Matthias Sindelar: Glorifizierung eines Toten aus falschen Gründen

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  • Tatort Sport | Mixed-Sport |

    Matthias Sindelar: Glorifizierung eines Toten aus falschen Gründen

    18 Mai 2021
    33:05

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    Thema der Episode

    Wien am Morgen des 23. Januar 1939. In einer Wohnung in der Annagasse 3 im ersten Bezirk werden zwei nackte, leblose Körper gefunden. Ein Mann und eine Frau. Die Frau stirbt später im Krankenhaus, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Der Mann ist zu dem Zeitpunkt schon tot. Und der Mann ist nicht irgendwer, sondern DIE Fußballikone Österreichs der damaligen Zeit:  Matthias Sindelar. 35 Jahre alt, ein schmächtiger Mann, der so zerbrechlich wirkte, der Papierene genannt wurde. Ein Star … Und sofort rankten sich um seinen Tod viele Gerüchte.  War es Selbstmord? Ein Mord aus Leidenschaft? Doch ein politischer Mord... ein Attentat der Gestapo vielleicht? Oder tatsächlich doch ... nur ein Unfall?

    Malte Asmus ermittelt heute in einem Kriminalfall mit geschichtlicher und politischer Dimension. Zusammen mit dem Historiker und Journalisten (u.a. Ballesterer) David Forster taucht er in die Zeit von Sindelar ab, analysiert die Fakten rund um die Umstände seines Ablebens und David erklärt, wie es kommen konnte, dass Sindelar aufgrund der mysteriösen Todesumstände zu einem österreichischen Widerstandskämpfer gemacht, zum Gegenspieler der Nazis verklärt wurde und zu einer Legende aus den falschen Gründen wurde.

    Das als Hintergrundmusik verwendete Soundfile trägt den Titel "Cinematic Crime Suspense", wurde erstellt von tyops. Wir verwenden dieses Musikstück in Übereinstimmung mit der CC 4.0-Lizenz.
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