Vergebene Chancen und Überraschungen

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  • Double Trouble | Darts |

    Vergebene Chancen und Überraschungen

    22 Dez 2018
    51:53

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    Thema der Episode







    Der Auftakt in die PDC-Weltmeisterschaft 2019 verlief ereignisreich. Gleich vier deutsche Spieler sind an den Start gegangen, ergänzt um zwei Österreicher. Viel zu besprechen also für die Darts-Experten Kevin Barth, Sven Scharf und Christian Oehmicke, die sich auch schon mit dem verheißungsvollen Drittrundenduell zwischen Michael van Gerwen und Max Hopp beschäftigen. Der Maximizer behielt in seinem Auftaktmatch gegen Danny Noppert die Nerven und gewann klar mit 3:0.

    Gemischte GERfühle


    Leider ausgeschieden sind dagegen alle anderen deutschen Akteure. Martin Schindler unterlag Cody Harris knapp mit 2:3 und auch Robert Marijanovic verlor sein Erstrundenduell mit Richard North trotz 2:0-Führung noch mit 2:3. Beide Spieler vergaben gute Chancen, ihr Match zu gewinnen.

    Auch Gabriel Clemens hatte gute Möglichkeiten, wie Hopp in die 3. Runde einzuziehen, unterlag nach einem guten Auftakt gegen Aden Kirk (3:0) aber nach 2:1-Führung John Henderson mit 2:3. Clemens hatte gut mitgehalten, konnte aber am Ende nicht mehr gut genug punkten.

    Suljovic sensationell raus


    Eine Katastrophe erlebten die Österreicher am Donnerstag, als sowohl Rowby-John Rodriguez trotz einer 2:0-Führung noch gegen Cristo Reyes verlor, als auch Mensur Suljovic seine WM-Blockade erneut nicht in den Griff bekam und letztlich klar mit 1:3 gegen Ryan Searle verlor. Mit dem 46-jährigen verabschiedete sich nach Peter Wright und Simon Whitlock schon der dritte Spieler aus den Top 8 in der 2. Runde. Der formschwache Wright hatte gegen Toni Alcinas mit 1:3 verloren, während Whitlock überraschend klar mit 0:3 gegen Ryan Joyce den Kürzeren zog.

    Ansonsten hielten sich die ganz großen Überraschungen noch in Grenzen, die meisten Favoriten wurden ihrer Rolle mehr oder weniger gerecht. Auch Titelverteidiger Rob Cross, hinter dem die Double-Trouble-Experten in der Vorschau-Sendung noch ein paar Fragezeichen gesehen haben, hielt sich schadlos. Er gewann sein Auftaktmatch gegen Jeffrey de Zwaan mit 3:1. Es war das vielleicht beste Match der bisherigen WM, die vor allem mit ihrer Fülle an Spielern auf sich aufmerksam machte. Aber auch mit zwei weiblichen Teilnehmern, über die wir in unserer neuen Sendung natürlich ebenfalls sprechen.
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  • Double Trouble | Darts |

    Wade is back!

    31 Okt 2018
    49:46

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    Thema der Episode

    James Wade kann es doch noch. Der 35-jährige Haudegen gewinnt in einem unspektakulären Finale gegen Simon Whitlock bei der European Championship seinen ersten Major-Titel seit ziemlich genau vier Jahren. Bereits mit seinem Finaleinzug in Göttingen hatte der Engländer seine aufsteigende Form gezeigt und kann nun auch für den Grand Slam of Darts planen.

    Beim von Überraschungen gesäumten Turnier in Dortmund zeigte auch Max Hopp eine sehr gute Leistung und erreichte das Halbfinale. Ein paar Millimeter trennten den Deutschen vom Einzug ins Finale, als er beim Stand von 10:9 gegen Wade drei Match-Darts vergab. Bittere Niederlage für den Maximizer, die ihm aber trotzdem vorläufig in die Top 32 der PDC Order of Merit bringt. Ein schwaches Turnier zeigten hingegen die Favoriten um Michael van Gerwen, Rob Cross und Peter Wright, die allesamt ziemlich früh die Segel streichen mussten. Allerdings teilten auch Martin Schindler und Mensur Suljovic dieses Schicksal.

