#83 | Nun also doch (nicht)

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    Der Fußballpodcast über die BSG Wismut Gera

    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinsportpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #62 | One Night in Kremmen

      29 Jun 2020
      00:18:21

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      Vorschau

      Seit dem Jahr 2000 veranstaltet der FC Kremmen in der im Jahr zuvor erbauten Stadtparkhalle das Hallenmasters. Am 18. Januar erwartet die Zuschauer daher bei der nunmehr 21. Auflage des ...

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #83 | Nun also doch (nicht)

      29. Jun 2020
      00:48:48

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      Thema der Episode

      Während in den restlichen Landesverbänden innerhalb des NOFV die Spielzeit abgebrochen wird, soll in Thüringen die Saison fortgesetzt werden. Befürworter dieser in der Zwischenzeit heftig umstritten Regelung waren die Verantwortlichen des FC An der Fahner Höhe. „Aufgrund der aktuellen Lage haben wir auch einen Aufstieg jetzt im Herbst eine Absage beim Fußballverband erteilt“, so der sportliche Leiter Rolf Cramer noch vor wenigen Tagen. Während die Beschlusslage zur Saisonfortsetzung immer noch besteht – auch wenn sie im Rahmen des außerordentlichen Verbandstages zur Abstimmung gestellt werden soll – hat sich die Haltung der Randerfurter grundsätzlich gedreht. „Wir begrüßen Euch hiermit auf das Allerherzlichste in der wohl attraktivsten Oberliga aller Zeiten“, heißt es nun auf der Internetseite. In der Nacht vor der Entscheidung über die Staffelzusammensetzung in der Oberliga wurden sowohl TFV als auch NOFV über den Meinungsumschwung informiert. Noch am Morgen des 25. Juni hatten sowohl die Mediengruppe Thüringen als auch in der Folge die BSG Wismut Gera selbst, über einen möglichen Aufstieg des Traditionsvereins im Falle eines Saisonabbruchs informiert. Da war es dann wenig verwunderlich, dass der Information des NOFV zur Staffelzusammensetzung zunächst nur wenig Glauben geschenkt wurde. Erst nach und nach wurde klar, dass der Vorsitzende und Jens Lohse lieber noch 24 Stunden gewartet hätten, der Begriff „Sportfreunde“ in der Thüringenliga nichts mehr zählt und selbst die Befürworter kaum noch an eine Saisonfortsetzung glauben. Über einen besonderen 25. Juni diskutieren wir mit Trainer Marcus Dörfer und Vorstand Jan Genseke.

      Zeitleiste

      5. Mai 2019: TFV – BSG Wismut Gera spielt wieder Thüringenliga

      Die BSG Wismut Gera hat heute (15.05.19) gegenüber dem Thüringer Fußball-Verband (TFV) durch seinen Vorstand offiziell erklärt, dass man sich am Ende des Spieljahres 2018/19 aus der Oberliga zurückziehen werde und in der kommenden Saison (2019/20) in der Thüringenliga spielt.

      5. März 2020: Zulassungsverfahren Herren-Oberliga 2020/21

      Nachfolgend finden Sie die Zulassungsunterlagen für die Herren-Oberliga 2020/21. Interessierte Vereine müssen sich bis zum 5. März 2020, 15:00 Uhr (Eingang Geschäftsstelle) über die NOFV-Geschäftsstelle für die Teilnahme am Spielbetrieb bewerben. Dabei handelt es sich um eine Ausschlussfrist.

      • 00_Anschreiben Vereine.pdf (570,3 KiB)
      • Rückantwort_Erhalt.doc (83,0 KiB)
      • Durchführungsbestimmungen.pdf (550,2 KiB)
      • 01_Meldung.doc (84,0 KiB)
      • 02_Teilnahmevertrag.doc (90,5 KiB)
      • 03_Formblatt_I_NW-Mannschaften.doc (83,5 KiB)
      • 04_Formblatt_II_Erklaerung_Stadionverfuegbarkeit.doc (81,0 KiB)
      • 05_Formblatt_III_Anerkennung_Stadionverbote.doc (83,0 KiB)
      • 06_Meldebogen_Ansetzungsheft.doc (109,0 KiB)
      • 07_Protokoll jährliche Beratung.pdf (220,1 KiB)
      • Erklärung zum Datenschutz.pdf (360,1 KiB)

      https://www.nofv-online.de/index.php/zulassungsverfahren.html

      FuPa: Fahner Höhe und Wismut

      Der FC An der Fahner Höhe hat die Lizenzunterlagen für die Oberliga eingereicht und ist damit nicht der einzige Thüringenligist. Denn auch die BSG Wismut Gera gab den entsprechenden Antrag an die NOFV-Geschäftsstelle. In Eisenberg sind die Voraussetzungen noch nicht gegeben, es wird aber daran gearbeitet. Eine Stellungnahme vom SV 1879 Ehrenhain zum Thema steht noch aus.

      “Die Einreichung der Lizenzunterlagen sind eine reine Vorsichtsmaßnahme”, sagt Wismut-Präsident Frank Neuhaus gegenüber FuPa Thüringen. Allerdings wäre der Gang zurück in die Fünftklassigkeit an klaren Rahmenbedigungen am Steg geknüpft: “Unsere Prämisse ist, dass wir am Ende auf Platz Eins stehen und zudem den finanziellen Rahmen im Griff haben, der uns es erlaubt aufzusteigen. Dafür hat der Vorstand und das gesamt Umfeld gearbeitet und wird es auch weiter tun.”, so Frank Neuhaus weiter. Zudem würde dem Vorsitzenden das eigene Gewissen im Weg stehen: “Ich will mir zum einen im Nachgang keine Vorhaltungen  machen lassen und könnte das wohl dann auch schlecht mit mir selbst vereinbaren.”

      https://www.fupa.net/berichte/sv-1879-ehrenhain-oberliga-meldung-das-sagen-wismut-und-eise-2629219.html

      12. Juni 2020: FuPa: Bei Abbruch auch kein Aufstieg

      „Wir sind aktuell noch nicht so weit, um zum jetzigen Zeitpunkt die Oberliga zu bespielen. Ich habe da immer noch das Testspiel im Winter gegen Martinroda im Kopf (Anm. d. Red. 0:6). Das hat uns gezeigt, dass wir noch vieles tun müssen“, beschreibt Rolf Cramer seine Bedenken.

      Tobias Busse: „Wir haben viele Spieler, die sich noch entwickeln müssen. Uns fehlt im Prinzip ein halbes Jahr in der Entwicklung. Der Gang in die Oberliga wäre sportlich zu früh. Da müssen wir noch in allen Bereichen einen Zahn zulegen. Denn halb aus der Kalten in die Oberliga zu gehen, wäre zu heikel. Zudem gibt es noch zu viele Unklarheiten was auch Wechselmodalitäten und andere Fragen angeht. Da erhoffen wir uns auch zeitnah klare Zeichen vom Verband. Das Potential für Oberligafußball ist dennoch mittelfristig da.“

      https://www.fupa.net/berichte/fc-an-der-fahner-hoehe-bei-abbruch-auch-kein-aufstieg-2662424.html

      25. Juni: Mediengruppe Thüringen: Wismut Gera: Bei Abbruch Aufstieg

      Jens Lohse / ZGT: Sollte der Thüringer Fußballverband am 18. Juli auf dem Außerordentlichen Verbandstag einem Saisonabbruch zustimmen, steigt Wismut Gera als ThüringenligaVierter in die NOFV-Oberliga auf. Thüringenliga-Spitzenreiter FC An der Fahner Höhe hatte bekundet, erst 2021 für einen Aufstieg bereit zu sein.

      25. Juni 2020: Wismut Gera will in die Oberliga

      Glück Auf, die Spatzen haben es bereits von den Dächern gepfiffen: Im Falle eines Saisonabbruchs der Thüringenliga, würden wir die Möglichkeit wahrnehmen um zurück in die Oberliga zu kehren.

      Voraussetzung hierfür ist eine Entscheidung auf #Saisonabbruch beim außerordentlichen Verbandstag am 18. Juli 2020.

      Somit würde man nach etwas mehr als einem Jahr, den freiwilligen Abstieg wieder rückgängig machen.

      Welche Gründe sprechen jetzt für eine erneute Rückkehr?

      • stark verbesserte Finanzlage im Vergleich zum Abstiegsjahr
      • breite Unterstützung unserer Sponsoren
      • Spieler und Trainerteam sind voll motiviert
      • unsere Heimatstadt überregional vertreten

      Eine genaue Erklärung mit der Vorstellung unseres Konzeptes “Oberliga zum Siebzigsten”, werden wir Euch persönlich in einer Informationsveranstaltung präsentieren, sobald der Verbandstag die nötige Sicherheit bringen sollte.

      Sollte die Saison dennoch fortgesetzt werden, werden wir selbstverständlich alles geben um auch dann den sportlichen Aufstieg zu schaffen.

      Vorstand der BSG Wismut Gera

      25. Juni 2020: NOFV

      Das Präsidium des NOFV hat in seiner Tagung am 25. Juni 2020 für die folgenden Vereine die Zulassung erteilt und die Staffeleinteilungen für die Spielklassen des NOFV für die Saison 2020/21 beschlossen:

      • FC Carl Zeiss Jena II
      • FC Einheit Rudolstadt
      • FC International Leipzig
      • FC Eilenburg
      • VFC Plauen
      • FC Merseburg
      • SG Union Sandersdorf
      • VfB 1921 Krieschow
      • FC Grimma
      • VfL Halle 96
      • FSV Wacker Nordhausen
      • FC Oberlausitz Neugersdorf
      • FSV Martinroda
      • FC Rot-Weiß Erfurt (Absteiger)
      • Ludwigsfelder FC (aus OL Nord)
      • SV Blau-Weiß Zorbau (Aufsteiger S-A)
      • FC An der Fahner Höhe (Aufsteiger TH)

      https://www.nofv-online.de/index.php/aktuelles-leser/staffeleinteilungen-saison-2020-21.html

      26. Juni 2020: Der TFV informiert

      Das Präsidium des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) hat in seiner Tagung am 25. Juni 2020 für die folgenden Vereine die Zulassung erteilt und die Staffeleinteilungen für die Spielklassen des NOFV für die Saison 2020/21 beschlossen.

