Del Potro tritt zurück – Kontaveit on fire

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Del Potro tritt zurück – Kontaveit on fire

    13 Feb 2022
    01:05:26

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den Turnieren aus Rotterdam und St. Petersburg, den News der letzten zwei Wochen und einer Hommage an Juan Martin del Potro.

    Mit del Potro beginnen Andreas und Philipp dann auch. Denn der Argentinier hat in der vergangenen Woche sein letztes Profi-Match bestritten. Die Ankündigung kam kurzfristig und es war das Publikum in Buenos Aires, das verhinderte, dass der Abschied zu leise stattfand.

    Während del Potro sein letztes Karriere-Match verlor, hat Felix Auger-Aliassime einen Meilenstein erreicht. Denn der Kanadier konnte in Rotterdam seinen ersten Titel gewinnen. Er setzte sich im Finale klar gegen Stefanos Tsitsipas durch. In den vorherigen Runden hatte er unter anderem schon gegen Andy Murray und Andrey Rublev gewonnen.

    Bei Turnier in Buenos Aires standen am Ende zwei Spieler im Finale, die sich in den letzten Jahren durch ihre Sandplatz-Resultate hervorgetan haben, Casper Ruud und Diego Schwartzmann. Das Finale in Dallas bestritten Jenson Brooksby und Reilly Opelka, die beide besonders gut mit den schnellen Bedingungen klarkamen. Dabei stach der Halbfinalsieg von Opela gegen John Isner hervor. Er konnte sich im Tiebreak des zweiten Satzes mit 24:22 durchsetzen.

    Das Damen-Turnier in St-Petersburg konnte Annet Kontaveit für sich entscheiden. Die Estin baute damit ihre Siegesserie in der Halle auf 20 Matches in Folge aus. Dabei holte sie im dritten Satz des Finales einen 2:5 Rückstand gegen Maria Sakkari aus. Die Griechin bleibt also weiterhin bei einem Karrieretitel auf der WTA Tour.

    Bei den News schauen Andreas und Philipp unter anderem auf die Ankündigung von Roger Federer, in diesem Jahr den Laver Cup zu spielen. Dabei wird er an der Seite von Rafael Nadal antreten. Das Comeback von Dominic Thiem verzögert sich noch etwas. Er wird erst zum Turnier in Indian Wells zurückkehren und nicht wie anvisiert jetzt schon auf dem Sand von Südamerika.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Novak Djokovic nimmt Beine und Seele von Alexander Zverev

    11 Sep 2021
    36:45

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Zusammenfassung vom zwölften Tag der US Open 2021.

    Am Freitag standen die Halbfinals der Herren auf dem Programm und am Ende setzten sich die beiden Topgesetzten des Turniers durch. So treffen am Sonntag im Finale Novak Djokovic und Daniil Medvedev aufeinander. Für Djokovic ist somit immer noch die Chance gegeben, dass er den Grand Slam holt.

    Medvedev dreht den 2. Satz gegen FAA


    Daniil Medvedev gewann im Halbfinale gegen Felix Auger-Aliassime. Während er den ersten Satz mit dem eigenen Serve dominierte, hätte er den zweiten Durchgang durchaus abgeben können. Denn bei 5:3 hatte Auger-Aliassime die Chance den Satz auszuservieren, erspielte sich zwei Satzbälle, doch Medvedev machte die Schotten dicht, spielte sehr gute Defensive und Auger-Aliassime machte die Fehler. Im Anschluss konnte Medvedev sein Level aufrechterhalten während Auger-Aliassime an seines nicht mehr herankam. So stand am Ende ein ziemlich klarer Sieg in drei Sätzen.

    Djokovic fehlerlos in den wichtigen Momenten


    Weniger eindeutig ging die Partie zugunsten von Novak Djokovic aus. Der benötigte fünf Sätze, um sich gegen Alexander Zverev durchzusetzen. Auch wenn Djokovic den fünften Satz klar gewann, fand das Match weitestgehend auf Augenhöhe statt. Zverev - alleine durch seine Wucht – erspielte sich Chancen. Djokovic konterte mit präzisem und geduldigem Tennis. Zverev machte in manchen engen Situationen Fehler während Djokovic wieder der „Bloß keine Fehler“ Strategie folgte. So fehlt Zverev weiterhin ein Sieg gegen einen Top 10 Spieler bei einem Grand Slam und Djokovic kann wahrlich Historisches am Sonntag schaffen.