    Thema musste im Zusammenhang mit dem Event in Dortmund auch leider mal wieder das deutsche Publikum sein, was sich nicht von seiner besten Seite zeigte. Besonders im Erstrundenmatch zwischen Hopp und O’Connor gipfelte es in unschönen Szenen, was Marvin van den Boom, Kevin Barth, Sven Scharf und Christian Oehmicke nicht gut fanden.

    Schließlich wurden noch die aktuellen Geschehnisse im Darts aufgearbeitet, so unter anderem der neue TV-Deal zwischen der BDO und Eurosport oder auch die Ambitionen des DDV, den Darts-Sport in olympische Gefilde zu bringen. Hört dies und mehr in der neuen Ausgabe von Double Trouble.
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  • Double Trouble | Darts |

    Viele Turniere, viele Sieger

    9 Okt 2018
    1:09:10

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    Thema der Episode

    Es ist unheimlich viel passiert, seitdem wir das letzte Mal bei Double Trouble über das World Matchplay gesprochen haben. Eine ganze Menge an Turnieren sind in der Zwischenzeit gelaufen und darüber reden Kevin Barth, Marvin van den Boom, Sven Scharf und Christian Oehmicke. Michael van Gerwen gewinnt mit dem World Grand Prix mal wieder ein Major Event, scheint aber dennoch in letzter Zeit schlagbar zu sein.

    Auch Peter Wright hätte dem Branchenprimus im Finale von Dublin durchaus eine Niederlage zufügen können, kriegt sein Spiel gegen den Holländer in Major-Endspielen aber einfach nicht an das Board. Dabei drehte der Schotte im Halbfinale noch ein 0:3 gegen den Österreicher Mensur Suljovic, der wohl eine Riesenchance auf einen weiteren Major-Titel vergab. Max Hopp, Rob Cross und Raymond van Barneveld mussten leider relativ früh die Heimreise antreten.

    In der Champions League ging der Titel an Gary Anderson, der ebenfalls gegen Peter Wright das bessere Ende für sich verbuchen konnte. Der hatte in einem großartigen Halbfinale gegen van Gerwen die Oberhand behalten, während sich Anderson gegen Titelverteidiger Mensur Suljovic durchsetzen konnte. Auf der European Tour konnten MvG, Ian White und Gerwyn Price einen Triumph feiern, während Max Hopp mit dem 19. Event der Players Championship seinen zweiten PDC-Titel einfahren konnte.

    Außerdem Thema in dieser Folge: Der letzte Spieltag und die Play-Offs der Super League, Aufhebung der Spieler-Beschränkungen bei der BDO, Unterbuchner als Nummer 1 der WDF, Format-Änderungen bei den UK Open und der neue PDC-Kalender für 2019.
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  • Double Trouble | Darts |

    Matchplay spektakulär

    2 Aug 2018
    56:47

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    Thema der Episode

    Was für ein famoses Turnier war das am vergangenen Sonntag zu Ende gegangene World Matchplay in Blackpool? Letztlich war es Gary Anderson, der sich die Phil-Taylor-Trophy nach einem spektakulären Finale gegen Mensur Suljovic sichern konnte. Nach dem besseren Start für den Österreicher konnte Anderson das Match drehen und stand vor einem nahezu sicheren klaren Sieg. Doch Suljovic steckte nicht auf und brachte das Match in die Verlängerung, auch weil dem Schotten ein eigentlich getroffener Matchdart auf das Bulls Eye wieder aus dem Board fiel. Nach zwei vergebenen Chancen seitens des Österreichers zur 20:19-Führung war es am Ende dann doch Anderson, der sich mit 21:19 knapp seinen ersten World-Matchplay-Titel holen konnte.

