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  • Chip & Charge | Tennis |

    Kenins Premiere

    1 Feb 2020
    31:06

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem dreizehnten und vorletzten Daily von den Australian Open 2020. Es war nicht nur der Tag, an dem das Herbstwetter nach Melbourne kam, sondern natürlich auch der des Damenfinales. Und es gibt eine neue Grand Slam Siegerin. Denn Sofia Kenin gewann das Endspiel gegen Garbine Muguruza mit 4:6 6:2 6:2.

    Kenin ab dem 2. Satz die bessere Spielerin


    Wie gewohnt gehen Andreas und Philipp durch jeden Satz. Es war Muguruza, die den besseren Start hinlegte. Intensiv von der Grundlinie, stark in den kurzen Punkten, suchte sie in den richtigen Momenten die Entscheidung. Kenin machte zu diesem Zeitpunkt noch Fehler, die sie im Laufe der Partie fast komplett abstellen konnte. So spielte Kenin dann in den Sätzen zwei und drei genau das Tennis, welches sie ins Finale geführt hatte. Die 21-Jährige machte einfach keine unerzwungenen Fehler, wenn es drauf ankam. Dazu legte sie im dritten Satz ein fabelhaftes Spiel hin. Bei 2:2 und eigenem Aufschlag lag Kenin mit 0:40 hinten – was folgte, waren vier Winner und ein Ass. Von dem Zeitpunkt übernahm Kenin komplett das Kommando und wart innerhalb von 15 Minuten am Ziel Grand Slam Siegerin.

    Für Muguruza war die Niederlage eine Enttäuschung, sie schien sehr geknickt. Doch bei dieser Frühform scheint ein gutes Abschneiden bei den French Open oder in Wimbledon durchaus im Bereich des Möglichen. Für Kenin wird es nun darauf ankommen, in der neuen Realität Grand Slam Siegerin anzukommen. Braucht sie einige Zeit zum Durchatmen oder kann Kenin das ganze Jahr über das Tempo von Melbourne gehen?

    Andorra auf der Tennis-Weltkarte


    Zum Schluss der Sendung schauen Andreas und Philipp noch auf Mixed Doppel. Hier konnten Barbora Krejcikova und Nikola Mektic gegen Jamie Murray und Bethanie Mattek-Sands gewinnen. Erstaunlich ging es bei den Juniorinnen zu. Nicht nur ist Siegerin Victoria Jimenez Kasintseva erst 14 Jahre alt, zudem kommt sie aus dem Tennisneuland Andorra.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Zwischenruf: Andre Agassi

    8 Dez 2019
    47:12

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einer speziellen Sendung während der Tennispause im Dezember. Über vier Ausgaben präsentieren euch Andreas und Philipp vier bedeutende Tennisspieler und Tennisspielerinnen, die zu den prägenden Figuren ihrer Zeit gehörten. Ein ähnliches Projekt gab es schon im letzten Jahr, auch diese Ausgaben könnt ihr auf meinsportpodcast.de nachhören:

    Lindsay Davenport

    Dinara Safina

    David Nalbandian

    Justine Henin

    Marat Safin

    Gustavo Kuerten

    In der heutigen Ausgabe widmen sich Andreas und Philipp dem Ehemann von Steffi Graf. Doch Andre Agassi hat natürlich selber eine enorme Anzahl an Erfolgen aufzuweisen, die er über einen 20-jährigen Zeitraum erreichte. Agassi gehört zu den ganz wenigen Spielern, die alle vier Grand Slam Turniere gewonnen hat, dazu gab es im Jahr 1996 noch Gold bei den Olympischen Spielen von Atlanta.

    Doch gerade zu Beginn war die Liebe zwischen Agassi und dem Tennis nicht sonderlich innig. Sein ehrgeiziger Vater trieb ihn in den Sport, später wurde Agassi in der Akademie von Nick Bolletieri gedrillt. Obwohl der Durchbruch für Agassi schon als Teenager kam, dauerte es einige Zeit, bis der Amerikaner seinen endgültigen Durchbruch schaffte – und das auch noch an einem ungewöhnlichen Ort. Denn der erste Grand Slam Sieg Agassis passierte 1992 in Wimbledon. Ein Turnier, das Agassi – genau wie die Australian Open – jahrelang ausließ, nur um dann zu den späteren Siegern zu gehören.

    Doch Agassi war auch jemand der sich mit Verletzungen rumschlug, Drogen nahm und sich mit Spielern wie Medien anlegte. Erst später in seiner Karriere wurde Agassi zum Liebling der Massen. Dazu gehörte auch ein pompöser Abschied bei den US Open 2006. Noch einmal besiegte Agassi einen Top 10 Spieler, hier in Form von Marcos Baghdatis, nur um dann sein letztes Match gegen Benjamin Becker zu spielen und zu verlieren.