    Doch bevor am Sonntag Medvedev und Djokovic um den Titel spielen, geht der Blick erst Mal kurz zum Doppelwettbewerb bei den Herren. Hier konnten sich Rajeev Ram und Joe Salisbury ihren zweiten gemeinsamen Grand Slam Titel holen. Zudem gibt es noch eine kurze Vorschau des Samstagabends, wenn das Finale der Damen stattfindet: Zwei Teenagerinnen, zwei Novizinnen mit der Chance auf den ersten großen Titel.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Leylah Fernandez und Emma Raducanu spielen das Teenie-Finale

    10 Sep 2021
    33:29

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Zusammenfassung vom elften Tag der US Open 2021.

    Das Teenager-Finale


    Am Ende kommt es in der Tat zum Finale der Teenagerinnen – denn Leylah Annie Ferandez und Emma Raducanu werden am Samstag im Endspiel um den US Open Titel spielen. Wie es dazu kam, das besprechen Andreas und Philipp in diesem Podcast.

    Sie beginnen mit dem Match von Fernandez gegen Aryna Sabalenka. Die Weltranglisten-2. Sabalenka konnte sich früh einen Vorsprung erspielen, es dauerte einige Minuten bis Fernandez im Match war. Trotzdem konnte sie sich den ersten Durchgang im Tiebreak holen. Im zweiten Satz zeigte Sabalenka, dass sie mittlerweile neben all der Power auch eine adäquate Beinarbeit mitbringt. Doch im Schlussdurchgang war es wieder Fernandez, die sich auf ihre Fähigkeiten des Absorbierens und Konterns verlassen konnte. Dazu ließen Sabalenka im letzten Spiel zudem auch noch die Nerven im Stich. Sie servierte 2 Doppelfehler und machte Fernandez so den Weg ins Finale frei.

    Raducanu lässt es leicht aussehen


    Dort trifft Fernandez auf Emma Raducanu, die mal wieder fast locker und leicht durch ihr Match galoppierte. Über große Teile der Partie hatte ihre Gegnerin Maria Sakkari nur wenig Chancen gegen den Aufschlag der Britin. Zudem unterstrich Raducanu mal wieder ihre Returnfähigkeiten. Sowieso war ihr ganzes auf Präzision ausgerichtetes Spiel wieder in Bestform. Für Sakkari natürlich trotzdem eine Enttäuschung, auch weil sie taktisch nur wenig Neues im Laufe des Matches zu probieren schien.

    So kommt es am Samstag zum Finale der Teenagerinnen. Während Fernandez auf dem Weg dahin eine Spitzenspielerin nach der anderen besiegte, hat Raducanu noch keinen Satz abgegeben. Interessante Voraussetzungen – und natürlich die Möglichkeit für Andreas und Philipp sich noch mal an einem Tipp zu probieren. Zum Abschluss der Sendung wird noch kurz über die Halbfinales im Doppel gesprochen, wie auch über die anstehenden Halbfinales der Herren am Freitag.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Swiatek überragend – Krawietz/ Mies verteidigend

    10 Okt 2020
    31:55

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem dreizehnten Tag der French Open. Am Samstag stand das Finale der Damen auf dem Programm mit der nächsten 19-jährigen Grand Slam Siegerin. Auch im Herrendoppel wurde der French Open Titel vergeben.

    Andreas und Philipp beginnen mit dem Finale der Damen und einer weiteren dominanten Performance von Iga Swiatek. Die 19-jährige Polin ließ über den ganzen Turnierverlauf ihren Gegnerinnen keine Chance. Zwar tat sich Swiatek im Finale mit ihrem Aufschlag schwer, bekam die Quote beim ersten Serve einfach nicht hoch genug. Aber gerade mit der Vorhand konnte Swiatek dominieren.