    Van Gerwen früh raus


    Schwächelt Michael van Gerwen, scheint der Schotte im Moment stets zur Stelle zu sein. Der niederländische Branchenprimus unterlag seinerseits bereits in Runde 1 dem späteren Überraschungs-Halbfinalisten Jeffrey de Zwaan. Der konnte sich ebenfalls noch an Adrian Lewis und Dave Chisnall vorbei mogeln. Ebenfalls ins Halbfinale kam Peter Wright, der dennoch seine bislang schwaches Jahr 2018 auch in Blackpool mit Inkonstanz bestätigte. Ob der ständige Wechsel seines Arbeitsmaterials wirklich sinnvoll ist, analysieren die Double-Trouble-Experten Kevin Barth, Marvin van den Boom, Sven Scharf und Christian Oehmicke.

    Was sind überhaupt die Gründe für einen Wechsel der Darts? Auch Simon Whitlock, Darren Webster und Joe Cullen zeigten ein gutes Turnier. Letzterer hatte sogar Chancen, den späteren Sieger aus dem Turnier zu werfen. Es war interessanterweise auch genau dieses Match, in dem Gary Anderson einen 9-Darter warf.

    Matchplay ohne van Barneveld


    Sehr früh verabschieden musste sich neben den Hochkarätern Rob Cross, Michael van Gerwen, Raymond van Barneveld, Daryl Gurney und Michael Smith auch Max Hopp, der sich gegen Ian White nicht für die Niederlage in Hamburg revanchieren konnte. Was das Turnier sonst noch für spektakuläre Geschichten zu bieten hatte, hört ihr in unserer neuen Ausgabe von Double Trouble.
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  • Double Trouble | Darts |

    Frankfurt bleibt orange

    26 Jun 2018
    1:07:01

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    Thema der Episode

    Es war letztlich eine souveräne Vorstellung, mit der die Niederländer um Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld erstmals ihren Titel beim PDC World Cup of Darts verteidigt haben. Wieder einmal mussten sich die zuvor hoch gehandelten Schotten um Gary Anderson und Peter Wright geschlagen geben und warten damit weiterhin auf ihren ersten Team-Titel. Die ebenfalls stark eingeschätzten Engländer um Weltmeister Rob Cross mussten sich im Jahr 1 nach Phil Taylor ebenso im Viertelfinale verabschieden wie die Waliser. Aus deutschsprachiger Sicht bot der World Cup am Ende gemischte Gefühle. Während das deutsche Duo um Max Hopp und Martin Schindler eine gute Vorstellung ablieferte und in der Runde der letzten 8 am späteren Sieger aus den Niederlanden scheiterte, musste das österreichische Team um Mensur Suljovic und Zoran Lerchbacher bereits in Runde 1 die Segel streichen. Stark präsentierten sich hingegen auch die Australier und die Belgier. Die Darts-Experten Kevin Barth, Marvin van den Boom, Sven Scharf und Christian Oehmicke ordnen den holländischen Triumph ein und bewerten das Gesamtturnier in Frankfurt.

    Michael van Gerwen präsentierte sich auch nach dem Sieg auf deutschem Boden in starker Form und holte in Gibraltar ziemlich souverän seinen nächsten Titel auf der European Tour. Auch in Kopenhagen war der zweifache Weltmeister als Favorit gestartet, schied dort aber überraschend früh aus. Somit war der Weg frei für Mensur Suljovic, der zum ersten Mal auf der European Tour erfolgreich war. Simon Whitlock wurde damit knapp der erste etwas größere Titel außerhalb der Players Championship verwehrt.

    In der Zwischenzeit hat die PDC auch mit einer Ankündigung für Aufsehen gesorgt: Das Teilnehmerfeld der Weltmeisterschaft wird von 72 auf 96 Spieler erhöht, von denen mindestens zwei weiblich sein werden. Die Darts-Experten von Double Trouble besprechen diese Neuerung und reden auch über Michael Unterbuchners Finaleinzug bei der BDO World Trophy.
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