      Im Männerbereich ist der Thüringer Fußball-Verband (TFV) in der Regionalliga Nordost nur noch mit zwei Mannschaften vertreten. In der Oberliga Süd sind hingegen gleich sechs Teams aus dem TFV-Bereich am Start. Darunter ist mit dem FC An der Fahner Höhe auch der aktuelle Tabellenführer der Thürigenliga.

      26. Juni 2020: Die Gefühlswelt des Rolf Cramer

      „Das Gefühl beschleicht uns, dass noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Wenn es jetzt zu einem Abbruch kommt, dann haben wir keine Möglichkeit nach unserer erbrachten Leistung diese Saison aufzusteigen. Ein wenig verstehe ich die Welt nicht mehr, wie ein demokratisches Ergebnis jetzt nochmal in Frage gestellt wird“, spricht Rolf Cramer über seine Gefühlswelt.

      Dabei gibt er zu, dass auch ein wenig die Angst mitspiele einfach nicht den Lohn für die Arbeit zu bekommen, der dem FC An der Fahner Höhe seiner Meinung nach gebührt. „Wir haben hier tolle Arbeit in den letzten Jahren geleistet. Bei uns ist mit der Unterstützung des Bürgermeisters – ihm gebührt auch ein großer Dank – viel entstanden. Wir müssen uns nicht mehr verstecken vor der Oberliga. Wir haben nichts zu verlieren. Es wäre natürlich eine große Nummer, die wir angehen. Aber wir werden die Zeit jetzt nutzen um die Voraussetzungen mit Sponsoren und Co. zu schaffen“, sagt „Conny“ auch mit Stolz.

      „Ich habe Thomas Münzberg und Joachim Zeng unsere Lage dargelegt und anschließend eine entsprechende Meldung an den NOFV gemacht“, so Cramer weiter.

      Und der Inhalt der Meldung ist eindeutig: „Bei einem Abbruch machen wir von unserem Aufstiegsrecht Gebrauch und steigen in die Oberliga auf. Und wenn auf dem Verbandstag die Fortsetzung der Spielzeit bestätigt wird, dann werden wir die Saison auch zu Ende spielen und würden nächsten Sommer aufsteigen, sofern wir nach 30 Spieltagen auch auf dem ersten Platz stehen.“

      „Wenn die Saison fortgesetzt wird, ist es mir ganz egal wer aufsteigt“, sagt Rolf Cramer abschließend.

      https://www.fupa.net/berichte/fc-an-der-fahner-hoehe-antworten-die-aufstiegsfrage-und-der-2665464.html

      26. Juni 2020: Wir begrüßen Euch in der Oberliga!

      Und jetzt bitte alle einmal kurz durchatmen, denn: Wir begrüßen Euch hiermit auf das Allerherzlichste in der wohl attraktivsten Oberliga aller Zeiten. *tusch* *trommelwirbel* *fanfare* (Facebook-Seite FC An der Fahner Höhe)

      Wir haben eine Top Mannschaft, Top Trainer, Top Betreuer, ein begeistertes Umfeld und viele fussball-begeisterte Menschen in unserer Region. Wir haben uns immer gewünscht, die Fahner Höhe auch sportlich berühmt zu machen. Wir freuen uns Euch die “attraktivste Oberliga aller Zeiten” zu präsentieren. Und wir sind mittendrin.

      Wir sagen Danke an alle, die das möglich gemacht haben.

      26. Juni 2020: Persönliche Erklärung von BSG-Vorstand Jan Genseke

      Liebes BSG Umfeld, als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit, übernehme ich für die verfrühte und nun nicht mehr zutreffende Veröffentlichung die volle Verantwortung und werde daraus aus Konsequenzen ziehen.

      Aufgrund des veröffentlichten Artikels in der regionalen Presse, sah ich mich gezwungen, den für nach Beendigung der Meldelfrist geplanten Beitrag, bereits vor Ablauf jener zu veröffentlichen. Dies war ein Fehler und dafür möchte ich mich aufrichtig bei allen Entschuldigen. Ihr wißt, daß mir der Verein seit über 20 Jahren am Herzen liegt, und es keinesfalls meine Absicht war, unseren Verein öffentlich in ein schlechtes Bild zu rücken.

      Auch die Entscheidung, für einen Saisonabbruch zu votieren, ist unverändert und aus meiner Sicht immer noch die einzig richtige Entscheidung.

      Nichts ist wichtiger als der Verein!

      Jan Genseke -Vorstand BSG Wismut Gera-

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #82 | Der andere Verband

      16. Jun 2020
      01:42:09

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      Thema der Episode

      Zu abgehoben, merkwürdiges Demokratieverständnis, fehlendes Reformbestrebungen – die Kritik an den Fußballverbänden ist nicht neu. Doch René Jacobi lässt den kritischen Worten auch Taten folgen. Gemeinsam mit sechs weiteren Sportfreunden gründete der ehemalige Schiedsrichter am 28. Januar in Leipzig – auf den Tag genau 118 Jahre nach der DFB-Gründung in der Messestadt – mit der Confederation of Football (CoF) einen alternativen Fußballverband.

      Kommentar

      Da wurde im März mit Punktverlust gedroht, sollten es Mannschaften wagen, aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht antreten wollen. Im Mai wird dem Verweis auf ein demokratisches Votum die Saisonfortsetzung beschlossen, um 24 Stunden später die Entscheidung für den Nachwuchsbereich zu revidieren. Über die Gründe der „signifikant anderen Ausgangslage“ und das Ignorieren des zuvor noch medial hervorgehobenen demokratischen Abstimmungsprozesses erfährt die Öffentlichkeit nichts, außer dass der Anruf aus Bayern kam. Doch wer glaubt damit sind alle Fettnäpfchen getroffen, irrt gewaltig. „Wir können jetzt nicht alle 14 Tage neue Beschlüsse fassen“, so Udo Penzler-Beyer auf die Frage nach einem Abbruch im Erwachsenbereich, immerhin der Vizepräsident des Verbandes, der wenige Augenblicke zuvor eine Beschlussfassung sogar innerhalb eines Tages komplett gedreht hatte. Da ist dann die Bitte des Präsidenten Wolfhardt Tomaschewski an den Initiator der Petition, die den Abbruch der Saison auch im Erwachsenenbereich fordert, er möge die Mail, die an die Mail-Adresse des Präsidenten geschickt hat, in der Geschäftsstelle des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) abgeben, nur noch die vielzitierte Kirsche auf der Torte.

      Spätestens in Anbetracht dieser Ereignisse wird es eigentlich Zeit zum Handeln. Doch da wirft der offene Brief von Daniel Rudloff, dem 1. Vorsitzende des FC Eisenach, die Frage auf, ob tatsächlich die Strukturen hinterfragt werden soder nur einzelne Schuldige gesucht werden. Rudloff erklärt in seinem vielzitierten Schreiben ausdrücklich, dass sein „Kritik nicht gegen die hauptamtlichen Mitarbeiter des Verbandes zielt“. Warum er diejenigen, die u.a. Anfragen der Medien völlig unbeantwortet lassen, von der Kritik ausnimmt, erklärt er nicht. Norman Wohlfeld, langjähriger Fußballer und Geschäftsführer von Soccer City formuliert es deutlich treffender: „Das Versagen der Verbände, das Versagen der gewählten Vertreter ist unser aller Versagen. Lasst uns gemeinsam Verantwortung übernehmen, lasst uns innovativ, lasst uns kreativ sein, lasst uns Kompetenzen bündeln; nur gemeinsam können wir Dinge verändern und bewegen.“ Und für die Veränderungen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder schaffen es die Mitglieder durch persönlichen Einsatz die Strukturen im Verband zu verändern oder sie suchen einen neuen Verband. Was? Ja. Genau 118 Jahre nach der Gründung des DFB geschah erneut Bemerkenswertes in der Messestadt. Mit der Confederation of Football e.V. wurde ein eigenständiger und von den etablierten Strukturen unabhängiger Fußballverband gegründet. Unter dem Leitmotiv „Verband neu gedacht“ stellen die Verantwortlichen alles Bestehende in Frage und finden Antworten darauf, wie ein Fußballbund heute organisiert sein muss, um das bestmögliche für seine Mitglieder zu erreichen. Es gibt wohl keinen besseren Moment, um sich genau mit diesen Themen zu beschäftigten.

      Links und Informationen

      Confederation of Football e.V.
      https://cof.one/

      Deutschlandfunk Sport Interview – das vollständige Antwortskript
      https://cof.one/de/deutschlandfunk-sport-interview-das-vollstaendige-antwortskript/

      Junge Welt Interview – das vollständige Antwortskript
      https://cof.one/de/junge-welt-interview-das-vollstaendige-antwortskript/

      Wenn der Neue nervt: Über den Umgang des Leipziger Fußballverbandes mit der Confederation of Football
      https://www.l-iz.de/sport/fussball/2019/01/Wenn-der-Neue-nervt-Ueber-den-Umgang-des-Leipziger-Fussballverbandes-mit-der-Confederation-of-Football-252074

      Gegen das Monopol – Ein neuer Fußballverband sieht sich als Alternative zum DFB.
      https://www.neues-deutschland.de/artikel/1126412.confederation-of-football-gegen-das-monopol.html

      Mafia mit Monopolstellung
      https://taz.de/Marktherrschaft-des-DFB/!5626152/

      Danke

      Musik

      Wir danken Broke For Free für den Song „Night Owl“ (https://freemusicarchive.org/music/Broke_For_Free/Directionless_EP/Broke_For_Free_-_Directionless_EP_-_01_Night_Owl), der aufgrund der Lizens CC BY 3.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ im Podcast verwendet wird.

