GP Saudi Arabien 2021 – Knallt’s im WM-Finale?

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Die auto motor und sport-Formel 1 Experten Michael Schmidt, Tobias Grüner und Andreas Haupt sind bekannt für ihr Youtube-Format Formel Schmidt.
Jetzt gibt es die Formel Schmidt und Hauptsache Königsklasse auch für die Podcast Liebhaber unter euch.

Vor jedem Rennen verrät Andreas Haupt in der Formel 1-Vorschau Haupt-Sache Königsklasse was die Fans von dem kommenden Grand Prix erwarten dürfen, erklärt die Tücken der Strecke, verrät wo die Probleme und Chancen für die einzelnen Teams liegen und wer die besten Karten fürs Treppchen hat

Nach jedem Rennen analysieren Michael Schmidt, Andreas Haupt und Tobi Grüner die wichtigsten Fakten und Hintergründe zum Rennen – und wenn einmal kein Rennen ansteht, sprechen sie mit den Größen aus der Formel 1.

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Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinsportpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • Formel Schmidt | Motorsport |

    GP Saudi Arabien 2021 - Knallt’s im WM-Finale?

    7 Dec 2021
    0:26:32

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    Thema der Episode


    Spannende Momente im vorletzen Rennen der Saison.

    Die Formel 1 hat ihr großes Finale. Nach dem GP Saudi-Arabien stehen Max Verstappen und Lewis Hamilton bei jeweils 369,5 Punkten. Was erwartet uns im letzten Showdown? Unsere Experten sprechen darüber in der neuen Episode unserer „Formel Schmidt“.




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  • Formel Schmidt | Motorsport |

    Christian Horner im Interview: Korb für Ferrari, Handicap für 2023

    6 Feb 2023
    0:31:37

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    Thema der Episode


    Red-Bull-Teamchef über die Kooperation mit Ford, Angebote von Ferrari und Saisonvorschau für 2023

    Red Bull hat mit Ford einen großen Fisch für die Entwicklung des Motors an Land gezogen. Christian Horner blickt bereits in die Zukunft und spricht vom Duell Ford gegen Ferrari ab 2026 - mit Red Bull als Regisseur. Im Interview mit auto motor und sport erklärt der Red-Bull-Teamchef, warum Ford der bessere Kooperationspartner ist als Porsche. Er lässt uns mehr wissen über den neuen Red Bull RB19, der "mehr Evolution als Revolution" ist.



    Horner rechnet fest damit, dass in der kommenden Formel-1-Saison 2023 sowohl Mercedes als auch Ferrari harte Rivalen sein werden. Mercedes werde nach seinem Horror-Jahr zurückkommen, Ferrari habe bereits ein sehr starkes Auto gehabt, und beim Motor noch mehr Leistung in der Hinterhand. Horner verrät uns, dass es mal ein Angebot der Scuderia gab, das er allerdings ablehnte. Die weiteren Themen: Adrian Newey als Red Bulls Mastermind, die Stärken der Technikabteilung, das Handicap durch die Budget-Cap-Strafe, Sebastian Vettel und der Widerstand der Teams gegen Andretti-Cadillac.


    Den ganzen Artikel zum Interview findet ihr hier:


    Wir haben für euch beim Youtube-Video deutsche, englische und italienische Untertitel beigefügt. Hier der Link zum Video.


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  • Formel Schmidt | Motorsport |

    F1-Comeback fix! Ford setzt sich ins gemachte Nest

    4 Feb 2023
    0:07:51

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    Red Bull ab 2026 mit Ford.

    Große Nachrichten für die Formel 1! Red Bull gewinnt Ford als neuen Partner. Der US-Hersteller unterstützt das Weltmeisterteam um Max Verstappen bei der Entwicklung des Motors der Zukunft. Ab 2026 nimmt es Red-Bull-Ford dann mit Mercedes, Ferrari, Audi und Co. auf. Was alles wirklich hinter dem Deal steckt: Wir nennen Eckpunkte und klären die Details.





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  • Formel Schmidt | Motorsport |

    Guenther Steiner im Interview: „Geld ist keine Ausrede mehr!“

    1 Feb 2023
    0:36:39

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    Thema der Episode


    Haas-Teamchef über die Saison 2022 und die Ziele für 2023

    Wir treffen Haas-Teamchef Guenther Steiner. Der Südtiroler spricht im Video-Interview mit auto motor und sport über das Modell Haas, den Wechsel von Mick Schumacher hin zu Nico Hülkenberg und die Ziele für die kommende Formel-1-Saison.


