Elektronische Unterstützung beim Tennis

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Caroline Garcia

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Elektronische Unterstützung beim Tennis

    18 Mai 2020
    01:15:58

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    Thema der Episode

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Chip & Charge, heute mit einem Gespräch zu Hawk-Eye, FoxTenn und Co. Die elektronische Unterstützung des Schiedsrichters beim Tennis hat Anfang des 21. Jahrhunderts Einzug gehalten. Anfangs noch reserviert empfangen worden, unter anderem von Roger Federer, ist das elektronische Line-Calling inzwischen Standard auf WTA-, ATP- und ITF-Ebene.

    Dr. Otto Kolbinger forscht am Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der TU München zum Thema der Weiterentwicklung von Regelwerken. Seine Dissertation schrieb er über die elektronische Unterstützung beim Tennis. Er ist also der ideale Gesprächspartner für dieses Thema.

    Im ersten Teil sprechen Andreas und Dr. Kolbinger über das Hawk-Eye, das 2005 Einzug ins Tennis hielt. Anfangs noch Gegenstand von einigen Kontroversen, hat es sich im Laufe der Jahre zum Standard im Welttennis gemausert. Doch wie funktioniert das Hawk-Eye eigentlich? Und warum ist das gar nicht das exakte Bild des Balles, das angezeigt wird.

    Im zweiten Teil ist dann der Konkurrent vom Hawk-Eye das Thema. FoxTenn gibt es seit 2012 und beansprucht für sich, den 100% wahren Ballabdruck zeigen zu können. FoxTenn wurde in diesem Jahr auch schon bei Sandplatzturnieren eingesetzt.

    Im letzten Teil geht es noch um weitere Firmen, die es am Markt gibt sowie das jetzige Forschungsgebiet von Dr. Kolbinger. Es geht um die "Trivial Offenses" genannten Regelüberschreitungen im Sport und wie daraus Weiterentwicklungen im Tennis hervorgerufen werden können. Ein Thema ist das Coaching.

    Hier der im Podcast angesprochene Punkt von Caroline Garcia, die mit FoxTenn nicht ganz einverstanden war.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Nachtwache: The busiest tennis day of the year

    21 Jan 2020
    7:12

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Das erste Grand Slam Turnier des Jahres, die Australian Open, ist am Montagmorgen australischer Zeit gestartet. Wie ihr es gewohnt seid, werden wir euch hier bei Chip & Charge auf meinsportpodcast.de, Deutschlands größter Sportpodcast-Plattform, mit dem Daily Down Under, unserem täglichen Podcast mit allem Wissenswerten, auf dem Laufenden halten. Zusätzlich gibt es jeden Morgen gegen 7 Uhr die „Nachtwache“, unser Kurzüberblick über alles, während ihr schlieft. Alle wichtigen Ergebnisse kurz aufgearbeitet. Die lange Analyse erfolgt dann immer im Daily Down Under.

    Als erster DTB-Profi war heute Cedrik-Marcel Stebe im Einsatz. Auf dem Platz 22, in der äußersten Ecke der Anlage, stand ihm der an 21 gesetzte Franzose Benoit Paire gegenüber. Im ersten Satz hatte der allerdings Probleme mit den Adduktoren. Zwei Mal ließ er den Physio kommen, er verzog immer wieder mit Schmerzen das Gesicht. Stebe konnte früh eine 4-1 Führung herausspielen, doch dann steigerte sich Paire immer mehr und holte sich die nächsten fünf Spiele zum Satzgewinn. Im zweiten Satz konnte Stebe wieder den Aufschlag Paires bearbeiten und das Break auch zum 6-3 transportieren. Nachdem die beiden auch die nächsten beiden Sätze teilten, ging es in einen fünften Satz, den Paire dann aber gegen einen körperlich abbauenden Stebe mit 6-0 gewann. Paire trifft jetzt in einem sehr interessant klingenden Match auf Marin Cilic, der seinerseits beim Dreisatzsieg gegen Corentin Moutet keine Probleme hatte.

    Dominic Thiem und bei den Damen Donna Vekic, Caroline Garcia und Karolina Pliskova gehörten zu den Siegerinnen bei den Damen.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    News, News, News!!