      Ebenfalls danken wir Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

      O-Töne im Intro

      DLF: Grindels Interview-Abbruch
      https://www.deutschlandfunk.de/nach-grindels-interview-abbruch-die-fragwuerdige.1346.de.html?dram:article_id=443851

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #81 | Aktivisten im Kaffeetälchen

      6. Jun 2020
      01:58:29

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      Thema der Episode

      In der Ewigen Tabelle der DDR-Liga – der zweithöchsten Spielklasse im Fußballosten – belegt die BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort den 25. Platz. Mit 20 Spielzeiten gehörte die im Waldstadion “Kaffeetälchen” beheimatete BSG zu den Stammkräften der Liga. In der Zwischenzeit spielt der Nachfolgeverein FSV Kali Werra zwar in der Kreisklasse, doch mit der Konzentration auf die Nachwuchsförderung und die Pflege der eindrucksollen Tradition will sich der Verein in der Region behaupten. Mit Michael Siegesmund, der selbst bei der BSG gespielt hat und sich aktuell um die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins kümmert, sprachen wir über historische Momente und Helden des Fußballs in Tiefenort.

      Tiefenort

      Lage

      …. ist ein Ortsteil der Stadt Bad Salzungen im Wartburgkreis in Thüringen.

      Wirtschaft/Industrie

      Die Kaliindustrie ist seit der Jahrhundertwende der wichtigste Arbeitgeber, obertägig erhalten blieben Teile der Bergwerks- und Fördertechnik der Schachtanlage von Merkers sowie eine markante Abraumhalde am Hämbacher Kreuz. Das Kalk- und Zementwerk Oberrohn war ein bedeutender Baustoffproduzent in der DDR-Zeit.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefenort

      Besondere Ereignisse – Erdfall und Schlangenbiss

      Vor 18 Jahren gab in der Frankensteinstraße in Tiefenort im Wartburgkreis erstmals die Erde nach. Mitten in einem Wohngebiet war ein Krater entstanden, der seitdem mehrfach nachbrach. Im Jahr 2010 handelten die Behörden: Fünf Häuser um den Erdfall herum durften nicht mehr genutzt werden, die Bewohner mussten ausziehen. Jetzt gibt es für das Gelände eine Perspektive.

      https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/wartburgkreis/wie-weiter-am-erdfall-in-tiefenort-102.html

      Abreißen oder begasen (März 2018): Eine 76-Jährige Frau aus Thüringen soll in einem Supermarkt von einer Schlange gebissen worden sein. Von dem Reptil fehlt jede Spur – und der Laden muss bis auf Weiteres dichtmachen.

      https://www.spiegel.de/panorama/tiefenort-in-thueringen-supermarkt-seit-mutmasslichem-schlangenbiss-geschlossen-a-1196749.html

      Besondere Persönlichkeiten

      Christian Hirte – ehemaliger Ostbeauftragter der Bundesregierung und Kandidat für den Landesvorsitz der CDU Thüringen: Welchem thüringischen und welchem nichtthüringischen Sportverein drücken Sie die Daumen? Dem Verein meines Heimatortes: Kali Werra Tiefenort.

      https://www.mdr.de/thueringen/wahlen-politik/cdu-christian-hirte100.html

      Waldstadion „Kaffeetälchen“

      Was ist das Besondere?

      „Die gewaltigen, steilen und schier endlosen Ränge, das Eingangstor, auf dem noch „BSG Aktivist“ prangt oder die einzigartige Lage im Wald.“

      https://www.11-km.de/kaffeetaelchen-tiefenort/

      Bauzeit

      „Im Kaffeetälchen spielte man erstmals in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg. Im Sommer war das sogenannte „Kleine Kaffeetälchen“ die Heimat der Tiefenorter Fußballer, im Winter spielte man in den Werrawiesen. Die Dringlichkeit eines richtigen Sportplatzes wurde in den Folgejahren immer größer. Ende des Jahres 1925 beschloss die Gemeindevertretung den Ausbau des Kaffeetälchens, 1926 erfolgte die Einweihung des Platzes, ab 1927 fanden dort die Punktspiele statt.“
      Durch wachsende Mitgliederzahlen wuchs in den sechziger Jahren das Bedürfnis nach einem zweiten Sportplatz. Man baute den vorhandenen Sportplatz Heerstatt aus, erneuerte die Rasendecke und erweiterte ihn um Umkleidekabinen. Dies hatte zur Folge, dass man zwei Jahre auf der Heerstatt spielte. Während dieser Zeit bekam das Kaffeetälchen Zuschauerränge, einen Rasenplatz und Umkleidekabinen, später folgten ein Hartplatz und ein Sozialtrakt. „Das Stadion wurde wegen seiner Lage in der ganzen Republik bekannt“, schreibt die Chronik des Vereins.

      https://www.11-km.de/kaffeetaelchen-tiefenort/

      Die Spielstätte des Vereins ist seit 1926 das Waldstadion „Kaffeetälchen“. Ab 1966 wurde es modernisiert. Im Rahmen dieser Modernisierung errichtete man Umkleidekabinen. Ein Rasenplatz und Zuschauerränge wurden angelegt. Das Stadion wurde wegen seiner Lage in der ganzen Republik bekannt. Später erweiterte man das Waldstadion um einen Hartplatz und einen Sozialtrakt. Zu den Glanzzeiten des Vereins beherbergte das Stadion bis zu 8.000 Zuschauer.

      Groundhopper

      „Gotthilf wird nicht müde zu betonen, dass die Riesen-Anlage mitten im Wald für ihn die Mutter aller Stadionperlen ist. Das Waldstadion im Kaffeetälchen ist die Heimat des Kreisligisten FSV Kali Werra Tiefenort. Doch für die Kreisliga ist das Stadion mit seinen hohen Stehtraversen und der Haupttribüne mit Holzbänken mitnichten gebaut worden. Nach der Wende ist der Verein bis aktuell in die Kreisliga abgestürzt. Dennoch pflegen die eifrigen Tiefenorter den Verein und ihren Kultstatus. Das alles – wie gesagt – mitten im Wald. Mehr Idylle geht nicht.

      Thüringens Top Ten – Das Land der unbekannten Schönen

      Chronik

      Gründung

      Im kleinen Tiefenort in Thüringen wird Fußball leidenschaftlich geliebt und gelebt – und das schon seit 1913.

      https://www.fsv-kali-werra.de/

      FC Adler 1912 Tiefenort

      Die Wurzeln des heutigen FSV Kali Werra Tiefenort reichen zurück bis ins Jahr 1912, als einige junge Turner die Idee hatten, fortan dem Ball hinterher zu jagen und im Frühjahr 1913 als Tiefenorter Fußballklub “Adler” aktiv wurden. Als man nicht mehr auf den umliegenden Wiesen spielen durfte, fanden die Männer bereits zur damaligen Zeit im Kaffeetälchen übergangsweise einen Spielort.

      Einige Spieler des Fußballklubs “Adler” gründeten 1915 einen zweiten Fußballverein namens “Viktoria”. Im Sommer spielte man im “Kleinen Kaffeetälchen” und im Winter auf den Werrawiesen.

      https://www.facebook.com/unnerwegs.hopping.csk

      Fusion zur Turn- und Sportvereinigung

      Vier Jahre später (1919) fusionierten die beiden Vereine zur Spielvereinigung Tiefenort, welche sich 1921 in Turn- und Sportvereinigung umbenannte.

      1925 beschloss die Gemeindevertretung den endgültigen Ausbau des Kaffeetälchens. Die offizielle Einweihung erfolgte ein Jahr später. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Sportplatz auf der Heerstatt Austragungsort für große sportliche Ereignisse. Die Punktspiele 1927 wurden dann bereits im Stadion im Kaffeetälchen ausgetragen.

      https://www.facebook.com/unnerwegs.hopping.csk

      DDR-Fußball

      Namensgebung und Entwicklung

      „Noch interessanter als das nackte Ergebnis dieses Spiels scheint uns aber der an das legendäre Fußballfachmagazin FUWO herangetragene Wunsch, bei der Berichterstattung in Zukunft doch bitte den vollständigen Namen unseres Vereins zu verwenden, der da angeblich lautete: ZSG Glück Auf Kaiserode-Tiefenort. Den Gegenvorschlag der FUWO-Redaktion, sich stattdessen doch lieber in eine schnöde “ZSG Tiefenort” umzubenennen, konterten die gewohnt sturen Kalikumpel 1963 dann mit einer der bekanntesten und originellsten Vereinsbezeichnungen im ostdeutschen Fußball: Betriebssportgemeinschaft Aktivist Kali Werra Tiefenort. Kurz und knackig!

      Quelle: https://www.facebook.com/FSVKaliWerraTiefenort

      1949     gegründet als SG Glückauf Kaiseroda

      Der FSV hatte seinen Ursprung in der Sportgemeinschaft Glückauf Kaiseroda. Der kleine Ort Kaiseroda liegt zwei Kilometer von Tiefenort entfernt.

      1950 – Umbenennung in BSG Aktivist Kaiseroda-Tiefenort

      Die Elf spielte ab 1949 in der Landesklasse Thüringen (SBZ) und stieg 1952 als Thüringer Landesmeister in die zweithöchste Spielklasse DDR-Liga auf. Dort trat man unter dem Namen BSG Aktivist Kaiseroda-Tiefenort an. Die Bezeichnung „Aktivist“ weist darauf hin, dass das Kalikombinat Werra als Trägerbetrieb auftrat, der die BSG finanzierte und den Spielern Arbeitsplätze bot.

      1956 – Umbenennung in BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort

      Um dies noch deutlicher werden zu lassen, wurde der Name der Gemeinschaft später in BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort umgewandelt. Die Mannschaft konnte sich nur eine Saison in der DDR-Liga halten und stieg als Vorletzter in die Bezirksliga Suhl ab. Mit einem dritten Platz qualifizierte sich Kali Werra 1958 für die auf fünf Staffeln erweiterte II. DDR-Liga und wurde damit drittklassig.

      1963 – Umbenennung in BSG Kali Werra Tiefenort

      Als 1963 die II. Liga abgeschafft wurde, spielte Kali Werra wieder in der Bezirksliga. Man blieb zwar drittklassig, hatte es aber mit unattraktiveren Gegnern zu tun. Der Gewinn der Bezirksmeisterschaft 1968 berechtigte erneut zum Aufstieg in die DDR-Liga, womit die Mannschaft nach sechzehn Jahren wieder zweitklassig war. Unterbrochen von zwei Abstiegen 1973 und 1985, denen jeweils der sofortige Wiederaufstieg folgte, behaupteten sich die Kalikumpel bis zum Abstieg 1988 in der zweithöchsten DDR-Fußballklasse. Die beste Platzierung erreichten sie 1977 und 1980 mit einem dritten Rang.