    Guenther Steiner ist ein Mann, der mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält. Er ist authentisch. Er eckt an. Inzwischen ist der Teamchef von Haas sogar ein kleiner Star. Durch die Netflix-Serie "Drive to survive" wurde Steiner auch einem breiteren Publikum bekannt. Bevor es in die Saison 2023 geht, haben wir ihn in seiner Heimat Meran besucht und über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des US-Teams gesprochen.


    2016 stieg Haas in die Formel 1 ein. Und etablierte sich direkt mit einem achten WM-Platz. Dort landete der US-Rennstall auch im Vorjahr, nachdem es durch den Corona-Ausbruch zunächst zappenduster für das Team aussah und man 2021 für bessere Zeiten opferte. Die Strategie zahlte sich aus. Es hätte 2022 sogar mehr herausspringen können. Steiner gibt zu, dass Haas in der Entwicklung über das Jahr hinweg nicht das goldene Händchen hatte. "Wir hätten das Auto mehr abspecken sollen", sagt der Südtiroler. Jedes Kilogramm weniger bringt garantiert Rundenzeit.


    Steiner über Schumacher & Hülk


    Auch hätte Haas mehr kleine statt ein großes Upgrade bringen sollen. Steiner verrät im Gespräch, warum das auch der Motivation der Fahrer dienlich gewesen wäre. Die Motorenprobleme von Ferrari taten ihr Übriges. Gedrosselte Leistung kostete Rundenzeit. Dennoch glückte Haas ein großes Highlight: die Pole Position in Brasilien. "Daran sieht man: Wenn uns die Möglichkeit gegeben wird, sind wir als Rennteam zur Stelle."


    Im letzten Jahr schöpfte Haas den Budgetdeckel noch nicht aus. Mit Sponsor MoneyGram erreicht man 2023 das Limit. Das schafft neue Möglichkeiten. Für die kommende Saison ruft Steiner den sechsten Platz in der Team-WM als Ziel aus. Und irgendwann, so der große Traum des US-Rennstalls, wolle Haas auch mal aufs Podest fahren.


    Um dem Team Auftrieb zu verleihen, wurde Mick Schumachers Vertrag nicht verlängert, und Nico Hülkenberg verpflichtet. Steiner erklärt, wie es zur Entscheidung kam und warum er sich für den Faktor Erfahrung entschied. Der Haas-Teamchef machte es sich jedenfalls nicht einfach. Die Nebengeräusche rund um Schumacher spielten bei der Wahl des zweiten Fahrers neben Kevin Magnussen keine Rolle, wie Steiner versichert.


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  • Formel Schmidt | Motorsport |

    Gerhard Berger im Interview: Formel 1, DTM und seine private Zukunft

    31 Jan 2023
    0:55:52

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    Der Weg von der Formel 1 über die DTM zu mehr Privatleben des einstigen Motorsport-Stars

    Kaum einer hat alle Facetten des Motorsports so erlebt wie Gerhard Berger. Im Video-Interview mit auto motor und sport spricht der Österreicher über seine Zeit nach der aktiven Rennfahrerkarriere: bei BMW, Toro Rosso, der FIA und der DTM.


    Gerhard Berger kennt den Motorsport in- und auswendig. Er fuhr 210 Grands Prix in der Formel 1 und gewann davon zehn. Im Interview mit auto motor und sport geht es aber um seine Karriere nach der Karriere. Nach seinem Rücktritt 1997 arbeitete Berger als Motorsportdirektor bei BMW. Er wurde zum Mitbesitzer von Toro Rosso. Er stellte sich in den Dienst der FIA. Und er leitete bis zum Verkauf an den ADAC die DTM.


    Mit seinem großen Wissen ist Berger der ideale Gesprächspartner. Er ist vernetzt und kann daher auch Stellung zum aktuellen Geschehen in der Formel 1 nehmen. Im Video-Interview verrät der Österreicher, warum er Fernando Alonso bewundert. Er erklärt, wieso er bei Sebastian Vettel in den letzten Jahren der Formel-1-Karriere eine klare Positionierung vermisst hat. Und er nennt drei Fahrer, denen aus seiner Sicht die Zukunft gehört. Für Berger sind das George Russell, Lando Norris und Nyck de Vries. Den Niederländer hatte er bereits zu Kartzeiten intensiv beobachtet.