    16 Sep 2019
    1:02:34

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – der ersten seit dem Ende der US Open. Obwohl in der letzten Woche nur bei den Damen Turniere stattfanden, war trotzdem besonders viel los. Denn im Nachgang der US Open wurden einige News bekannt.

    Pliskova qualifiziert sich für Shenzhen


    Die Sendung beginnt aber trotzdem mit den Turnieren der Damen. In Zhengzhou konnte Karolina Pliskova ihren Anspruch das Jahr als Nummer 1 zu beenden weiter unterstreichen. Durch ihren Turniersieg konnte sie sich auf jeden Fall schon mal fix für das Jahresendturnier qualifizieren.

    Während Finalgegnerin Petra Martic ihr stetes Jahr weiter fortsetzen konnte, gab es für Angelique Kerber wieder eine frühe Niederlage. Allerdings fand ihr Match gegen Alison Riske auf hohem Niveau statt. Im Finale des Turniers von Hiroshima standen sich im Finale zwei Japanerinnen gegenüber und in Nanchang konnte Rebecca Peterson zum ersten Mal ein WTA-Turnier im Einzel gewinnen.

    Österreich zittert sich durch den Davis Cup


    Die News der Woche beginnen mit dem am letzten Wochenende statt gefundenen Davis Cup. Hier konnten sich zwölf Mannschaften für die Playoff-Runde im nächsten Februar qualifizieren. Darunter auch Österreich, selbst wenn das Team trotz des Einsatzes von Dominic Thiem in Finnland arg ins Schwitzen geriet. Ein weiterer Teamwettbewerb sorgt für Furore. Denn der ATP Cup zum Jahresauftakt 2020 wird die Herrensaison eröffnen und verspricht die Teilnahme aller Top-10-Spieler. Die letzte Woche sah aber auch die Verkündung der Comebacks von Kim Clijsters und Tatjana Golovin. Gerade die Comebackankündigung von Clijsters sorgte für Aufsehen.

    Die Saison ist hingegen vorbei für die verletzten Kevin Anderson und Carla Suarez-Navarro. Auch Novak Djokovic hat mit Verletzungen zu kämpfen. Simona Halep hat die Wiederaufnahme der Coaching-Beziehung mit Darren Cahill verkündet. Eine Absage gibt es hingegen für das WTA-Turnier in Hong Kong. Die endgültige Bestätigung könnte es hingegen in den kommenden Tagen für zwei neue WTA-Rasenturniere in Deutschland geben. Denn sowohl Berlin als auch Bad Homburg dürften demnächst zu den Vorbereitungsturnieren für Wimbledon gehören.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Regnerischer Rasenauftakt

    16 Jun 2019
    1:03:57

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der ersten Ausgabe der Rasen-Saison.

    Doch zu Anfang würdigen Andreas und Philipp erst Mal die Karriere von Stefanie Maria Graf. Die feierte unter der Woche schließlich ihren 50. Geburtstag. Bis die Spielerinnen und Spieler, die in dieser Woche Erfolge feierten, bis zu Graf aufschließen können, wird es sicherlich noch einige Jahre dauern. Doch trotzdem boten auch die vergangenen sieben Tage wieder interessante Geschichten.

    Berrettini mit überzeugendem Sieg


    Der Sieger von Stuttgart Matteo Berretnini etabliert sich immer mehr als Spieler für alle Beläge. Er gewann am Sonntag sein erstes Rasenturnier, unter anderem Dank einer nervlich starken Leistung im Finale gegen Felix Auger-Aliassime. Der 18-jährige Kanadier ist nicht mehr zu weit von den Top 10 entfernt.

    Auch die Ergebnisse von Jan-Lennard Struff, Alexander Zverev und Dustin Brown werden besprochen. Das zweite Herrenturnier der Woche in Rosmalen wurde von Adrian Mannarino gewonnen. Der Franzose hat ein spezielles Spiel und gewann hier, erstmals in sieben Anläufen, ein Finale auf ATP-Ebene.