      Wendezeit

      Mario Katzmann

      Mario Katzmann war 23 Jahre alt, als sich sein Leben radikal änderte. Vor der Wende schlecht, nach der Wende gut? So einfach ist es nicht. Katzmann arbeitete täglich fünf Stunden im Bergwerk Merkers und fuhr danach zum Training bei Zweitligist Kali Werra Tiefenort, wo er ebenfalls Geld verdiente. Mit 1200 Ost-Mark lag er im Einkommensdurchschnitt. „Es ging mir gut“, sagt er.

      https://www.hersfelder-zeitung.de/sport/lokalsport/fussballer-mario-katzmann-neugier-war-staerker-als-zukunftsangst-13440292.html (Hersfelder Zeitung / 15.01.20)

      Wie ein hessischer Dorfverein von der Wende profitierte (08.11.19 / Jonas Schulte / hessenschau.de)

      Nur selten schaffen es Dorfvereine auf die große Fußballbühne. Der SV Asbach legte einst einen fulminanten Aufstieg hin – der Mauerfall vor 30 Jahren und ein Lebensmittel-Unternehmen machten es möglich.

      https://www.hessenschau.de/sport/fussball/mit-ost-importen-in-die-oberliga-wie-ein-hessischer-dorfverein-von-der-wende-profitierte,asbach-wende-100.html

      1990 – Umbenennung in FSV Kali Werra Tiefenort

      Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde es in Ostdeutschland wieder möglich, bürgerliche Vereine zu gründen. 1990 nutzten dies die Fußballer der bisherigen BSG und gründeten den FSV Kali Werra Tiefenort. Im Anschluss an den fünften Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse verpasste der Verein 1991 als Vorletzter der NOFV-Liga die Qualifikation für die neu geschaffene NOFV-Oberliga Süd. Durch die Übernahme der Spielordnung des DFB in den neuen Bundesländern war Kali Werra nun nur noch viertklassig.

      Nach einem weiteren Abstieg im Folgejahr gelang 1995 die Rückkehr in die mittlerweile fünftklassige Thüringenliga, in der Tiefenort bis 2000 spielte. Ein abermaliger Doppelabstieg spülte den Verein in die Niederungen der inzwischen achtklassigen Bezirksliga.

      SG Tiefenort/Frauensee – SG FSV Kali Werra Tiefenort

      Inzwischen spielt der Verein unter der Bezeichnung SG Tiefenort/Frauensee in einer Spielgemeinschaft mit dem SV 1930 Frauensee. 2012 stieg man in die neuntklassige Kreisliga Bad Salzungen ab.

      Besondere Spiele

      1968: Dynamo erstmals in Schwarz und Gelb

      Anfang August laufen die Dynamos in der Liga-Staffel Süd noch dreimal in weinrot-weißer Spielkleidung auf. Im zweiten Heimspiel gegen Aktivist Kali Werra Tiefenort tragen sie am 8. September 1968 erstmals schwarze Hosen und gelbe Trikots. Den Spielern wird der Farbwechsel von der Vereinsführung so verkauft: „Wir sind jetzt der Schwerpunktclub in Dresden, da müsst ihr auch in den Stadtfarben spielen!“ Schon die Premiere im neuen Outfit glückt, Dynamo gewinnt vor 9500 Zuschauern gegen Tiefenort mit 4:0. Mittendrin stürmt ein junger Görlitzer in seinem allerersten Pflichtspiel für die 1. Mannschaft: Hans-Jürgen Dörner. 17 Jahre ist „Dixie“ erst alt, der jüngste von vier fußballverrückten Brüdern.

      https://www.sportbuzzer.de/artikel/wie-dynamo-dresden-in-schwarz-und-gelb-in-die-ddr-oberliga-zuruckkehrte/

      https://www.dynamo-dresden.de/verein/news/newsdetails/du-hast-hinten-drin-nichts-zu-suchen.html

      1991: Finale in der DDR-Liga

      … das thüringische Tiefenort an, wo sich die Rot-Weißen am letzten Spieltag der Spielzeit 1990/91 mit einem 9:0 bei Kali-Werra noch an Erzrivale Wismut Aue (siegte zeitgleich 4:1 gegen Weimar) vorbeischoben und mit der um ein Tor besseren Differenz den Staffelsieg sowie die damit verbundene Qualifikation zur 2. Bundesliga sicherten.

      https://www.fsv-zwickau.de/index.php/verein/mit-dem-zug-durch-unsere-geschichte/2096-fuenfter-halt-tiefenort

      „Rivalität Aue und Zwickau. Früher ein normales Lokalderby zweier BSG-Mannschaften. Meist waren die Auer erfolgreicher. Der zweite Knackpunkt war der endgültige Auslöser der Feindschaft. 22.05.1991, vorletzter Spieltag: Zwickauer Chaoten verderben die Aufstiegsträume der Auer (Spielabbruch beim Stande von 4:1 für Aue). Das Spiel wird am grünen Tisch mit 4:1 für Aue gewertet. Aue führte somit vor dem letzten Spieltag durch das mit 5 Toren bessere Torverhältnis. Aue siegte im letzten Spiel gegen Weimar mit 4:1 und Zwickau mit exakt dem Resultat was zum “geschenkten” 1. Platz reichte, nämlich 9:0 bei Kali Werra Tiefenort!

      https://www.block-a.de/main.php?module=cms&c=cms&artid=64

      Wichtige Namen / Helden

      Lutz Otto

      Lutz Otto begann seine Laufbahn als Fußballspieler beim DDR-Ligisten Kali Werra Tiefenort.

      Auf internationaler Klubebene absolvierte Lutz Otto mit dem FC Vorwärts die UEFA-Cup-Spiele gegen Werder Bremen, Nottingham Forest und dem VfB Stuttgart. Die Saison 1977/78 beendete Vorwärts Frankfurt als Absteiger. Daraufhin musste Otto für ein Jahr in der zweitklassigen DDR-Liga spielen, es gelang ihm mit seiner Mannschaft aber der sofortige Wiederaufstieg. Im Gegensatz zu 1976 stand Otto 1981 mit der Vorwärts-Elf im Pokalendspiel, doch wie 1976 unterlag der FCV im Berliner Stadion der Weltjugend abermals dem 1. FC Lokomotive Leipzig, diesmal mit 1:4. Otto spielte Rechtsaußenstürmer. Seine beste Oberligaplatzierung erreichte er mit Frankfurt im Jahr 1983 als Vizemeister hinter dem BFC Dynamo.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Ottohttps://www.moz.de/landkreise/oder-spree/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/102971/

      „…Jahren erblickte der vielleicht beste Fußballer, den das Tiefenorter Kaffeetälchen je hervorgebracht hat, das Licht der Welt! Eine Legende des DDR-Fußballs! Bekannt waren seine Frisur und seine wunderbar geformten Beine. Landesweit berühmt machte ihn sein sensationeller Übersteiger-Trick! Ein toller Sportsmann, der mit dem FC Vorwärts Frankfurt mehrfach das DDR-Pokalfinale und den Europapokal erreichte, bevor er zum Ende seiner Karriere zu Kali-Werra zurückkehrte. Lieber Lutz, du fehlst!“

