Der Grand-Slam-Durchbruch von Angelique Kerber

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Der Grand-Slam-Durchbruch von Angelique Kerber

    14 Apr 2020
    54:42

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einem Rückblick auf das Australian Open Finale der Damen im Jahr 2016. Damals gewann Angelique Kerber ihr erstes Grand Slam Finale mit einem 6:4 3:6 6:3 Sieg gegen Serena Williams. Doch bevor Andreas und Philipp über das Match an sich sprechen, schaffen sie natürlich auch den Kontext für diese denkwürdige Begegnung im Endspiel des jeweils ersten Grand Slam Turnier des Jahres.

    Kerbers Enttäuschung Ende 2015


    Während Serena Williams im Jahr zuvor fast den Grand Slam gewonnen hätte, nur im Halbfinale der US Open gerne Roberta Vinci verlor, war Kerber von diesen Höhen noch ein Stück entfernt. Seit ihrem US Open Halbfinaleinzug 2011 hatte Kerber sich um die Top 10 herum gehalten, der ganz große Durchbruch war ihr jedoch nicht gelungen. Doch bei den Australian Open 2016 umschiffte sie jede noch so große Hürde. In ihrem ersten Match wehrte Kerber gegen Misaki Doi einen Matchball ab. Im Viertelfinale gelang Kerber erstmals in sieben Anläufen ein Sieg gegen die damals überragend aufspielende Victoria Azarenka.

    Kerber klare Außenseiterin, aber...!


    Auch im Finale gegen Williams stand Kerber vor der ein oder anderen Herausforderung. Zwar gelang Kerber das erste Break des Matches, doch Williams holte den Vorsprung schnell wieder auf. Trotzdem gewann Kerber den ersten Satz, gerade auch wegen ihrer überragenden Quote von nur drei unerzwungenen Fehlern. Im zweiten Durchgang zog Williams jedoch schnell davon und konnte ihren Vorsprung bis zum Satzgewinn halten. Im dritten Durchgang war es dann allerdings Kerber, die die entscheidenden Punkte gewann. Vor allem das sechste Spiel bleibt in Erinnerung - in dem der Deutschen das entscheidende Break gelang.

    Nach dem Match wurde Kerber direkt von Williams umarmt. Die Amerikanerin konnte mit der Niederlage anscheinend gut umgehen. Diese Partie erwies sich im Nachhinein als Drehpunkt. Keine Spielerin hat seitdem mehr als zwei Grand Slam Turniere gewonnen. Es ist eine neue Parität im Damentennis ausgebrochen.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Julia Görges‘ Traumwoche

    23 Okt 2017
    1:00:20

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge, dieses Mal wieder mit der Moderation von Andreas Thies und mit gewohnt vielen Themen.

    Die Sendung beginnt mit den Damen, und dass nicht nur, weil die Saison schon auf der Zielgeraden ist. Denn es es gab auch zwei DTB-Turniersiege auf der WTA-Tour zu vermelden - Julia Görges gewann den Titel in Moskau und Carina Witthöft war in Luxemburg erfolgreich. Andreas und Philipp schätzen die jeweiligen Wochen ein, ob sich die Siege angedeutet hatten und was sie für die Zukunft bedeuten.

    Im zweiten Teil geht der Blick nach Singapur. Dort hat gerade das Jahresendturnier begonnen. Andreas und Philipp schauen auf die Auslosung, die Favoritinnen und fragen sich welche Rolle der Belag in den kommenden Tagen spielen könnte. Bisher überzeugten vor allem Garbine Muguruza, Karolina Pliskova, aber auch Simona Halep und Caroline Wozniacki. Aber bleibt das auch so? In der nächsten regulären Ausgabe gibt es dann natürlich den ausführlichen Rückblick.

    Die Herren ließen es in den letzten Tagen etwas ruhiger angehen, trotzdem waren einige prominente Namen im Einsatz - unter anderem Juan Martin del Potro, der in Stockholm gewann. In Antwerpen war viel der Aufmerksamkeit auf Stefanos Tsitsipas gerichtet. Der junge Grieche stieß nicht nur zum ersten Mal in ein Tourhalbfinale vor, sondern besiegte mit David Goffin auch zum ersten Mal einen Top 10 Spieler. In Moskau krönte sich Damir Dzumhur zum inoffiziellen russischen Champion. Denn der Bosnier gewann nach dem Turnier in St. Petersburg auch beim Kremlin Cup in Moskau.

    Zum Sendungsabschluss dann die News der Woche. Dort gibt es die Trennung von Johanna Konta und Wim Fisette zu vermelden. Karolina Pliskova hat sich hingegen den Trainer von Barbora Strycova gesichert, was Letztere zur öffentlich verlautbarten Freundschaftsaufkündigung brachte. Ihr Comeback angekündigt hat hingegen die Kanadierin Rebecca Marino, auch wenn die 26-jährige auf ihren ersten Einsatz noch ein bisschen wird warten müssen.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Sharapovas Comeback-Comeback

    29 Aug 2017
    34:10

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    Thema der Episode

    Das war ein richtig spektakulärer Auftakt in die US Open 2017 - Überraschungen, gute Unterhaltung und ein klares Match des Tages.