    Verregnetes Nottingham


    Auch die Damen spielten in der vergangenen Woche in Rosmalen. Hier hätte fast die Niederländerin Kiki Bertens gewonnen. Doch trotz fünf Matchbällen war sie am Ende Alison Riske in einem engen Endspiel unterlegen. Die Amerikanerin ist eine Rasenspezialistin und konnte sich nun erstmals einen WTA-Titel auf ihrem favorisierten Belag sichern.

    Das Rasenturnier in Nottingham stand hingegen unter keinem guten Stern. Denn durch anhaltenden Regen wurde eine Mehrzahl der Matches in der Halle bestritten. Nur die Halbfinals und das Endspiel wurden komplett auf dem Rasen ausgetragen. Siegerin war hier Caroline Garcia, die sich im Finale gegen Donna Vekic durchsetzte.

    In den News der Woche geht es um das Comeback von Andy Murray, welches der Brite in der kommenden Woche im Doppel in Queens geben wird. Zudem wurden die ersten fünf Teilnehmer für den Laver Cup 2019 verkündet. Darunter auch Alexander Zverev – und Fabio Fognini.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Osakas Kampfgeist

    30 Mai 2019
    38:46

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das fünfte Daily von den French Open. Es waren die Damen, deren Partien am Donnerstag die Geschichten schrieben.

    Osaka "verbeißt" sich in Azarenka


    Es fing gleich um 11 Uhr morgens mit dem Match an, das dann auch das Match des Tages wurde. Denn Naomi Osaka und Victoria Azarenka spielten teils Tennis auf allerhöchstem Niveau. Azarenka war die bessere Spielerin in den ersten anderthalb Sätzen, dann entdeckte Osaka schon wieder Serena-esque Qualitäten an sich. Die zweifache Grand-Slam-Siegerin kämpfte zäh, passte ihren Matchplan an und gewann letztlich in drei Sätzen. So muss sie wohl zu den Favoritinnen hier in Paris gezählt werden.

    Auch Andrea Petkovic und Su-Wei Hsieh ließen es krachen. Viele lange Ballwechsel, enge Spiele und am Ende ein 8:6 für Petkovic im dritten Satz. In der nächsten Runde geht es für die Darmstädterin gegen Ash Barty. Bei Katerina Sinakova und Maria Sakkari ging es ebenfalls sehr eng zu. Hier setzte sich Siniakova durch.

    Vergleichsweise locker und leicht zog Serena Williams in die dritte Runde ein. Genau wie die schnellen Siegerinnen Monica Puig und Iga Swiatek gewann Williams nicht nur klar, sondern spielte gutes Tennis.

    Zverev ungewohnt kräfteschonend


    Bei den Herren setzte sich Alexander Zverev gegen Mikael Ymer durch. Der Schwede hatte nicht die Konstanz, um Zverev ernsthaft in Gefahr zu bringen. Aber an der nächsten Runde wird es schwerer für Zverev. Da geht es gegen Dusan Lajovic. Der Serbe erreichte in diesem Jahr nicht nur das Finale von Monte Carlo, sondern lieferte Zverev hier in Paris letztes Jahr ein enges 5-Satz-Match. Bei Jan-Lennard Struff ging es enger zu. Doch am Ende gewann er in vier Sätzen gegen Radu Albot. Als nächstes wartet jedoch mit Borna Coric ein sehr kompetenter Spieler. Novak Djokovic gewann ganz klar am Donnerstag, bei Juan Martin del Potro war hingegen ein fünfter Satz notwendig. Doch dort setzte sich del Potro mit 6:2 gegen Yosihito Nishioka durch.
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    Zverev zaudert – Osaka offensiv

    28 Mai 2019
    39:19

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das dritte Daily von den French Open. Nach dem wilden Ritt vom Montag nahm das Tempo in Paris heute etwas ab. Trotzdem gab es Matches die herausstachen, so auch die Erstrundenpartie von Alexander Zverev.