      Sportliche Bilanz

      Saison Liga Spiele Siege Remis Verl. Tore + / – Punkte Ligaplatz
      SG Glückauf Kaiseroda                
      1948/49 Landesklasse Thüringen Staffel 3 14 6 4 4 27:18 (+9) 16:12 3. (8)
      1949/50 Landesklasse Thüringen Staffel 1 24 9 4 11 48:46 (+2) 22:26 8. (13)
      BSG Aktivist Kaiseroda-Tiefenort                
      1950/51 Landesklasse Thüringen 26 13 4 9 50:41 (+9) 30:22 5. (14)
      1951/52 Landesklasse Thüringen 26 17 3 6 63:36 (+27) 37:15 1. (14)
      1952/53 DDR-Liga Staffel 1 24 2 8 14 30:61 (-31) 12:36 12. (13)
      1953/54 Bezirksliga Suhl 22 12 3 7 66:42 (+24) 27:17 2. (12)
      1954/55 Bezirksliga Suhl 22 12 3 7 56:38 (+18) 27:17 5. (12)
      1955 (ÜR) Bezirksliga Suhl 13 4 4 3 18:18 0 12:10 4. (12)
      1956 Bezirksliga Suhl 26 14 4 8 55:42 (+13) 32:20 4. (14)
      1957 Bezirksliga Suhl 26 15 5 6 62:39 (+23) 35:17 3. (14)
      1958 2.DDR-Liga Staffel 5 26 11 7 8 50:49 (+1) 29:23 4. (14)
      1959 2.DDR-Liga Staffel 5 26 10 10 6 44:38 (+6) 30:22 5. (14)
      1960 2.DDR-Liga Staffel 5 26 11 4 11 48:50 (-2) 26:26 6. (14)
      1961/62 2.DDR-Liga Staffel 5 39 15 8 16 68:59 (+9) 38:40 5. (14)
      1962/63 2.DDR-Liga Staffel 5 26 15 3 8 58:35 (+23) 33:19 4. (14)
      1963/64 Bezirksliga Suhl Staffel 2 28 20 6 2 101:23 (+78) 46:10 1. (15)
      Entscheidungsspiele der Staffelsieger um die Bezirksmeisterschaft: BSG Kali Werra Tiefenort – BSG Empor Ilmenau  2:0, 0:3
      1964/65 Bezirksliga Suhl Staffel 2 26 21 2 3 87:26 (+61) 44:8 3. (14)
      1965/66 Bezirksliga Suhl Staffel 2 26 18 6 2 73:21 (+52) 42:10 1. (14)
      Entscheidungsspiele der Staffelsieger um die Bezirksmeisterschaft:BSG Kali Werra – BSG Motor Mitte Suhl  2:1, 1:0
      1966/67 Bezirksliga Suhl (eingleisig) 26 18 5 3 75:21 (+54) 41:11 1. (14)
      1967/68 Bezirksliga Suhl 26 22 0 4 109:21 -88 44:8 1. (14)
      BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort                
      1968/69 DDR-Liga Staffel Süd 30 9 7 14 39:43 (-4) 25:35 13. (16)
      1969/70 DDR-Liga Staffel Süd 30 13 8 9 32:37 (-5) 34:26 4. (16)
      1970/71 DDR-Liga Staffel Süd 30 8 10 12 32:47 (-15) 26:34 10. (16)
      1971/72 DDR-Liga Staffel E 22 8 3 11 31:42 (-11) 19:25 8. (12)
      1972/73 DDR-Liga Staffel E 22 5 6 11 21:35 (-14) 16:28 11. (12)
      1973/74 Bezirksliga Suhl 26 21 5 0 81:8 (+73) 47:5 1. (14)
      1974/75 DDR Liga Staffel E 22 8 4 10 32:36 (-4) 20:24 9. (12)
      1975/76 DDR Liga Staffel E 22 4 9 9 25:33 (-8) 17:27 10. (12)
      1976/77 DDR Liga Staffel E 22 13 5 4 36:18 (+18) 31:13 3. (12)
      1977/78 DDR Liga Staffel E 22 8 9 5 33:25 (+8) 25:19 5. (12)
      1978/79 DDR Liga Staffel E 22 11 6 5 36:21 (+15) 28:16 4. (12)
      1979/80 DDR Liga Staffel E 22 11 7 4 34:23 (+11) 29:15 3. (12)
      1980/81 DDR Liga Staffel E 22 7 9 6 40:35 (+5) 23:21 4. (12)
      1981/82 DDR Liga Staffel E 22 8 6 8 26:21 (+5) 22:22 6. (12)
      1982/83 DDR Liga Staffel E 22 7 11 4 26:15 (+11) 25:19 7. (12)
      1983/84 DDR Liga Staffel E 22 10 7 5 25:19 (+6) 27:17 5. (12)
      1984/85 DDR Liga Staffel B 34 7 8 19 29:54 (-25) 22:46 17. (18)
      1985/86 Bezirksliga Suhl 30 23 5 2 84:16 (+68) 51:9 1. (16)
      1986/87 DDR Liga Staffel B 34 8 10 16 32:47 (-15) 26:42 15. (18)
      1987/88 DDR Liga Staffel B 34 8 10 16 40:56 (-16) 26:42 17. (18)
      1988/89 Bezirksliga Suhl 30 24 2 4 89:24 (+65) 50:10 2. (16)
      1989/90 Bezirksliga Suhl 30 22 4 2 94:12 (+82) 48:8 1. (16)
      FSV Kali Werra Tiefenort                
      1990/91 DDR Liga Staffel B 30 7 5 18 38:90 (-52) 19:41 15. (16)
      1991/92 Landesliga Thüringen 32 4 6 22 22:63 (-41) 14:50 16. (17)
      1992/93 Bezirksliga Südthüringen 26 17 2 7 59:35 (+24) 36:16 2. (14.)
      1993/94 Bezirksliga Südthüringen 26 14 4 8 80:40 (+40) 32:20 4. (14)
      1994/95 Bezirksliga Südthüringen 26 21 4 1 101:24 (+77) 46:6 1. (14)
      1995/96 Landesliga Thüringen 30 11 9 10 55:67 (-12) 42 8. (16)
      1996/97 Landesliga Thüringen 30 15 7 8 52:48 (+4) 52 5. (16)
      1997/98 Landesliga Thüringen 30 11 6 13 38:45 (-7) 39 10. (16)
      1998/99 Landesliga Thüringen 30 12 9 9 46:29 (+17) 45 7. (16)
      1999/00 Landesliga Thüringen 28 7 6 15 43:59 (-16) 27 13. (15)
      2000/01 Landesklasse Thüringen Staffel West 32 10 10 12 63:66 (-3) 40 13. (17)
      2001/02 Bezirksliga Staffel 1 30 50:50 39 9. (16.)
      2002/03 Bezirksliga Staffel 1 28 10 7 11 41:49 (-8) 37 8. (15)
      2003/04 Bezirksliga Staffel 1 10.
      2004/05 Bezirksliga Staffel 1 9.
      2005/06 Bezirksliga Staffel 1 9.
      2006/07 Bezirksliga Staffel 1 9.
      2007/08 Bezirksliga Staffel 1 5.
      2008/09 Bezirksliga Staffel 1 11.
      2009/10 Bezirksliga Staffel 1 8.
      2010/11 Regionalklasse Staffel 7 9.
      2011/12 Regionalklasse Staffel 7 30 4 3 23 28:73 (-45) 15 16. (16)
      2012/13 Kreisliga Region Bad Salzungen 10.
      2013/14 Kreisliga Staffel 2               1.
      2014/15 Kreisoberliga Westthüringen 14.
      2015/16 Kreisoberliga Westthüringen 8.
      2016/17 Kreisoberliga Westthüringen 26 0 6 20 20:71 (-51) 6 14. (14)
      2017/18 Kreisliga Staffel 2 14.
      2018/19 Kreisliga Staffel 2 11.
      2019/20 Kreisliga Staffel 2

      Danke

      Musik

      Wir danken Broke For Free für den Song „Night Owl“ (https://freemusicarchive.org/music/Broke_For_Free/Directionless_EP/Broke_For_Free_-_Directionless_EP_-_01_Night_Owl), der aufgrund der Lizens CC BY 3.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ im Podcast verwendet wird.

      Ebenfalls danken wir Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

      O-Töne im Intro

      Interview von www.torgranate.de: Mike Lindemann (Hohenroda) im “Kaffeetälchen” https://www.youtube.com/watch?v=Gw32lMNDCwY

      DFB: Die fairsten Fußballer Deutschlands
      https://www.youtube.com/watch?v=jwNhmwptIGs

      Bert Wilhelm: Kali Werra Oldiespiel

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #80 | Oberliga-Träumereien

      28. Mai 2020
      01:03:16

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      Thema der Episode

      In welcher Konstellation sich die Oberliga in der kommenden Saison zusammensetzt, ist derzeit noch unklar. Während die Vereine FSV 63 Luckenwalde, TV Askania Bernburg und VfL Hohenstein-Ernstthal die fünftklassige Liga verlassen, stehen im Moment nur die Vereine FC Rot-Weiß Erfurt und SV Blau-Weiß Zorbau als voraussichtliche Liganeulinge fest. Während mit dem SV Einheit Kamenz der Aufstiegskandidaten aus Sachsen seine Teilnahme abgesagt hat, ist die Situation in der Thüringer Verbandsliga schwierig. Der Spitzenreiter FC An der Fahner Höhe und die viertplatzierte BSG Wismut Gera haben gegenüber dem NOFV eine Meldung abgegeben. Ob allerdings überhaupt einer der beiden Verbandsligisten aus dem Freistaat aufsteigen darf und will, ist noch ungewiss. Doch allein die theoretische Möglichkeit sowie die voraussichtliche Liga-Zusammensetzung sorgen für wilde Träume. Mit BSG-Spieler Raphael Börner sowie den langjährigen Fans Calli und Remmidemmi wagen wir in der 80. Ausgabe des Podcasts einen Ausblick in die Saison 2020/21.

      Links und Informationen zum Podcast

      Corona

      Situation in Gera

      Stand vom 26. Mai 2020: positiv getestete Personen 226 (+6), genesene Personen 166 (+/- 0), verstorbene Personen: 11, aktive Fälle: 49 (+6)

      https://corona.thueringen.de/bulletin

      “Grundsätzlich verstehe ich Menschen, die sich Gedanken darüber machen: Was passiert gerade mit unserer Demokratie”, betonte Vonarb. “Ich verstehe aber zum jetzigen Zeitpunkt die Kritik in ihrer Massivität nicht mehr, angesichts der vielen Lockerungen, die es inzwischen gibt und die in den nächsten Tagen und Wochen weiter geplant sind.”

      https://www.sueddeutsche.de/politik/demonstrationen-gera-vonarb-beschraenkungen-in-der-corona-pandemie-waren-richtig-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200516-99-78590

      Situation bei der BSG Wismut Gera

      „… kann unter strengen Auflagen wieder trainiert werden. Den Anfang machten unsere D1-Junioren, welche mit ihrem Übungsleiter André Fischer ein vorbildliches Training absolvierten.“

      ++ DANKE ++Seit gestern kann unter strengen Auflagen wieder trainiert werden.Den Anfang machten unsere D1-Junioren,…

      Gepostet von BSG Wismut Gera e.V. am Montag, 25. Mai 2020

      Fußball in Thüringen

      #78 | Die Stimmen zur Verbandsentscheidung

      https://podcast.brennpunkt-orange.de/78-die-stimmen-zur-verbandsentscheidung/

      #79 | Hoffnung auf einen Dialog

      https://podcast.brennpunkt-orange.de/79-hoffnung-auf-einen-dialog/

      Standpunkt des KFA Nordthüringen

      Grundsätzlich ergibt sich im KFA Nordthüringen nur noch wenig Vertrauen in die Arbeit des Jugendausschusses des Landes. Hier ist unbedingt Klarheit zu schaffen

      Grundsätzlich wird eine Fortführung der Saison einhellig befürwortet. Damit wird eine sportliche Lösung geschaffen, wie sie in Satzung und Ordnungen dargestellt ist.

      Damit wird für die laufende Saison ein sportlich fairer Abschluss geschaffen. Weiterhin bringt es Spielräume für zu erwartende weitere Störungen durch Corona oder andere Probleme.

      Alle berechtigten Bedenken müssen schnellstmöglich gesammelt und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und vorgeschlagen werden, um Klarheit über die Art und Weise der Weiterführung zu schaffen.

      … muss endlich bei allen Beteiligten klar sein, dass Abstimmungen ohne eine grundlegend neue Ausgangslage nicht ständig wiederholt werden können, nur weil man unterlegen ist. Gefasste Beschlüsse sind durch alle umzusetzen, sonst erfolgt eine Schädigung des Ansehens des TFV.