    Das Match sah schnell ein Break für Swiatek. Doch konnte Kenin die Partie bis Mitte des ersten Satzes weitestgehend offen gestalten bis Swiatek davon zog. Kenin hatte mehr Probleme mit ihrer Rückhand als gewohnt. Dafür war der Druck von Swiatek auch zu groß. Während der Aufschlag Kenin im ersten Satz im Match hielt, war der Widerstand spätestens Mitte des zweiten Durchganges gebrochen. Swiatek gewann die letzten Spiele schnell.

    Andreas und Philipp sprechen nicht nur über das Match, sondern auch über die Aussichten von Swiatek. Wird sie auf anderen Belägen ähnlich dominant spielen können? Und wo ist sie einzusortieren in der Reihe der anderen jungen Spielerinnen – von Ash Barty und Naomi Osaka bis hin zu Coco Gauff?

    Im Anschluss geht es noch um das Herrenfinale im Doppel. Zum zweiten Mal hintereinander erreichten Andreas Mies und Kevin Krawietz das Finale bei den French Open und zum zweiten Mal gewannen sie den Titel. Vor allem die Returns der beiden machten den Unterschied im Endspiel gegen Mate Pavic und Bruno Soares.

    Die Sendung wird beendet mit einer kurzen Vorausschau auf das Finale der Herren. Gewinnt Rafael Nadal seinen 13. Titel oder verliert er zum dritten Mal in seiner Karriere in Paris? Morgen gibt es die Antwort.
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    Swiatek und Kenin – Krawietz/ Mies wiederholen Geschichte

    8 Okt 2020
    29:54

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem elften Tag der French Open.

    Am Donnerstag standen die Halbfinals der Damen an. Das Resultat: Eines der jüngeren Grand Slam Finals der letzten Zeit. Denn es setzten sich in den Halbfinals die 19-jährige Iga Swiatek und die 21-jährige Sofia Kenin durch.

    Andreas und Philipp starten mit dem Match von Swiatek gegen ihre argentinische Gegnerin Nadia Podoroska. Die war als Qualifikantin ins Halbfinale gekommen, verlor aber ganz klar gegen Swiatek. Wie schon in ihren vorherigen Runden konnte Swiatek den Aufschlag ihrer Gegnerin dominieren, gab auch heute nur 3 Spiele ab. Über das ganze Turnier waren es bisher 20 Spiele. Damit stößt Swiatek schon fast in historische Dimensionen vor. Auch wenn sie damit den Wert von Mary Pierece aus dem Jahr 1994 verfehlte, die damals nur 10 (!) Spiele auf dem Weg ins Endspiel abgab.

    Es war vor allem die Vorhand mit der Swiatek dominierte, sei es um ihre Gegnerin über den Platz zu manövrieren oder um den nächsten Winner unterzubringen. Ihre Vorhand wird Swiatek auch im Endspiel gegen Kenin gebrauchen können. Denn die erwies sich in ihrem Halbfinale gegen Petra Kvitova nicht nur als besonders nervenstark, sondern kontere die zweifache Wimbledon-Siegerin immer wieder aus.

    Am Ende gewann Kenin nur vier Punkte mehr als ihre Gegnerin, wehrte aber 10 von 12 Breakbällen ab und entschied auch darüber hinaus fast jede enge Situation für sich. Kenin und Swiatek gehören zu einer Gruppe von jungen Spielerinnen, die das Damentennis in den nächsten Jahren mitbestimmen könnten.

    Ob Andreas Mies und Kevin Krawietz das Herrendoppel in den nächsten Jahren werden mitbestimmen können, muss sich erst noch zeigen. Doch zum zweiten Mal in zwei Jahren zog die deutsche Paarung ins Finale der French Open ein – dank eines 6:3 7:5 Sieges gegen Nikola Mektic und Wesley Koolhof.
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    Osaka und Azarenka – Das „Rematch“

    11 Sep 2020
    37:32

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Daily zum zehnten Tag der US Open. Es standen die Halbfinals bei den Damen an, mit den Siegerinnen Naomi Osaka und Victoria Azarenka.