    Zverev wieder in 5


    Dieser setzte sich in fünf Sätzen gegen John Millman durch. Zverevs Leistung oszillierte dabei zwischen gut und passiv. Immer wieder ließ er sich auf lange Ballwechsel mit Millman ein. Andreas und Philipp analysieren den Verlauf der Partie und überlegen, ob ihm der harterkämpfte Sieg eher helfen wird oder langfristig zu viele Körner gekostet haben könnte.
    Für Zverev geht es nun in der zweiten Runde gegen Mikael Ymer. Der talentierte Schwede und sein Bruder haben den anvisierten Durchbruch zwar noch nicht geschafft. Aber unterhaltsames Tennis spielt Mikael Ymer definitiv.
    Zeitgleich zu Zverev hatten heute auch Juan Martin del Potro und Fabio Fognini ihre ersten Auftritte. Beide brauchten jeweils vier Sätze. Weniger überzeigend lief es für Cameron Norrie und Bernard Tomic, die nach jeweils etwas mehr als 80 Minuten aus dem Turnier ausgeschieden waren.

    Osaka kurz vor dem Aus


    Bei den Damen hätte es am Dienstag fast Naomi Osaka erwischt. Ihre Gegnerin Anna Karolina Schmiedlova schlug zweimal zum Match auf. Doch Osaka setzte sich letztlich in drei Sätzen durch. Für sie geht es nun in einer Blockbuster-Begegnung gegen Victoria Azarenka. Die gewann gegen die ehemalige Paris-Championesse Jelena Ostapenko. Ostapenko bestimmte das Spiel, machte aber auch eine ungehörige Anzahl an ungezwungenen Fehlern.
    Bianca Andreescu feierte ihr Comeback nach fast zweimonatiger Verletzungspause und gewann. Simona Halep wurde von Alja Tomljanovic gefordert, setzte sich aber in drei Sätzen durch. Caroline Garcia überzeugte bei ihrem Sieg gegen Mona Barthel und könnte in der dritten Runde auf Madison Keys treffen. Ein Name der noch nicht so bekannt ist, aber heute abermals einen guten Sieg schaffte, ist die Tschechin Karolina Muchova. Sie gewann gegen Anett Kontaveit.
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    Fed Cup und Fognini

    21 Apr 2019
    1:05:03

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einem Überraschungssieg in Monte Carlo und ganz viel Klasse plus Unterhaltung beim Fed Cup.

    Fognini begeistert das Fürstentum


    Die Sendung beginnt mit Fabio Fogninis Triumph in Monte Carlo, inklusive seines beeindruckenden Halbfinalsieges gegen Rafael Nadal. Nadal wurde teilweise von Fognini vorgeführt.

    Generell war Monte Carlo ein Turnier der Überraschungen. Nicht nur Nadal verlor vergleichsweise früh. Auch für Dominic Thiem, Novak Djokovic und Alexander Zverev war eher Schluss, als zu erwarten gewesen war. Über diese drei sprechen Andreas und Philipp, genauso wie natürlich über Dusan Lajovic. Der erreichte aus dem Nichts das Finale, eine Leistung die so vielleicht einmalig in seiner Karriere bleiben wird. Während die Herren also die ganze Woche im Fürstenturm unterhielten, zogen die Damen am Wochenende nach.

    Fed Cup erlebt fantastisches Wochenende


    Dabei war das Duell Lettland – Deutschland nicht mal eines der unterhaltsamsten. Nach der Absage von Anastasija Sevastova und der Formschwäche von Aljona Ostapenko waren die Lettinnen letztlich chancenlos. In den anderen Relegationsduellen ging es teils wesentlich enger zu, Großbritannien konnte sich mit Drama gegen Kasachstan durchsetzen, die Spanierinnen wären fast wegen Garbine Muguruza gescheitert.

    Die absoluten Höhepunkte gab es aber in den Halbfinals. Schon Australien gegen Weißrussland konnte mit höchster Klasse überzeugen, die Französinnen und Rumäninnen setzten noch einen drauf. Caroline Garcia und Simona Halep lieferten einen Kandidaten zum Match des Jahres, und das entscheidende Doppel war an Soannung, Klasse und Dramatik kaum zu überbieten. Am Ende heißt das Finale Australien gegen Frankreich.

