Noch kein Drama im Crucible Theatre

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Chris Wakelin

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  • Total Clearance | Snooker |

    Noch kein Drama im Crucible Theatre

    19 Apr 2021
    18:21

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    Thema der Episode

    Die Snooker-WM ist zwei Tage alt und fünf von 16 Achtelfinalisten kennt die Welt schon. Das knappste Ergebnis war dabei ein 10-6. Und trotzdem haben die Zuschauer bislang keine Langeweile haben müssen. Denn Gesprächsstoff gab es genug bei dieser WM. Andreas Thies und Christian Oehmicke haben heute die Zusammenfassung für euch.

    Neil Robertson ist mit einem souveränen 10-3 in die WM gestartet und ist bislang wohl der Teilnehmer, der den besten Eindruck von den Favoriten hinterlassen hat. Robertson, der bislang auch eine super Saison spielt und erst im letzten Monat die Tour Championship gewann, setzte sich gegen Liang Wenbo durch, der zu keinem Zeitpunkt an seine besten Zeiten anknüpfen konnte.

    Stephen Maguire ist das erste "Opfer" der Top 16 an diesem ersten Wochenende gewesen. Und dabei sah es zum ersten Midsession Interval noch so aus, als könne er seinen Auftakt siegreich bestreiten. Doch nachdem er mit 3-1 in Führung gegangen war, gelang ihm nichts mehr und Jamie Jones gewann 10 der nächsten 11 Frames.

    Am meisten Mühe hatte bislang Yan Bingtao. Im bisher spannendsten Match dieser WM besiegte der Masters-Sieger Martin Gould mit 10-6. David Gilbert gewann gegen Chris Wakelin.

    Viel Mühe hatte auch John Higgins in seiner ersten Session gegen Tian Pengfei. Der mehrfache Weltmeister muss einiges tun, will er in die zweite Runde einziehen.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Trumps fast böses Erwachen

    27 Apr 2018
    24:27

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    Thema der Episode

    Judd Trump hatte vor der WM 2017 angekündigt, er wolle Weltmeister werden. Das Ergebnis: Er schied damals in der 1. Runde gegen Rory McLeod aus und musste ob seines Selbstbewusstseins hinterher viel Kritik einstecken.

    2018 wählte Trump einen anderen Plan. Er verordnete sich eine Social-Media-Pause, äußerte sich wenig und wollte seine Taten sprechen lassen. Die erste Runde gegen Chris Wakelin sollte ihm eigentlich die nötige Spielpraxis geben plus einen Gegner, der als Debütant ausreichend Nervosität mitbringen sollte.

    Doch es kam anders. Wakelin war in der Tat nervös in der ersten Session, lag 3-6 zurück, auch beim Stand von 4-8 konnte man noch nicht damit rechnen, dass Wakelin in irgendeiner Weise ein Test für Trump sein könnte. Doch dann folgte eine atemberaubende Aufholjagd, der zum 8-8 und später zum 9-9 ausgleichen konnte. Es folgte ein nervenzerfetzender Decider, in dem Trump die Oberhand behielt und mit dem knappsten aller Ergebnisse ins Achtelfinale einzog.

    Christian Oehmicke und Andreas Thies haben das Match gesehen und bilanzieren, was Trump falsch gemacht hat und vor allen Dingen, was Wakelin richtig machte, um am Ende diese Aufholjagd fast noch zu krönen.

    Mit Anthony McGill gab es dann noch einen weiteren Comeback-König. McGill konnte einen 3-7 Rückstand gegen Ryan Day drehen und damit in die 2. Runde einziehen. Für Day sicherlich eine Enttäuschung, gehörte er doch zu den besten Spielern im ersten Quartal 2018.

    Andreas und Christian besprechen auch die ersten Sessions des Achtelfinals gestern und werfen einen Blick auf den heutigen Tag voraus.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Auch Robertson raus

    26 Apr 2018
    22:59

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    Thema der Episode

    Die gesetzten Spieler haben es bei dieser Snooker-WM gefühlt besonders schwer. Die ungesetzten Spieler sind alle im Rhythmus, das Niveau ist hoch, es gibt für keinen Spieler bislang einen wirklichen Spaziergang.

    Das musste an Tag 5 der diesjährigen Ausgabe auch Neil Robertson am eigenen Leib erfahren. Er verlor gegen Robert Milkins mit 5-10 und schied nach insgesamt enttäuschender Leistung aus. Die Saison von Robertson war eher mit einer Achterbahnfahrt zu vergleichen. Einem guten Ergebnis standen zwei schlechte gegenüber, nie konnte sich der Australier in einen wirklichen Rhythmus spielen oder sich bei Turnieren Selbstvertrauen schaffen, um ins Rollen zu kommen.

    Für Robert Milkins ist es mal wieder ein gutes Ergebnis, auch er hatte in dieser Saison ordentlich zu kämpfen.

    John Higgins und Thepchaiya Un-Nooh haben dagegen ein Feuerwerk abgebrannt. Beide hatten zwischendurch in diesem Match die Möglichkeit, ein Maximum Break zu spielen, beide scheiterten an diesem Vorhaben nur knapp. Kann John Higgins aus dieser Leistung Mut für die nächsten Aufgaben schöpfen? Er gehört zu den Top-Favoriten.

    Ein weiterer Spieler aus der "Class of 92" ist auch weiter. Mark Williams gewann gegen Jimmy Robertson und sagte hinterher: "Lass die anderen sich Sorgen machen, ich kümmere mich um meine eigene Leistung." Eine Einstellung, die ihn bislang durchs ganze Turnier getragen hat.

    Christian Oehmicke und Andreas Thies aus der Sendung "meinsportpodcast.de goes Snooker" bilanzieren den fünften Tag und geben ihre Einschätzungen.
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  • Sportplatz | Total Clearance | Snooker |

    Ronnie maximal schwach

    4 Apr 2018
    14:05

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    Thema der Episode

    Die China Open an Tag 2 waren voller "merkwürdiger" Geschichten. Spieler, die verletzt an den Tisch gingen, Spieler, die Rekorde hätten aufstellen können, dies aber verpasst haben, und die Geschichte um Ronnie O'Sullivan.

    Der war zu den China Open in absoluter Topform gereist, hatte auch in seinem ersten Match gegen Ross Muir nichts anbrennen lassen, verlor gestern aber zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate gegen Elliot Slessor. Slessor ist nicht in den Top 50 vertreten, ist aber einer von drei Spielern (John Higgins, Mark Allen), der O'Sullivan in den letzten Monaten besiegen konnte.

    O'Sullivan dachte sich aber im ersten Frame nach dem Midsession Interval, dass er den Fans noch was zeigen musste und spielte quasi aus dem Stand ein Maximum Break. Schlecht spielen und gleichzeitig ein Maximum spielen. Gelingt wohl auch nicht jedem.

    Shaun Murphy hätte den Trip nach China am besten gelassen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht verlor er gegen Chris Wakelin klar mit 0-6. Mark Selby hingegen hat gestern das seltene Kunststück geschafft, ein Break mit 16 Roten zu spielen. Ein neues Rekordbreak wurde es trotzdem nicht. Warum das so war, erklärt Christian Oehmicke aus der Sendung "meinsportpodcast.de goes Snooker", der auch die anderen Matches zusammenfasst und auch einen Blick auf das Rennen um die letzten Quali-Plätze für die WM in Sheffield wirft.
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