      Sollte eine Entscheidung hinsichtlich eines Abbruches der Saison getroffen werden, kann es keine Auf- UND Absteiger geben. Entscheidungen am Grünen Tisch müssen vermieden werden.

      Zum Problem im Nachwuchsbereich: Eine Abtrennung der Saison im Nachwuchs von der restlichen Saison ist nirgendwo in Satzung und Ordnungen vorgesehen und technisch unmöglich. Ein Chaos in allen Bereichen des Spielbetriebes wäre die Folge.

      http://www.ntkfa.de/downloads/news/2020-05-22_StandpunktSaison2.pdf

      Oberliga

      Saison 2019/20

      Süd: Luckenwalde steigt auf

      „Die Saison wird nach dieser Variante am 30.06.2020 offiziell beendet. Bis dahin werden keine Meisterschaftsspiele mehr durchgeführt.“

      Die Abschlusstabelle wird mit Hilfe des berühmten „Quotienten“ ermittelt. Derzeit liegt der FSV auf dem 2. Tabellenplatz der Oberliga Süd des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) mit 41 Punkten aus 17 Spielen (Quotient: 2,4112). Spitzenreiter der Oberliga Süd ist die zweite Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena mit 43 Zählern aus 18 Punktspielen (Quotient: 2,3889). „Aufgrund der Aufstiegsregelung für Zweite Mannschaften (FC Carl Zeiss Jena II) und des großen Abstandes zum Drittplatzierten aus Rudolstadt wäre nach diesem Modell der FSV Luckenwalde in der kommenden Saison spielberechtigt für die Regionalliga.

      … es soll keine Absteiger aus der Oberliga geben.“

      Nord: Tebe?

      „Die Situation in der Staffel Nord stellt sich enger dar: TeBe Berlin (19 Spiele, 47 Punkte = Quotient 2,47) steht nur knapp vor dem Greifswalder FC (18 Spiele, 42 Punkte = Quotient 2,33). Doch nach Angaben beteiligter Vereine steht hier auch eine andere Lösung im Raum – etwa ein Ausspielen der Aufstiegsplätze unter den Vereinen, die Ambitionen auf die Regionalliga angemeldet hatten.“

      https://www.kicker.de/775502/artikel/oberliga_nofv_nord_sued_saison_soll_abgebrochen_werden

      Saison 2020/21

      Bischofswerda bleibt in der Regionalliga

      „Dementsprechend planen wir auch für die bevorstehende Spielzeit 2020/2021, in der Regionalliga Nordost anzutreten. Dies gilt sowohl für unsere 1. Männermannschaft als auch für unsere Frauenmannschaft. Voraussetzung ist selbstverständlich die Spielgenehmigung durch den NOFV. An der finanziellen Absicherung des Spielbetriebes für beide Vertretungen wird intensiv gearbeitet, auch wenn die Situation, bedingt durch die „Corona-Krise“, für unseren Verein eine große Herausforderung darstellt. Mit der Planung für die Regionalliga sind wir uns auch der hohen Verantwortung, die Regionalliga für die Oberlausitz im Männer- und Frauenfußball zu erhalten, bewusst.“

      https://www.bfv08.de/Planungssicherheit-fr-die-meisten-Vereine.1003-1.htm?z=index.htm

      Aufsteiger aus den Ländern?

      In welcher Konstellation sich die Oberliga in einer kommenden Saison zusammensetzt, ist derzeit aufgrund der unklaren Situationen in den anderen Landesverbänden (Thüringen möchte die Saison sportlich beenden) und den Ligen (3. Liga und Regionalliga) oberhalb der Oberliga unklar.

      Sachsen-Anhalt: Bernburg will runter, Zorbau will rauf

      „So hat der bisherige Oberligist Askania Bernburg bereits bekundet, künftig in der Verbandsliga zu spielen. Bernburgs Platz wird wohl Zorbau einnehmen.“

      Zwar sind die Blau-Weißen bei Saisonabbruch nur Tabellenzweiter. Doch Primus Romonta Amsdorf hat keine Ambitionen, in die Oberliga aufzusteigen. Lediglich Zorbau und Einheit Wernigerode hatten bei einer Befragung Interesse gezeigt.

      https://www.mz-web.de/salzlandkreis-sport/-aufstieg-ohne-titel-nichts-wahres–fussballer-und-fans-hadern-mit-saisonabbruch-36717804

      Kamenz meldet aber steigt nicht auf

      Trainer Frank Rietschel: „Wir haben für die Oberliga gemeldet, aber das war vor der Corona-Pandemie. Unser Statement war immer, dass wir keinerlei finanzielle Risiko eingehen werden. Sportlich wollen wir Trainer sowie unsere Spieler unbedingt aufsteigen. Finanziell kann ich das aktuell nicht beurteilen. Eine Aussage dazu kann nur unser Präsident tätigen. Für die Mannschaft steht jetzt erst einmal die Frage, ob und wie es sportlich weitergeht.“

      https://www.sportbuzzer.de/artikel/einheit-kamenz-trainer-frank-rietschel-meister-landesliga-sachsen-nofv-oberliga/

      Präsident Thorsten Edelmann: „Wir bleiben definitiv in der Landesliga. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, weil die Jungs bisher eine überragende Serie gespielt und elf Punkte Vorsprung auf den Zweiten haben. Aber wir müssen die rund 650 Mitglieder im Auge behalten und wissen auch, dass die Corona-Krise finanzielle Auswirkungen im Verein haben wird.“

      https://www.sportbuzzer.de/artikel/sv-einheit-kamenz-prasident-thorsten-edelmann-bestatigt-aufstiegsverzicht/

      MDR: Rot-Weiß Erfurt plant für die Oberliga

      „Von der Regionalliga in die Oberliga, vom Steigerwaldstadion auf einen Sportplatz: Rot-Weiß Erfurt zieht ins Stadion an der Grubenstraße – nur wichtige Spiele sollen noch im Steigerwaldstadion ausgetragen werden.“

      „Für den Spielbetrieb in der Oberliga sucht der insolvente FC Rot-Weiß Erfurt einen Sponsor. Doch was passiert, wenn sich kein Geldgeber findet? Für diesen Fall soll es einen “Plan B” geben.“

      https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/trotz-weiterer-insolvenz-rot-weiss-erfurt-plant-fuer-die-oberliga-100.html

      Bewerbungen für Oberliga – Spieljahr 2020/21

      Für die Teilnahme am Spielbetrieb der Oberliga Saison 2020/21 haben u.a. folgende Vereine die Bewerbungsunterlagen fristgerecht eingereicht:

      FC Carl Zeiss Jena – FC Einheit Rudolstadt – FSV Martinroda – FSV Wacker 90 Nordhausen – FC Rot-Weiß Erfurt – FC An der Fahner Höhe (Thüringen) – BSG Wismut Gera (Thüringen)

      https://www.nofv-online.de/index.php/aktuelles-leser-114/bewerbungen-fuer-die-regionalliga-nordost-und-oberliga-spieljahr-2020-21.html

      Der Amateurfußball

      Persönliches Statement des Vorstandsvorsitzenden Peter Janeck

      Fußball ist das Spiel des Geldes – Eindrücke, die nachdenklich machen

      Eine Währung, mit der beim Sponsoring bezahlt wird, ist Reichweite überregional nach außen und professionell arbeitende Verantwortliche in einem Verein. Wer keine Reichweite in der Öffentlichkeit und in andere Regionen nachweisen kann wird in der Regel durch das Raster fallen.

      So eine Reichweite kann sich für jeden der Beteiligten positiv auswirken. Zum einen zeigt man sich als Verein selbst, zum anderen hat man durch eine geschickte Sponsoren-Integration die Chance, die generierte Reichweite seinen Partnern und Sponsoren als Sponsoring-Leistung anzubieten.

      Durch die Einstellung des sportlichen Lebens und die Schließung sämtlicher Sport, Spiel- und Freizeitanlagen in der derzeitigen Situation durch die Corona-Pandemie sind sämtliche Betätigungen eingestellt und deren finanzielle Einnahmemöglichkeiten sind schlagartig weggebrochen. Das gilt ebenso für den BSC Süd 05.

      Der Fußball von heute ist nicht mehr der, mit dem viele Fans aufgewachsen sind. Alles ist größer, bunter, lauter – und nicht zuletzt teurer. Sicherlich verdienen die Vereine mit den Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern und nicht zuletzt mit den Sponsoren Geld, doch für mich als BSC Süd Präsident hinterlässt ein anderer Gedanke und meine Erfahrungen aus vielen Treffen und Gesprächen einen faden Beigeschmack.

      Fußball und Sponsoring, das über viele Jahre eine erfolgreiche Verbindung für beide Seiten war, scheint heute nicht mehr so gesehen zu werden. In der Stadt Brandenburg sind große Investoren und sogar weltweit agierende Firmen seit vielen Jahren ansässig. Neue Firmen kommen immer wieder hinzu, welche Brandenburg als guten Wirtschaftsstandort sehen. Diese werden von der Stadt und deren Vertreter gefördert und erhalten Vorzüge, die sie gerne nutzen. Es werden viele Gelder gespart, Verbindungen und Bekanntschaften ausgenutzt, alle steuerliche Vorteile zum eigenen Zweck genutzt und gute Baugrundstücke erworben, auf denen riesige Firmen entstehen.

      Wenn ich nun als Vorstandsvorsitzender eines ansässigen Vereins an diese Firmen herantrete und Gespräche führe, sprechen sich all diese Firmen gegen ein größeres Engagement in einem Verein aus. Nur ausgewählte Großveranstaltungen werden in dieser Stadt finanzkräftig unterstützt. An die Türen dieser Firmen und Vertreter brauche ich nicht klopfen. Es ist müßig und anstrengend immer an geschlossenen Türen zu stehen. Eigennützigkeit steht dort vor sozialem Einsatz in der Stadt. Diese Dinge machen es mir schwer, an engagierte potenzielle Sponsoren heranzutreten, denn dadurch wird mir bewusst, jeder von Ihnen ist sich selbst der Nächste.