    Andreas und Philipp beginnen mit dem Sieg von Naomi Osaka. Diese setzte sich in drei Sätzen gegen Jennifer Brady durch. Der erste Durchgang wurde im Tiebreak entschieden und kannte eine überragende Statistik. Denn während beide Damen auf hohem Niveau spielten, beide enormen Druck mit ihren Grundschlägen ausübten, gewann Osaka darüber hinaus 21 von 22 Punkten mit ihrem ersten Aufschlag. Im zweiten Satz wackelte sie ein bisschen in dieser Kategorie und so reichte Brady ein Break zum besseren Ende.

    Im dritten Durchgang zog Osaka das Niveau noch mal an. Neben sehr guten Service Statistiken waren es hier vor allem die Grundschläge von Osaka, die überzeugen konnten. Nicht nur stand Osaka felsenfest in der Defensive, immer wieder konnte sie das Tempo mit Cross-Bällen bestimmen. So steht am Ende der dritte Einzug in ein Grand Slam Finale für die Japanerin.

    Azarenka beendet Slam-Fluch gegen Serena


    Dort wartet am Samstagabend Victoria Azarenka. Die ehemalige Nummer 1 der Welt gewann in drei Sätzen gegen Serena Williams. Während Serena durch die ersten vier Spiele stürmte und Azarenka das Match danach auf ein ausgeglichenes Niveau führen konnte, kam die entscheidende Phase zwischen der Mitte des zweiten und der Mitte des dritten Satzes.

    Hier überwältigte Azarenka den zweiten Aufschlag von Serena, gewann von der Grundlinie die entscheidenden Punkte. Serena verletzte sich Anfang des dritten Satzes, konnte sich trotzdem noch mal gegen die Niederlage stemmen. Doch der erste Aufschlag von Azarenka war zu stark. So steht am Ende das fünfte Grand Slam Finale in der Karriere von Azarenka.

    Schon in die Siegerliste eintragen haben sich Bruno Soareas und Mate Pavic. Die beiden gewannen das Doppelfinale des Herrenturniers in zwei Sätzen gegen Nikola Mektic und Wesley Koolhof.
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    Erneute Party der Big 3

    10 Jul 2019
    33:37

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das neunte Daily vom Wimbledon-Turnier. Der zweite Mittwoch in Wimbledon ist traditionell den Viertelfinals der Herren vorbehalten. Die sahen heute drei erwartete Sieger und einen Spieler der sein Debüt feiert.

    Bautista-Agut verzichtet auf Junggesellenabschied


    Denn erstmals konnte Roberto Bautista Agut bei einem Grand-Slam-Turnier in ein Halbfinale einziehen. Die Sendung beginnt jedoch mit Bautista-Aguts Halbfinalgegner Novak Djokovic. Der wurde am Anfang richtig gefordert von David Goffins intensivem Grundlinientennis. Doch nachdem Goffin ein Break im ersten Satz hergab, konnte Djokovic das Match sehr schnell in seine Richtung drücken. Am Ende stand ein 6:4 6:0 6:2 Sieg für Djokovic. Bautista-Agut brauchte vier Sätze um siegreich gegen Guido Pella zu bleiben. Dies war der erste Satzverlust des Spaniers, der mittlerweile zu den besseren Rasenspielern auf der Tour gehört.

    Im zweiten Halbfinale treffen zwei alte Bekannte aufeinander. Denn es gibt die Neuauflage des legendären Wimbledon-Finals von 2008 zwischen Rafael Nadal und Roger Federer. Nadals Gegner Sam Querrey versuchte in den Ballwechseln möglichst schnelle Entscheidungen zu finden, selbst wenn dies in Fehlern mündete. Diese Taktik haben schon in der Vergangenheit andere Spieler erfolgreich gegen Nadal angewendet. Doch Querrey konnte nur einen Satz mithalten. Am Ende stand eine 5:7 2:6 2:6 Niederlage für den ehemaligen Halbfinalisten Querrey.