    Ex-Rennfahrer und Motorsport-Fachmann


    Als Motorsport-Direktor erlebte Berger den Le-Mans-Sieg von BMW 1999. Er schildert, welche Barrieren es in der Beziehung zwischen BMW und Williams in der Formel 1 gab – und warum er sich nach sechs Jahren vom Münchner Konzern verabschiedete. Das Engagement bei Toro Rosso war für Berger auch ein Freundschaftsdienst an Dietrich Mateschitz.


    Sein Abschied hatte auch mit dem 2022 verstorbenen Red-Bull-Besitzer zu tun. Berger verließ den Rennstall aus Angst, die Freundschaft könne wegen der Berichterstattung leiden. "Wir waren 2008 besser unterwegs als Red Bull. Das war für die Presse ein gefundenes Fressen. Es wurden Überschriften kreiert, die unfair gegenüber Red Bull waren. Es entstand ein Politikum, das ungut und ungesund war."


    Für die FIA ordnete Berger die Pyramide hin zur Formel 1 neu. Ex-FIA-Präsident Jean Todt hatte ihn dorthin gebracht. Als Chef der DTM versuchte Berger, den Tourenwagensport in Deutschland zu retten. Er musste mit der Serie auf GT3-Autos umschwenken, um das Überleben zu sichern. Nach der Saison 2022 wurde die DTM an den ADAC verkauft. Jetzt tritt Gerhard Berger kürzer. Seine Beweggründe erläutert der 63-Jährige im Interview.


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    Die Team-Duelle der Formel-1-Saison 2023

    30 Jan 2023
    0:12:06

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    Thema der Episode


    Die Formel 1-Teams der Saison 2023

    Sechs von zehn Teams gehen 2023 mit einer veränderten Fahrerpaarung in die Saison. Aber nicht nur die neuen Duelle versprechen ordentlich Zündstoff. Wir analysieren, wo diese Saison der größte Druck auf dem Kessel ist.


    https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/f1-teamduelle-2023/


    Red Bull – Verstappen vs. Perez


    Lange sah es nach Ruhe im Bullencamp aus. Doch kaum konnte Sergio Pérez das Tempo von Platzhirsch Max Verstappen zu Beginn der Saison 2022 mitgehen, wurde es plötzlich hitzig. Auch wenn die offizielle Bestätigung der Beteiligten immer noch fehlt, spricht viel dafür, dass Pérez sein Auto im Monaco-Qualifying absichtlich in die Mauer gesetzt hat, um dem Teamkollegen einen möglichen Konter zu vermiesen. Die Taktik ging auf. Pérez gewann den Klassiker und verkürzte damit den Rückstand auf die WM-Spitze auf nur noch 15 Punkte. Die Vertragsverlängerung hatte er bereits wenige Tage zuvor unterschrieben.


    In der zweiten Saisonhälfte ließ Verstappen seinem Teamkollegen dann keine Chance mehr. Als der WM-Titel längst eingetütet war, bot sich in Brasilien auch noch die Chance zur Retourkutsche. Perez brauchte jeden Punkt, um Vizemeister zu werden. Doch Verstappen verweigerte den Platztausch, wodurch die Risse in der heilen Red-Bull-Welt sichtbar wurden. Pérez sollte jetzt lieber den braven Wasserträger spielen. Mit Daniel Ricciardo ist sein möglicher Ersatz schon verpflichtet.


    Ferrari – Leclerc vs. Sainz


    Obwohl Ferrari 2022 über lange Zeit ein siegfähiges Auto hatte, kamen sich Charles Leclerc und Carlos Sainz nicht in die Wolle. Die Harmonie im Scuderia-Camp hatte ihren Grund im schwachen Saisonstart von Sainz, der früh für eine klare Rollenverteilung sorgte. Nach der internen Niederlage im ersten gemeinsamen Jahr setzte Leclerc im Stallduell mit 62 Punkten Vorsprung am Ende erfolgreich den Konter. Vor allem im Qualifying ließ der Monegasse seinem Garagennachbarn keine Chance. Hier muss sich Sainz kommende Saison steigern, will er nicht direkt wieder zur Nummer zwei abgestempelt werden.


    Für Brisanz könnte der Wechsel an der Teamspitze sorgen. Obwohl Leclerc deutlich länger zur Scuderia gehört, verteilte Mattia Binotto nie Privilegien. Selbst als klar war, dass es auf einen WM-Zweikampf gegen Verstappen hinausläuft, war Stallregie kein Thema. Mit Fré- déric Vasseur sitzt nun ein alter Leclerc-Freund am Ruder. Schon 2016 fuhr Leclerc in Vasseurs GP3-Team ART zum Titel. 2018 trafen beide bei Alfa Romeo in der Formel 1 erneut zusammen.