      Unser Sportplatz gehört der Firma ZF. Das heißt, dass wir fast sämtliche Investitionen eigenständig finanzieren müssen, da die Stadt nur kommunale Sportanlagen finanziell fördert oder auch wie den Sportplatz Wiesenweg oder das Quenz-Stadion selbst betreibt. An unseren Betriebskosten beteiligt sich ZF zumindest zur Hälfte. Doch das ist natürlich aus unserer Sicht viel zu wenig.

      Es ist schon länger abzusehen das es genau aus diesen Gründen nicht mehr richtig weitergeht. Es gibt keinen Erfolg mehr um jeden Preis. Hier muss ich mich mit dem Gedanken befassen, dann die Abmeldung der Männer aus der Oberliga zu vollziehen. Das heißt, dass es in Brandenburg keinen Verein mehr geben wird, der unsere Stadt überregional im hochwertigen Amateurfußball vertritt.

      Die Jugend rückt somit in den Vordergrund. Der BSC Süd 05 wird sich deshalb auf neue Beine stellen müssen. 115 Jahre nach seiner Vereinsgründung kann dann nur noch die Prämisse sein, die sportlichen Zielsetzungen neu auszurichten und mit der Abmeldung der Ersten Mannschaft vom aktiven Spielbetrieb der Oberliga ein selbstbewusstes Zeichen in die ganze Region zu setzen.

      Die Jugendarbeit, schon immer eine Domäne des Vereins, muss nun in den Mittelpunkt der Vereinsarbeit rücken. Ich werde so dem „bezahlten Amateur-Fußball bis hin in die untersten Spielklassen“ eine klare Absage erteilen. Ich werde nichts schönreden und mache kein Geheimnis daraus, dass der regionale Fußball, den man den Zuschauern und Spielern in den letzten Jahren geboten hat, den Verein in den letzten Jahren finanziell gefordert und personell überfordert hat. Ich sehe unter den finanziellen Voraussetzungen, die der Verein derzeit hat, keinen Sinn darin, krampfhaft einem weiteren Bestehen der aktiven Mannschaft hinterher zu laufen und horrende Gehälter für Spieler zu zahlen. Diese sind in den letzten Jahren so in die Höhe gestiegen, dass ich persönlich nicht mehr gewillt bin, diese Gelder zu zahlen. Selbst in den untersten Spielklassen scheint es nur noch „mit Geld“ zu gehen, die emotionale Bindung an die Vereine scheint in vielen Fällen keine Rolle mehr zu spielen. Alle vorhandenen finanziellen und personellen Mittel wurden bisher dem untergeordnet und alles andere blieb oft außen vor. Wir müssen nun die verbliebenen Mittel bewusst wieder auf die Jugendarbeit konzentrieren. Jedes Kind muss künftig wieder in jeder Altersstufe die Möglichkeit haben, beim BSC Süd 05 Fußball spielen zu können. Es macht mich sehr traurig, dass diese guten Voraussetzungen unserer Plätze und Einrichtungen, die wir als Verein und ich als Präsident in den letzten Jahren geschaffen haben nicht mehr für den hochwertigen überregionalen Fußball genutzt werden können. Wir werden damit ein Ausbildungsverein für zukünftige gute Spieler sein, die dann nur noch in anderen Städten, Regionen, Vereinen und Ligen spielen werden.

      Eines möchte ich aber als sehr positiv hervorheben. Es gibt in unserer Stadt Brandenburg so viele kleine Firmen und Unterstützer, die seit vielen Jahren alles geben, was möglich ist, um unseren gemeinnützigen Sportverein, als auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer, die diese Tätigkeit als ehrenamtliche Helfer unseres Vereins betreiben, mit zu tragen und zu unterstützen. Dafür gebührt all denen, die sich in diesen Zeiten für unseren Verein eingesetzt haben unser allergrößter Dank.

      In den 6 Jahren als Präsident des BSC Süd 05 habe ich in den letzten Jahren viel Kraft, Zeit, Anstrengungen und Geld in den Brandenburger Verein investiert. Wir hatten sportliche Entwicklungen nach oben und genauso nach unten landkreis- und regional. Ich habe immer versucht guten Fußballsport zu bieten und ehrgeizigen jungen Fußballern aus Brandenburg sowie der ganzen Region eine bestmögliche Plattform hierfür zu schenken. Das ein Rückzug aus dieser hochklassigen Amateurliga viele Schritte zurück bedeuten, ein Neuanfang über Jahre hinweg sehr schwer werden wird, ist mir selbst und allen hier bewusst.

      Demnach kann es nur einen Weg geben. Zurück zum authentischen Fußball und volle Konzentration auf die Jugend. Bei seinem Umbruch möchte ich dem BSC Süd 05 und allen Mitgliedern, ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren und Förderern der letzten Jahren DANKEN.

      Bisher war es immer mein Anspruch mit unserem Verein erfolgreich zu sein und höhere Ziele anzustreben. Aus diesem Bewusstsein heraus habe ich bis heute trotz aller Anstrengungen und Widrigkeiten meine ganze Kraft in die Sache gesteckt, den Verein weiterzuentwickeln. In vielen kleineren Städten und deren Vereinen ist die Hilfsbereitschaft und der Einsatz von Sponsoren um vieles höher.

      Das geringe Engagement von vielen Firmen in Brandenburg hat vor allem dazu geführt, meine zukünftige Führungsverantwortung im Verein nicht mehr weiterzuführen, denn dies entspricht nicht dem Anspruch an mich selbst und dem Verständnis für Anerkennung.

      Es muss etwas geändert werden, damit es weiter gehen kann!

      Peter Janeck (Vorstandsvorsitzender BSC Süd 05 e.V.)

      Süd Feuer!

      https://www.bsc-sued-05-fussball.de/reader-nachrichten-verein/persoenliches-statement-des-vorstandsvorsitzenden-peter-janeck.html

      BSG: Präsident Frank Neuhaus bezieht Stellung

      Frank Neuhaus: „Wenn schon die Vereine mitentscheiden sollen wie es weitergeht, muss man ihnen auch die dafür nötige Zeit zur Entscheidungsfindung lassen. So völlig überstürzt und kopflos zeigt uns eigentlich die Misere im Amateurbereich! Ich hätte mir prinzipiell jetzt, in der Fußballfreien Zeit durch Corona, wo wirklich viel Zeit für alle Akteure auf und neben dem Platz ist eine Diskussion über die Werte und dessen Umsetzung im Amateurbereich gewünscht. Hier haben wir eine große Chance vertan um eventuell über Neuausrichtungen nachzudenken. Wie z.B. Obergrenzen bei Aufwandsentschädigungen und Amateurverträgen in den verschiedenen Spielklassen der Oberliga, Thüringenliga usw.“

      http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1588873935

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #79 | Hoffnung auf einen Dialog

      14. Mai 2020
      01:28:37

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      Thema der Episode

      Historisches passiert derzeit im Thüringer Fußball. Der Beschluss des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) die Saison 2019/2020 nach dem Sommer fortzuführen, verursacht heftigen Widerstand. Erstmals gibt es eine Online-Petition mit der Forderung die Saison abzubrechen und diese stößt mit über 2220 Unterschriften auf breite Zustimmung. Die aktuelle Situation sollte im Podcast-Format „FuPaFunk“ gemeinsam mit dem TFV besprochen und diskutiert werden. Leider blieb die Anfrage an den TFV-Pressesprecher und die -Geschäftsstelle unbeantwortet. So konnte der Wunsch vieler Fußballer und Eltern nach einem Dialog mit den Verbandsverantwortlichen zumindest in diesem Podcast nicht erfüllt werden. Doch auch ohne Verband diskutierten Tobias Busse (Trainer des Thüringenligisten FC An der Fahner Höhe). Marco Nagy (Abteilungsleiter beim SV Jena-Zwätzen), Jan Genseke (Vorstandmitglied bei der BSG Wismut Gera) und Felix Böhm (Redakteur bei FuPa Thüringen) die Entscheidung des Verbandes und deren Folgen aus unterschiedlichen Perspektiven.

      Links und Zitate zum Podcast

      Grundsätzlich Fußball und Corona

      Rolle des Fußballs und der Verbände in der Corona-Krise

      DFL: Die Bilder von Salomon Kalou aus der Kabine von Hertha BSC sind absolut inakzeptabel. Hierfür kann es keine Toleranz geben – auch mit Blick auf Spieler und Klubs, die sich an die Vorgaben halten, weil sie die Ernsthaftigkeit der Situation erfasst haben.”

      https://www.kicker.de/775007/artikel/der_fall_kalou_wo_hertha_wirklich_die_vorgaben_missachtete

      Jens Lehmann: „Solange die Symptome nicht so schlimm sind, denke ich, müssen die Spieler damit zurechtkommen …  ich denke also, für junge, gesunde Menschen mit einem starken Immunsystem ist das keine so große Sorge … aber gefährdete Menschen müssen natürlich aufpassen. Es hilft wahrscheinlich auch, einigermaßen gesund zu leben.“

      Sportmediziner Bloch: Wir können nicht abschätzen, wie hoch die Gefahr tatsächlich ist.“- „Das betrifft wie gesagt nicht nur die Lunge, sondern das Herz kann auch durchaus betroffen sein.“- „Auch wenn jemand symptomlos ist, empfehlen wir zwei Wochen Pause.“- „Ich habe ein bisschen Angst davor, dass tatsächlich ein Spieler in diesem Spielbetrieb infiziert ist.“

      https://video.tagesspiegel.de/sportmediziner-bloch-fuhlt-sich-nicht-wohl-mit-liga-neustart.html?do=read