    Federer traf auf Kei Nishikori. Der Japaner setzte Federer schon ganz früh mit sehr guten Returns unter Druck. Als Federers Aufschlag allerdings noch akkurater wurde, zog der Schweizer davon. Andreas und Philipp blicken kurz auf die Halbfinals der Herren voraus, wie auch auf jene der Damen. Schließlich ermitteln die schon am Donnerstag ihre beiden Finalteilnehmerinnen. Am Mittwoch wurde zudem noch Doppel aller Art gespielt, unter anderem ist das Ausscheiden von Andy Murray und Serena Williams zu vermelden. Laura Siegemund erreichte hingegen mit ihrem Partner Artem Sitak das Viertelfinale im Mixed-Wettbewerb.
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    Premieren für Svitolina und Strycova

    9 Jul 2019
    34:18

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das achte Daily vom Wimbledon-Turnier. Der zweite Dienstag in Wimbledon ist stets für das Dameneinzel reserviert und hier wurde in diesem Jahr durchaus einiges an Unterhaltung geboten.

    Williams kämpft Riske nieder


    Andreas und Philipp fangen mit dem Match von Serena Williams und Alison Riske an. Riske, die hier im Turnier schon Ash Barty und Belinda Bencic geschlagen hat, war auch gegen Williams nicht chancenlos. Doch am Ende stand ein 6:3 im dritten Satz für Williams. Die konnte am Dienstag vor allem mit ihrem Return überzeugen. Ein Schlag, der in seiner Exzellenz vielleicht immer noch unterschätzt wird.

    Zu Ende ist das Turnier für Johanna Konta, die im Viertelfinale gegen Barbora Strycova verlor. Für die Tschechin steht damit ein Debüt an: Denn zum ersten Mal steht sie im Einzel im Halbfinale eines Grand Slam Turniers. Auch Strycova konnte mit ihrem Return überzeugen und auf diese Weise den so gefährlichen Aufschlag von Konta entschärfen. Strycova trifft nun im Halbfinale auf Williams.

    Eine weitere Debütantin gibt es in der unteren Hälfte des Damen-Tableaus. Elina Svitolina hat endlich die unsichtbare Hürde überwunden und erstmals in ihrer Karriere das Halbfinale eines Grand-Slam-Turnieres erreicht. Zwar schlug ihre Gegnerin Karolina Muchova schon auf den ersten Satz auf. Doch Svitolinas Return und ihre Fähigkeit, in wichtigen Momenten Fehler zu vermeiden, trug dazu bei, dass die Ukrainerin sich am Ende mit 7:5 6:4 durchsetzen konnte. Für Muchova natürlich trotzdem kein Grund zur Gram. Sie sollte auch in den kommenden Jahren gute Chancen auf Rasenerfolge haben.

    Das Halbfinale wird komplettiert von Simona Halep, die im ersten Satz einen 1:4 Rückstand aufholen musste, sich aber letztlich mit 7:6 6:1 gegen Shuai Zhang durchsetzen konnte. Einen weiteren Höhepunkt gab es am Ende des Tages, als Serena Williams und Andy Murray ihr gemischtes Doppel gegen Raquel Atawo und Fabrice Martin gewannen. Ein Match mit durchaus vielen spielerischen Höhepunkten.
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    London Calling: Federer nimmt Fahrt auf

    16 Nov 2018
    35:35

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das fünfte Daily von den ATP World Tour Finals.

    Am Donnerstag fiel die endgültige Entscheidung in der Lleyton Hewitt Gruppe. Für das Halbfinale qualifizierten sich Roger Federer als Gruppensieger und Kevin Anderson als Gruppenzweiter.

    Federer und Anderson sind durch


    Die Sendung beginnt mit der Analyse des Nachmittagsmatches und damit der Einschätzung der Leistung von Dominic Thiem. Denn dieser konnte sich mit 6:1 6:4 gegen Kei Nishikori durchsetzen. Während Nishikori nach seinem schwachen Auftritt gegen Kevin Anderson zu keiner großen Leistungssteigerung fähig war, gelang Dominic Thiem genau dies. Der Österreicher hatte im Vorfeld angekündigt, eine neue Mischung bei den Saiten seines Rackets zu probieren. Ein Experiment, das sich auszahlte und Thiem auch positiv gen Saison 2019 blicken ließ, wie er Andreas in der Pressekonferenz verriet.