    Mercedes – Russell vs. Hamilton


    Vor der Saison 2022 musste man befürchten, dass die Harmonie im Silberpfeil-Stall nicht lange halten würde. Nach dem Abgang von Valtteri Bottas sollte Lewis Hamilton erstmals seit den Rosberg-Jahren wieder mehr Gegenwehr spüren. Das versprach Zündstoff. Doch obwohl George Russell dem Platzhirsch ordentlich einheizte und das Duell am Ende auch gewann, kam es nicht zum Zoff. Statt sich gegenseitig zu attackieren, schimpften beide Piloten lieber gemeinsam über die Technik. Der Silberpfeil war lange kein Siegerauto. Das Motto hieß Entwicklungsarbeit und nicht Titelkampf.


    In der zweiten Saisonhälfte ließ sich aber schon erkennen, dass Russell zu knabbern hatte, wenn er mal ein paar Quali-Duelle in Folge verlor. Hamilton seinerseits dürfte nicht begeistert gewesen sein, dass er seinem Teamkollegen beim einzigen Mercedes-Sieg in São Paulo den Vortritt lassen musste. Beide sind es nicht gewohnt zu verlieren. Fährt das Auto 2023 wieder auf Red-Bull-Niveau, könnte es mit einem Jahr Verspätung doch noch zum Erdbeben kommen.


    Alpine – Ocon vs. Gasly


    Bei den großen drei Teams bleibt alles beim Alten, doch dahinter drehte sich das Fahrerkarussell mit ordentlich Tempo. Eigentlich wollte Alpine mit Fernando Alonso weitermachen. Als der Spanier zu Aston Martin flüchtete, versuchte man Oscar Piastri zu befördern. Doch der Australier hatte seine Fühler schon in Richtung McLaren ausgestreckt. So blieb den Verantwortlichen am Ende nur die Option, Pierre Gasly teuer aus seinem Red-Bull-Vertrag mit Alpha Tauri herauszukaufen. Der Neuzugang muss nun beweisen, dass er nicht bloß dritte Wahl ist und er beim B-Team von Red Bull unter Wert geschlagen wurde.


    Mit Esteban Ocon bekommt Gasly aber einen unangenehmen Gegner, der gerne mal teamintern die Ellenbogen ausfährt. Das Duell der beiden Franzosen hat zudem eine lange Vorgeschichte. Schon zu Kartzeiten kam es auf und neben der Strecke mehrfach zum Krach, wodurch sogar die Familien zerstritten sind.


    McLaren – Norris vs. Piastri


    Bei McLaren hatte Andreas Seidl in den letzten Jahren einen ruhigen Job. Das Duell Lando Norris gegen Carlos Sainz verlief zwei Saisons lang äußerst harmonisch. Und auch die Verpflichtung von Daniel Ricciardo brachte keine Unruhe rein. Der Australier konnte sportlich nie mit Platzhirsch Norris mithalten, wodurch die Rollen klar verteilt waren. Etwas Verstimmung löste Norris nur mit der Aussage aus, dass es nicht seine Aufgabe sei, dem Teamkollegen auf die Sprünge zu helfen.


    Zur Saison 2023 haben sich die Vorzeichen geändert. Als Seidl-Nachfolger auf der Position des Teamchefs muss nun Andrea Stella den Laden zusammenhalten. Und Norris bekommt mit Oscar Piastri erstmals in seiner Formel-1-Karriere einen jüngeren Teamkollegen zur Seite gestellt. Man darf gespannt sein, wie das die Dynamik verändert. Richtiger Ärger droht aber nur, wenn der Neuling den Teamkapitän direkt herausfordern kann. Das ist aber nicht unbedingt zu erwarten.


    Alfa Romeo – Bottas vs. Zhou


    In Hinwil besetzen weiter Valtteri Bottas und Guanyu Zhou die beiden Alfa-Cockpits. Eigentlich sah der langfristige Sauber-Plan vor, den Chinesen 2023 durch Eigengewächs Théo Pourchaire auszutauschen. Doch am Ende wurde der Paydriver für seine geringe Fehlerquote und die gute Rennpace mit der Vertragsverlängerung belohnt. Dauerhaft lässt sich Pourchaire aber nicht auf die Ersatzbank setzen. Weil klar ist, dass 2024 ein Cockpit frei werden muss, könnte es zwischen Bottas und Zhou ab sofort etwas härter zur Sache gehen.