    Simona Halep gegen Maria Sharapova versprach zwar auf dem Papier viel. Doch dieses Mal wurde aus Potential dann auch Realität unter den Flutlichtern von New York. Fast drei Stunden dauerte es, dann hatte Sharapova ihr größtes Match seit der abgesessenen Dopingsperre gewonnen. Andreas und Philipp analysieren das Drama und warum Halep einfach nicht gegen Sharapova gewinnen kann. Außerdem wie stehen die Chancen für Sharapova nach dieser emotionalen Energieleistung?

    Weitere Höhepunkte bei den Damen umfassen eine überraschende Erstrundenniederlage für Johanna Konta und einen klaren Auftaktsieg für Garbine Muguruza.

    Für die DTB-Damen gab es hingegen vornehmlich Niederlagen. Der einzige Sieg kam für Julia Görges gegen eine weitere Fed Cup Spielerin, Annika Beck.

    Zverevs Mitternachts-Show


    Bei den Herren waren viele Augen auf Alexander Zverev gerichtet, auch wenn der es letztendlich erst zu fast nachtschlafender Zeit auf den Arthur Ashe schaffte. Bruder Mischa brauchte fünf Sätze gegen den amerikanischen College-Meister Thai-Son Kwiatkowski. Der junge Amerikaner wusste durchaus zu überzeugen.

    Florian Mayer war der einzige andere DTB-Spieler im Einsatz. Der Bayer trifft nach seinem Erstrundensieg gegen Rogerio Dutra Silva nun auf Marin Cilic. Der Kroate konnte nach seiner Verletzungspause zwar noch nicht vollkommen überzeugen. Aber im Gegensatz zu einem anderen großen Namen, David Ferrer, setzte er sich immerhin durch. Der Spanier war der prominenteste Verlierer des ersten Tages auf der Herrenseite.

    Für Aufsehen sorgte zudem noch Denis Shapovalov mit seinem Sieg gegen Daniil Medvedev. Der Russe ist keine Ausgeburt an Konstanz, doch Shapovalov überzeugte abermals mit solidem und pfiffigem Tennis.

    Dann noch zum Abschluss die Erinnerung - während der US Open verlosen wir einen Babolat-Rucksack aus der Wimbledon-Edition. Der Rucksack wird zum Turnierende unter all jenen verlost, die mindestens eine der Tagesfragen (jeweils auf Facebook zu finden) richtig beantworten. Dieses Mal wollen wir wissen: Wie viele Spiele verliert Angelique Kerber in ihrem Erstrundenmatch am Dienstag gegen Naomi Osaka? Postet eure Antwort einfach unter dem Tagesbeitrag auf der Facebook-Seite.

    Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über jede Bewertung auf iTunes - so bekommen noch mehr Leute die Chance, unseren Podcast zu hören.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Erdbeerzeit: Kerbers „Neu“start

    4 Jul 2017
    36:31

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zu Tag 2 unseres Dailys "Erdbeerzeit mit Chip & Charge". An einem Tag, der bei bestem Wetter viele gute Spiele brachte, ragte keins wirklich heraus.

    Angelique Kerber hatte viel zu verteidigen, als sie um Punkt 14 Uhr den Centre Court betrat. Letztes Jahr hatte sie an gleicher Stelle das Finale erreicht und durfte deswegen heute an Stelle von Serena Williams den Dienstag eröffnen. Sie spielte gegen Irina Falconi, die nach nervösem Beginn immer besser ins Spiel kam und Kerber damit gut fordern konnte. Kerber spielte ordentlich, aber war ihr Spiel vielleicht noch etwas zu passiv? Was können wir aus diesem Spiel für ihre Form herauslesen?

    Kerber trifft in der 2. Runde auf Kirsten Flipkens, die kaum Mühe gegen Misaki Doi hatte. Auch die anderen Favoritinnen gaben sich keine Blöße. Karolina Pliskova zum Beispiel zeigte sehr gutes Rasentennis und untermauerte ihre Pläne, nach diesem Turnier die Nummer 1 der Weltrangliste sein zu wollen. Auch Muguruza, Wozniacki oder Mladenovic kamen weiter.

    Julia Görges, Annika Beck und Mona Barthel verloren ihre Matches. Barthel hielt zwar gut gegen Coco Vandeweghe mit, die konnte aber mit ihrer Power Barthel immer wieder in die Defensive drücken.

    Zverevs im Gleichmarsch


    Bei den Herren spielten Juan Martin del Potro und Thanasi Kokkinakis das beste Match des Tages. del Potro konnte sich im "Duell der Rekonvaleszenten" in vier knappen Sätzen durchsetzen.

    Alexander Zverev hatte einen souveränen Auftritt in das diesjährige Turnier. Er besiegte Evgeny Donskoy in drei Sätzen und trifft jetzt auf Frances Tiafoe, der vielleicht etwas überraschend gegen Robin Haase gewann, der bislang so überzeugend auf dem Rasen aufgetreten war. Auch sein Bruder Mischa setzte sich gegen einen enttäuschenden und hinterher seine Motivation hinterfragenden Bernard Tomic durch.

    Daniel Brands und Jan-Lennard Struff verloren ihre Erstrundenmatches. Beide hielten gut mit, doch Monfils und Raonic waren zu sicher.

    Roger Federer und Novak Djokovic profitierten von frühen Aufgaben ihrer Auftaktgegner.
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