    Im Abendmatch brauchte Roger Federer nach dem Nachmittagsergebnis nur noch wenige Spielgewinne für das Erreichen des Halbfinals. Am Ende sprang sogar ein 6:4, 6:3 Sieg heraus. Für Roger Federer war es die beste Leistung des Turniers. Wie schon so häufig in seiner Karriere zeigte Federer, wie effektiv sein Slice sein kann. Gerade auch gegen einen wuchtigen Aufschläger vom Kaliber Kevin Andersons. Doch auch der Südafrikaner verkaufte sich im dritten Gruppenmatch mehr als anständig. Wieder trat er selbstbewusst auf. Auch wenn Anderson nicht viel im Repertoire hatte, um sich effektiv gegen den Slice Federers zur Wehr zu setzen.

    ATP Cup eine Gefahr für den Davis Cup?


    Als drittes Thema greifen Andreas und Philipp den ATP Cup auf, bei dessen offizieller Vorstellung Andreas heute zugegen war. Die ATP und der australische Verband Tennis Australia wollen das neue Team-Event ab dem Jahr 2020 veranstalten. Unter dem neuen Konzept würden 24 Herrenteams aus eben so vielen Nationen, verteilt über zwei Wochen, den Sieger ausmachen. Andreas und Philipp sprechen über die Vor- und Nachteile des Formats gerade im Vergleich zum neuen Davis Cup, der Ende nächsten Jahres erstmals stattfinden soll.
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    London Calling: Auf der Suche nach dem Topniveau

    14 Nov 2018
    36:19

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das dritte Daily von den ATP World Tour Finals. Obwohl die beiden Einzelmatches nicht so viel hergaben, gibt es natürlich auch heute die gewohnte Analyse des Tagesgeschehens. Dazu noch zwei besprechenswerte News.

    Klare Einzelsiege


    Die beiden Einzel am Mittwoch hätten kaum klarer verlaufen können. Kevin Anderson gewann mit 6:0 6:1 gegen Kei Nishikori. Erst ganz am Ende gelang dem Japaner dann auch der Spielgewinn. Vorher war Nishikori komplett chancenlos, obwohl er noch vor kurzem in Paris Bercy gegen Anderson gewonnen hatte. Doch dieses Mal servierte der Südafrikaner tadellos und war auch von der Grundlinie der bessere Spieler. Für Anderson könnte das Turnier bei seiner Debütteilnahme sowieso nicht besser laufen, wie Andreas und Philipp besprechen. Für Anderson geht es nun am Donnerstag gegen Roger Federer. Der konnte nach seinem verkorksten Auftakt mit einer weitestgehend souveränen Leistung gegen Dominic Thiem überzeugen. Bei Thiem lief nicht viel zusammen, auch eine gewisse Leistungssteigerung im zweiten Satz konnte die klare Niederlage gegen Federer nicht verhindern. Trotzdem hat Thiem wie alle drei anderen Spieler noch die Chance, aus der Gruppe „Lleyton Hewitt“ ins Habfinale einzuziehen. Andreas stellt die Szenarien vor, die zum Halbfinaleinzug der jeweiligen Spieler führen würden.

    Kerber heuert Schüttler an


    Am heutigen Dienstag gab es aber auch noch zwei interessante Neuigkeiten. Zum Ersten war da die Verkündung der nominierten Spieler für das Davis Cup Finale. Die Kroaten treten mit drei Doppelspielern und dazu Marin Cilic und Borna Coric im Einzel an. Die Franzosen haben ein durchaus prominent besetztes Team, unter anderem mit Jo-Wilfried Tsonga und Lucas Pouille. Trotzdem wundern sich Andreas und Philipp, warum die Franzosen bei ihren vorhanden Spielertypen ursprünglich einen Sandplatz als Untergrund ausgewählt haben. Zum Ende wird noch über den neuen Coach von Angelique Kerber gesprochen. Das ist nämlich ein alter Bekannter, Rainer Schüttler. Ein Spieler der vom öffentlichen Auftreten einer Angelique Kerber so unähnlich nicht ist.
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