    Im Vorjahr herrschte noch weitestgehend gute Stimmung im Sauber-Lager. Nach dem letzten WM-Platz vor der großen Technikrevolution konnte niemand erwarten, dass der C42 plötzlich zum regelmäßigen Punkteanwärter mutiert. Für schlechte Laune bei der Teamleitung sorgten nur die vielen Technikausfälle. Punkte gingen auch regelmäßig durch miese Startrunden von Bottas und die anfangs noch schwache Quali-Pace von Zhou verloren.


    Aston Martin – Stroll vs. Alonso


    Die vier schwächsten Teams des Vorjahres haben alle das Fahrerpersonal gewechselt. Bei Aston Martin musste man allerdings etwas unfreiwillig umdisponieren, als Sebastian Vettel kurz vor der Sommerpause seinen Rücktritt ankündigte. Da hatte Teamchef Mike Krack mit Fernando Alonso aber schon einen passenden Ersatz an der Angel.


    Während Vettel nach turbulenten Anfangsjahren bei Red Bull im Herbst seiner Karriere ein eher harmonisches Verhältnis zu seinen Teamkollegen pflegte, macht es Alonso immer noch sichtlich Spaß, auch intern zu sticheln. Bei Alpine hielt der Spanier die Temperatur immer am Siedepunkt. Die Techniker bekamen wegen der vielen Defekte ihr Fett weg. Und im Duell mit Ocon wähnte sich Alonso natürlich stets als Teamkapitän, obwohl die Punktetabelle etwas anderes sagte. Bei Aston Martin kann der Doppel-Champion aber nicht so wild um sich schießen. Mit Lance Stroll sitzt der Sohn des Besitzers auf der anderen Seite der Garage, der bei Upgrades meist den Vortritt erhält.


    Haas – Magnussen vs. Hülkenberg


    Von Mick Schumacher ging nie die Gefahr aus, dass die Teamharmonie gestört wird. Selbst im Duell mit Heißsporn und Dauerstichler Nikita Mazepin hatte sich der Youngster stets im Griff. Mit der Verpflichtung von Nico Hülkenberg setzt Teamchef Günther Steiner nun auf den Faktor Erfahrung. Was die Kommunikation angeht, ist "Hülk" aber eher rheinländisch direkt.


    Ausgerechnet sein neuer Teamkollege Kevin Magnussen bekam das bereits zu spüren. Als Hülkenberg noch bei Renault unterwegs war, gerieten beide auf und neben der Strecke aneinander. Den Vorwurf einer unfairen Fahrweise konterte Magnussen 2017 beim Ungarn-Grand-Prix trocken mit dem mittlerweile legendären Satz: "Suck my balls!" Gut fünf Jahre später können alle Beteiligten über den Vorfall lachen. Der Respekt sei vorhanden, betonen beide Seiten. Magnussen gab an, dass er sich bei seinem Ausflug in die Sportwagen-Szene 2021 zu einem echten Teamplayer entwickelt hat. Bei einem kleinen Rennstall wie Haas müssen auch alle an einem Strang ziehen.


    Alpha Tauri – Tsunoda vs. De Vries


    Dass ein Rookie in ein Team kommt und gleich zur Nummer eins aufsteigt, kommt eher selten vor. Genau dieses Szenario droht aber 2023 bei Alpha Tauri. Mit Nyck de Vries stößt kein gewöhnlicher Neuling zum B-Team von Red Bull. Der Niederländer verfügt im Alter von 27 Jahren bereits über jede Menge Rennerfahrung. Als Formel-2-Champion und Formel-E-Weltmeister ist er hochdekoriert. Sein fast fünf Jahre jüngerer Teamkollege Yuki Tsunoda hat dagegen mit 42 Grand-Prix-Starts mehr Kilometer im Formel-1-Auto abgespult.


    In dieser Ausgangssituation steckt jede Menge Brisanz. Tsunoda ist ein kleiner Vulkan, der in den letzten Jahren immer wieder ausgebrochen ist. Und natürlich möchte der Japaner nach dem Gasly-Abgang nicht gleich wieder ins zweite Glied rücken. Im dritten Jahr bei Alpha Tauri wird von ihm eine Steigerung erwartet. Sonst hilft auch die Unterstützung von Honda nicht mehr viel. In der Formel 2 warten jede Menge talentierte Red-Bull-Junioren auf die Beförderung in die Königsklasse.