    Mladenovic überrascht mit Bajin


    Auch in den News der Woche geht es um eine Französin, denn Kristina Mladenovic hat offiziell die Verpflichtung von Sasha Bajin bekannt gegeben. Der ehemalige Trainer von Naomi Osaka wird nun Mladenovic betreuen. Keine Zukunft haben wohl die World Tour Finals in London. Es sieht so aus als wenn es nach mehr als einem Jahrzehnt einen Umzug geben könnte. Auch der Ort des Lavers Cups für die 2020er Ausgabe schält sich langsam heraus.

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    Philipp war beim Deutschlandfunk zu Gast. Hier könnt ihr das Interview abrufen!
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    Fed-Cup-Sensationen

    10 Feb 2019
    49:57

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das dritte Daily vom Fed Cup Viertelfinale zwischen Deutschland und Weißrussland in Braunschweig.

    Sabalenka zu stark


    Dort fiel die Entscheidung am Sonntag erwartet schnell. Nachdem Aryna Sabalenka schon am Samstag bei ihrem Sieg gegen Andrea Petkovic mächtig Eindruck hinterlassen hatte, legte sie am Sonntag gegen Laura Siegemund nach. Obwohl das Spiel nicht ganz so deutlich wie das 6:1 6:1 Ergebnis war, überwältigte Sabalenka ihre deutsche Gegnerin in allen wichtigen Phasen. Andreas und Philipp analysieren das Match und hören rein in die Einschätzung von Siegemund. Diese war ähnlich beeindruckt von Sabalenka wie der Rest der Beobachterinnen und Beobachter. Für Deutschland geht es nun im April in die Relegation. Dann, so wird es Teamchef Jens Gerlach hoffen, wieder mit der Unterstützung von Angelique Kerber und Julia Görges.

    Tschechien sensationell raus


    Auch in den anderen Fed Cup Partien war viel los, gerade in Ostrava, wo die tschechische Dynastie von Simona Halep und Co. vorerst gestürzt wurde. Nachdem Halep am Sonntag in drei engen Sätzen gegen Karolina Pliskova gewinnen konnte, brachten Monica Niculescu und Irina-Camelia Begu den Sieg nach Hause. Im Halbfinale geht es nun für Rumänien gegen Frankreich. Hier konnte vor allem Caroline Garcia bei ihren Siegen gegen Alison van Uytvanck und Elise Mertens überzeugen.

    Tsonga zurück?


    Im dritten Teil der Sendung blicken Andreas und Philipp auf das reguläre Tourgeschehen bei den Herren. Hier gab es 250er Turniere in Montpellier, Sofia und Cordoba. In Montpellier kam es dabei zum rein französischen Finale zwischen Jo-Wilfried Tsonga und Pierre-Hugues Herbert. Am Ende setzte sich Tsonga durch. In Sofia holte sich Daniil Medvedev seinen vierten Titel in den letzten dreizehn Monaten. Er gewann im Endspiel gegen Marton Fucsovics. Medvedev ist ein Spieler, der bald an die Top 10 anklopfen könnte. In Cordoba stand das Finale zum Zeitpunkt der Aufnahme noch aus. Doch ein überraschender Finaleinzug der argentinischen Wildcard Juan Ignacio Londero ist schon zu vermelden.
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    Sportliche Schlagzeilen vom Davis Cup

    3 Feb 2019
    1:07:08

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der ersten Sendung nach den Australian Open.

    Wie gewohnt geht es nicht nur im Tennis direkt weiter nach dem ersten Grand Slam des Jahres. Auch Andreas und Philipp arbeiten sofort wieder das Tennisgeschehen der vergangenen Woche auf.

    Unterhaltsamer Davis Cup


    Die meiste Aufmerksamkeit gab es für die neue Qualifikationsrunde des Davis Cup. Hier konnten sich zwölf weitere Mannschaften für das Endturnier in Madrid qualifizieren. Zu den Gewinnern gehörte auch das deutsche Davis-Cup-Team. Angesichts des geschwächten Gegners Ungarn war dies allerdings auch keine große Überraschung. So richtete sich der Fokus dann auch primär auf das Geschehen neben dem Platz. Wie verkauften sich Alexander Zverev und Co. hier? Auch über die anderen Partien wird kurz gesprochen, hier vor allem die Begegnungen zwischen Österreich – Chile und Slowakei – Kanada.