    Agassi hat sich im Anschluss seiner Karriere als Coach probiert. Doch die bleibende Erinnerung ist die eines kontroversen wie spannenden Spielers.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Zwischenruf: Marat Safin

    14 Mrz 2019
    45:43

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge. Dieses Mal – nach der kürzeren regulären Sendung auf Grund des noch laufenden Turnieres in Indian Wells – eine Bonusausgabe.


    Wie schon während der Weihnachtszeit widmen sich Andreas und Philipp wieder einem Spieler, der das Tennis in den letzten zwei Jahrzehnten mitgeprägt hat. Nachdem eine der vier Spieler/innen während der Weihnachtsausgaben schon Dinara Safina war, wird nun über ihren älteren Bruder Marat Safin gesprochen.



    Karriere-Katapult Agassi


    Safin betrat die große Bühne gleich mit ganz lauten Fanfaren, besiegte er doch bei seinem allerersten Grand Slam Turnier, den French Open 1998, gleich Andre Agassi und Gustavo Kuerten. Schon hier zeigte sich: Das Schlagtalent des damals 18-jährigen Russen war enorm. Es dauerte nur zwei Jahre und Safin hatte sein erstes Grand Slam Turnier gewonnen, mit einem schlagzeilenträchtigen Sieg gegen Pete Sampras im Finale. Doch was aussah wie der Beginn einer neuen Ära, entpuppte sich für Safin als Ausnahme. Nur einen weiteren Grand Slam, bei den Australian Open 2005, konnte Safin seinem Trophäenschrank hinzufügen.



    2000 als Karrierehöhepunkt


    Immerhin erreichte Safin im Jahr 2000 auch noch die Weltranglistenspitze. Doch durch seine ganze Karriere zog sich eine andere Konstante, Formschwankungen und Verletzungen. Safin tat sich schwer, seine Leistung innerhalb eines Matches, eines Turniers, geschweige denn über eine ganze Saison aufrecht zu erhalten. So wurde er nicht zum großen Rivalen von Roger Federer, den er in einem epischen Halbfinale bei den Australian Open 2005 besiegte, sondern eher eine Kultfigur. Schließlich sorgte Safin auch neben dem Court für mächtig Wirbel: Mit Entourage und Presseäußerungen.


    Nachdem die letzten Jahre seiner Karriere von vielen Verletzungen geprägt waren, konnte er sich im Jahr 2009 ein finales Mal in den Vordergrund spielen, als Halbfinalist in Wimbledon. Kurze Zeit später trat Safin zurück. So bleibt ein Spieler, dessen Talent enorm war, genau wie sein Unterhaltungsfaktor. Selbst wenn es nicht zur Ausnahmekarriere gereicht hat.


    Hier könnt ihr die anderen Zwischenrufe mit unseren Spielerporträts hören:

    Justine Henin

    Gustavo Kuerten

    Dinara Safina

    David Nalbandian

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Zwischenruf: Dinara Safina

    20 Dez 2018
    34:36

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal die dritte von vier Spezialausgaben zur Weihnachtszeit. Andreas und Philipp haben die Tennispause zum Anlass genommen, auf die Karrieren von vier Spieler/innen zurück zu blicken, die trotz ihrer teilweise großen Erfolge in den letzten Jahren etwas aus dem Rampenlicht getreten sind.

    Nicht nur die kleine Schwester


    Heute geht es weiter mit einem Blick auf die Karriere von Dinara Safina. Dieser Tage erinnern sich viele an Safina als ‚die schlechteste Nummer 1 aller Zeiten.’ Dabei hat die jüngere Schwester von Marat Safin eine durchaus besondere Karriere hingelegt.

    Es dauerte zwei, drei Jahre, bis die Teenagerin aus dem Schatten ihres Bruders treten konnte. Doch danach etablierte sie sich erst als Top 20 Spielerin und später als eine teils dominante Siegerin. Allerdings nur außerhalb der Grand Slams. Hier lag dann auch das Problem in der Wahrnehmung von Safina. Zwar gewann sie mehr als eine Hand voll großer Titel, drehte zahlreiche wichtige Matches um. Doch als es wirklich zählte, in den drei Grand Slam Finals, die sie spielte, konnte Safina ihre Leistung nicht abrufen.

    French Open als Knick


    Besonders ärgern wird sie sich dabei vor allem über das Endspiel der French Open im Jahr 2009. Damals ging Safina als Favoritin ins Match gegen Svetlana Kuznetsova.  Am Ende stand eine bittere Niederlage und der Spott der Öffentlichkeit. Zu dem trug auch Serena Williams bei, die damals zwar bei den Grand Slams ihre Leistungen abrufen konnte, aber außerhalb dieser nicht genug Punkte sammeln konnte und sich so im Ranking hinter Safina einreihen musste. Diesen Zustand nahm sie zum Anlass eines spöttischen Kommentares, der Safina fortan nachhing.

    Andreas und Philipp sprechen über diese Gemengelange, über das athletische Spiel von Safina und das abrupte Ende ihrer denkwürdigen Karriere. Vielen Dank fürs Zuhören, auch zu dieser Zeit des Jahres freuen sich Andreas und Philipp natürlich über Bewertungen auf iTunes.
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