    Williams – Albon vs. Sargeant


    Bei Williams sehen wir keine großen Probleme auf Neu-Teamchef James Vowles zukommen. Es ist schwer vorstellbar, dass der Teamfrieden ernsthaft in Gefahr gerät. Dafür sind die Rollen zu klar verteilt. Alex Albon übernahm schon letzte Saison die Rolle des Teamleaders und wurde für seine guten Leistungen zu Recht mit einem mehrjährigen Vertrag belohnt. Obwohl Kritik bei den Defiziten seines Autos in der Vorsaison öfter mal angebracht gewesen wäre, ist der Thailänder bisher nicht als großer Lautsprecher aufgefallen.


    Auch der Nachfolger des immer höflichen Nicholas Latifi gilt als ruhiger Geselle. Von Logan Sargeant sind in seiner Rookie-Saison keine verbalen Querschläge zu befürchten. Nach Platz 4 in der letzten Formel-2-Saison glaubt auch niemand ernsthaft daran, dass der US-Amerikaner sportlich direkt mit Albon mithalten kann und die Hierarchie im Team infrage stellt.


    Text: Tobias Grüner, auto motor und sport


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    Teamchef-Beben in der Formel 1!

    15 Dec 2022
    0:30:23

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    Formel Schmidt Spezial 2022

    Hier gehts zum neuen Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCLVV1nin4PTVInUMWpqqC9A


    Die Formel-1-Saison ist bereits lange vorbei. Und doch geht es rund. Ferrari, McLaren, Williams und Sauber wechseln den Teamchef. Wieso Ferrari einen Fehler macht, und wie der Move von Andreas Seidl zu bewerten ist: Unsere Experten geben ihre Einschätzung. Dazu analysieren sie die Saison und wagen einen Ausblick auf 2023.




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  • Formel Schmidt | Motorsport |

    Wäre Vettel ein guter FIA-Präsident? GP Abu Dhabi 2022

    22 Nov 2022
    0:28:25

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    Formel Schmidt zum GP Abu Dhabi 2022

    Max Verstappen überragte beim Saisonfinale. Ferrari zeigte sich verbessert. Mercedes quälte sich durchs Rennen. Sebastian Vettel feierte einen emotionalen Abschied aus der Formel 1. Unser Formel-1-Experte Michael Schmidt erzählt von seinen Erlebnissen mit dem viermaligen Weltmeister.




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  • Formel Schmidt | Motorsport |

    Vorschau GP Abu Dhabi 2022: Schumacher raus, Hülki rein, Gerüchte um Ferrari

    17 Nov 2022
    0:13:43

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    Haupt-Sache Königsklasse

    Vor dem Saisonfinale gibt Haas bekannt, dass Nico Hülkenberg ab 2023 das Cockpit von Mick Schumacher übernimmt. Sebastian Vettel feiert einen emotionalen Abschied aus der Formel 1. Bei Red Bull sind die Nachbeben von Brasilien zu spüren. Bei Ferrari brodelt die Gerüchteküche. Andreas Haupt versorgt euch mit allen wichtigen Infos.




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    Darum gibt’s Zoff bei Red Bull - GP Brasilien 2022

    15 Nov 2022
    0:28:12

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    Formel Schmidt GP Brasilien 2022

    Mercedes zeigt in Sao Paulo eine Gala-Vorstellung, bei Red Bull fliegen am Funk die Fetzen. Ferrari zittert um den zweiten WM-Platz, und Mick Schumacher wird sein Haas-Cockpit verlieren. Das Rennwochenende in Brasilien lieferte viele Gesprächsthemen für die neue Folge "Formel Schmidt".




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  • Formel Schmidt | Motorsport |

    Vorschau GP Brasilien 2022: Schumacher als Mercedes-Ersatzfahrer im Gespräch

    11 Nov 2022
    0:10:28

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    Haupt-Sache Königsklasse

    Was passiert mit Mick Schumacher sollte er den Sitz bei Haas 2023 verlieren? Der junge Deutsche hat Optionen als Ersatzfahrer der Formel 1 erhalten zu bleiben. Red Bull ist in Interlagos wieder haushoher Favorit. McLaren-Pilot Lando Norris kränkelt. Andreas Haupt versorgt euch mit allen wichtigen Infos in der Vorschau.





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