    Bertens und Yastremska siegreich


    Bei den Damen fand das Premier Turnier in St. Petersburg statt. Die Vorjahressiegerin Petra Kvitova flog direkt vom Australian-Open-Finale in die Zarenstadt, verlor allerdings im Viertelfinale. Die Siegerin war Kiki Bertens, auch Finalistin Donna Vekic konnte abermals überzeugen. Maria Sharapova hingegen musste verletzt aufgeben und Daria Kasatkina setzte ihren holprigen Saisonstart fort.

    In Hua Hin fand ebenfalls ein WTA-Turnier statt. Hier war die Siegerin Darya Yastrmska. Die 18-jährige besiegte auf dem Weg zum Titel unter anderem Garbine Muguruza. Im Finale brachte sie dann Ajla Tomljanovic aus dem Tritt.

    Fed-Cup-Nominierungen


    In den News der Woche geht der erste Blick gen nächstes Wochenende, wenn die erste Runde des Fed Cups ausgespielt wird. Unter anderem trifft Deutschland auf Weißrussland, wobei das deutsche Team nicht in Bestbesetzung antreten kann. Gegner Weißrussland hingegen bringt unter anderem Aryna Sabalenka und Victoria Azarenka mit. Weitere Neuigkeiten gibt es von Andy Murray und dessen Hüfte, vom WTA-Kalender und dem neuen Trainerteam um Monica Puig. Die Olympiasiegerin wird nämlich ab sofort mit dem ehemaligen Coach von Sloane Stephens, Kamau Murray, zusammen arbeiten.
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    Coach Mohamed Lahyani

    31 Aug 2018
    40:47

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    Thema der Episode

    Willkommen zum vierten Daily von Chip & Charge während der US Open. Der Tag in New York kannte stundenlang nur ein Thema, und das hatte nur indirekt mit dem Geschehen auf dem Court zu tun. Denn als Schiedsrichter Mohamed Lahyani sich entschied, einen Seitenwechsel während des Matches zwischen Pierre Hugues Herbert und Nick Kyrgios zu nutzen, um den Schiedsrichterstuhl zu verlassen und den bisher dahin schwach aufspielenden Kyrgios zu fragen was los sei, war die Aufregung groß. Denn auch wenn das Mikrofon nicht das ganze Gespräch aufzeichnete, schien es so, als wenn Lahyani Kyrgios wortreich zu einer besseren Leistung ermunterte. Der Australier drehte im Anschluss ein Match, in dem er anfangs lustlos wirkte. Andreas und Philipp fassen den Vorfall und die Reaktionen zusammen.

    Für Kyrgios geht es nun am Samstag gegen Roger Federer. Der setzte sich souverän in drei Sätzen gegen Benoit Paire durch. Auch Novak Djokovic und Alexander Zverev mussten nicht viele Federn lassen. Insgesamt drei Deutsche erreichten die dritte Runde, neben Zverev gelang dies auch Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber. Für den geht es nun gegen Zverev.

    Neuer Court, viele Sensationen


    Mehr Überraschungen gab es hingegen bei den Damen. Caroline Wozniacki erwischte einen schwachen Abend gegen Lesia Tsurenko und schied in zwei Sätzen aus. Auch für Daria Kasatkina war am Donnerstag Schluss. Sie verlor gegen Aliaksandra Sasnovich. Angelique Kerber geriet ebenfalls zwischenzeitlich in Bedrängnis, obwohl sie schon ganz klar gegen Johanna Larsson führte. Am Ende reichte es zu einem 6-4 Sieg im dritten Satz.

    Die nächste Gegnerin ist eine alte Bekannte, Dominika Cibulkova. Jelena Ostapenko wurde ebenfalls ordentlich von Taylor Townsend gefordert und trifft nun in einem der Knaller der dritten Runde auf Maria Sharapova. Auch in die Kategorie „potentiell besonders interessant“ fällt ein anderes Drittrundenmatch zwischen Petra Kvitova und Aryna Sabalenka. Kaum jemand ist im Moment in so guter Form wie die Weißrussin.
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