      Christoph Nowak, Erster Vorsitzender bei SSV Dillingen: „Es ist offensichtlich, dass die ALLESAMT ABSTIEGSGEFÄHRDETen 3. Liga-Vereine im Osten ihre Beziehungen zur Landes- und Kommunalpolitik nutzen möchten, um einen Saisonabbruch und somit den Klassenerhalt auf nichtsportlichem Wege zu schaffen. Dem muss meines Erachtens nach dringend Einhalt geboten werden, zur Not auch durch konsequenten Lizenzentzug. SV Waldhof Mannheim 07 möchte “am grünen Tisch” aufsteigen und dort wurde sogar gegen jegliche Moral das tragische Ableben eines Spielervaters dafür instrumentalisiert. Hier munkelt man in der Branche von einer anderen Todesursache genauso wie über die jünsten Infektionsvorgänge beim Tabellenletzten der 2.Bundesliga, der SG Dynamo Dresden , an die unbefleckte Empfängnis erinnern…

      Christoph Nowak, Erster Vorsitzender bei SSV Dillingen: „…mit welchen (politischen) Mitteln und Seilschaften so manche Vereine aus der 3. Liga, hier der FC Carl Zeiss Jena  die in sportlicher Not oder einer komfortablen Situation sind, auf einen Saisonabbruch hinarbeiten, ist meiner Ansicht nach schon sehr dreist und gegen jeden Fairplay-Gedanken! Die territoriale Ansiedlung der meisten besagten Vereine ist natürlich rein zufällig…

      Sportbild und SG Dynamo Dresden: “Diese Formulierung und die latenten Vorwürfe samt aller Verschwörungstheorien, wir wollten mit unserem Verhalten einen Saisonabbruch herbeiführen, sind stigmatisierend, erfunden und eine bodenlose Frechheit. Die Formulierung ‘Streik’ ist ein unglaublicher Skandal, weil wir als Mannschaft und alle, die Dynamo Dresden lieben, diffamiert werden.“

      “Wir halten fest: Für uns als gesamte Mannschaft stand in den vergangenen Wochen und Tagen ein Streik als Option niemals zur Diskussion – und wird es auch in Zukunft nicht sein, egal wie es für uns weitergeht.“

      “Kein einziger Spieler unserer Mannschaft hat sich leichtfertig mit dem Coronavirus infiziert, dafür legen wir als Mannschaft unsere Hände ins Feuer. Wer etwas anderes glaubt, sollte seine Moralvorstellung einmal ganz kritisch hinterfragen.”

      Richtig ist und dazu stehen wir als Mannschaft: Wir haben in der von der „Sport Bild“ aufgegriffenen Mannschaftssitzung am vergangenen Samstag viele Fragen gestellt, die uns seit Wochen bewegen, auf die wir aber bis heute keine Antworten bekommen haben.

      https://www.dynamo-dresden.de/saison/news/newsdetails/fakt-ist-ein-streik-stand-niemals-zur-diskussion.html

      Die Entscheidungsfindung beim TFV

      Zeitdauer für Entscheidungsfindung

      Marcel Waldau (FC Carl Zeiss Jena): hartes Brot, Abstimmung (nur zwei(!) Tage nach einer Videokonferenz) hin oder her.

      Michael Dietl (Glück-Auf Nachwuchsakademie Gera): Besonders die jetzt an den Tag gelegte Schnelligkeit, eine Entscheidung herbeizuführen kann ich nicht nachvollziehen. Bisher wurde immer auf die noch offenen Entscheidungen der Politik verwiesen, wovon plötzlich keine Rede mehr ist.

      Umfrage notwendig?

      Lars Sänger (MDR, Sportfreunde Marbach): Wozu braucht ein Verband eine Umfrage? Entscheidung treffen und fertig. Fakt ist, dass der jetzige Stand, also der Vor-Corona-Stand, ein real erzielter, sportlicher Stand ist. Wer vorne steht, soll aufsteigen und tut das mit Recht nach mehr als der Hälfte der Saison. Und umgekehrt. Was jetzt kommt: Spieler in höchst unterschiedlichem Zustand treten gegeneinander an. Indiskutabel und ungerecht.

      Sven Harnisch (Soccer City e.V.): Ganz abgesehen davon halte ich es auch nicht für den richtigen Weg sich als Verband hier seiner Verantwortung zu entziehen und das Ganze basisdemokratisch abstimmen zu lassen. So kann ich mich bei jeder unbequemen Entscheidung aus dem Staub machen und die Hände hoch nehmen: “So hat die Merhheit entschieden.” Wenn wir uns für sämtliche Dinge die Legitimation aller Vereine einholen wollen, dann frage ich mich was überhaupt die Aufgabe eines Landesverbandes ist?

      „Bei meinem Votum hatte ich den Nachwuchs mit seinen Besonderheiten wie offenbar viele andere auch, nicht auf dem Schirm“, sagt der KFA-Vorsitzende Klaus Hübschmann.

      Kritik an der Art und Weise der Abstimmung

      Soccer City e.V.: Keinerlei qualitative Betrachtung der Abstimmungsergebnisse (Breitensport vs. Leistungssport; 737 aktive Vereine, davon ca. 650 Vereine auf Kreisebene und ca. 80 überregional aktive Vereine).

      Soccer City e.V.: Keinerlei Gewichtung der Stimmen (eine Stimme je Verein egal ob 1 Mannschaft am Spielbetrieb oder – wie im Falle des JFV – 13).

      Sven Harnisch (Soccer City e.V.): Demokratie hieße auch, dass die Stimmen Gewichtungen fänden und nicht verzerrt dargestellt werden. Ein kleiner Verein mit wenig Mitglieder und z.B. nur einer Mannschaft hat das gleiche Stimmrecht wie ein Großverein, der alle Altersklassen besetzt und noch drei Männermannschaften stellt. Natürlich ergibt die Wahl nicht das Stimmungsbild. Im Bundesrat hat ja Thüringen auch nicht den gleichen Stimmanteil wie bevölkerungsreiche Länder, weil es doch gar nicht die Verhältnisse widerspiegelt.

      Transparenz der Ergebnisse

      Andreas Ludwig (TSG Stotternheim): Das Ergebnis ist schon sehr kurios. Ich habe mit vielen gesprochen, nur haben alle für einen Abbruch gestimmt. Aber gut. Thüringen ist groß. Die Altersklassen im Nachwuchs werden bestraft. Der TFV hat seinen Willen. Ich bin auch für Transparenz der Abstimmung!

      Jens Ahlgrimm (SC 1903 Weimar): Trotzdem wundert mich die Abstimmung, da ich, egal woher, nur die Möglichkeit eines Abruchs der Saison zu hören bekomme. Ich kenne bis jetzt keinen Verein, der die Saison weiter spielen möchte.

      Eric Daniel Cantona: Oh je, oh je… da sind sie wieder – die verschwörungstheoretiker und die “ich habe hundert Leute gefragt”alias Familien Duell Umfrageersteller / weil das Ergebnis nicht so ist, wie sie es sich vorstellen wird hier munter raus beleidigt, beschimpft etc. pp…

      Thüringer Fußball-Verband e.V. – TFV: Die Abstimmung kann von Vereinsvertretern in der Geschäftsstelle eingesehen werden.

      Die Entscheidung

      Die Abstimmung der Vereine über den mehrheitlichen Vorschlag des Vorstandes zum Spielbetrieb vom 02.05.20 ist beendet. Von den 737 aktiven Vereinen haben 81 Prozent teilgenommen, wobei jeder Verein nur eine Stimme hatte. Nach gründlicher Überprüfung stellte sich heraus, dass 585 Stimmen gültig sind. Von denen sind 340 (58,12%) Vereine dem TFV-Vorschlag gefolgt. Der sah bekanntlich vor, das Spieljahr 2019/20 bis zum 31.08.20 auszusetzen und, wenn es die behördlichen Verordnungen erlauben, ab 01.09.20 fortzusetzen. 245 Vereine (41,88%) waren dagegen. (tfv-erfurt.de)

      Warum nicht wie in Sachsen?

      Stefan Jung (SV Blau-Weiß Auma): in jedweder Hinsicht die optimale Lösung [Anm. d. Red.: Sachsen]. Da gibts nichts dran zu meckern. Aber anstatt sich ein Beispiel an einem (starken) Verband zu nehmen, muss man hier sein eigenes Süppchen kochen und den Vereinen in selbige spucken.

      Identische Lösung für alle Bereiche

      Thomas Fiedler (FSV Wacker 03 Gotha): Wie dem auch sei, ich erachte es als wichtig, dass für die Kinder- und Jugendmannschaften die gleiche Lösung gelten muss, wie im Männerbereich.

      Folgen für den Männer- und Nachwuchsfußball

      Überregionale Wettbewerbe

      TFV-Präsidium: Einig war sich die Runde darin, dass es auf dem Gebiet des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) keine „Insellösungen“ geben und dann für alle Kreise auch einheitliche Festlegungen gelten sollten (TFV, 31. März 2020).

      https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/von-der-sitzung-des-erweiterten-praesidiums-gremium-ist-auch-in-zeiten-von-corona-handlungsfaehig/

      Die U15 des FC Rot-Weiß führt souverän ihre Verbandsliga-Staffel an, würde eigentlich in die Regionalliga der nächsthöheren Altersklasse U17 aufsteigen. Doch das ginge nicht, denn diese vom Nordostdeutschen Fußballverband organisierte Liga wird bereits in die Saison 2020/21 gestartet sein, während eben diese in Thüringen wegen einer Verlängerung der unterbrochenen Spielzeit ausfallen würde.

      https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fc-rot-weiss-fuer-saisonabbruch-im-nachwuchsbereich-id229087295.html

      Folgen für den Nachwuchsfußball

      Kein Nachteil

      Thomas Fiedler (FSV Wacker 03 Gotha): Es kann nie ein Nachteil für ein Kind sein, ein Jahr länger in der jüngeren Akl zu verweilen.

      Marcel Waldau (FC Carl Zeiss Jena): Unfassbar sprachlos… man nimmt der Jugend eine komplette Jahrgangsstufe… Einige könnten zu den Männern, andere freuen sich endlich aufs Großfeld zu können usw

      Wegzug insbesondere in Grenzgebieten

      Stefan Jung (SV Blau-Weiß Auma): Wir sind direkt an der sächsischen Grenze….dort wird dann Woche für Woche gespielt… da haut mir doch die Hälfte der Jungs ab

      Psyche der Kinder

      Anja Hauptmann (SV Glückauf Bleicherode): Schade, dass sich augenscheinlich bei der Entscheidungsfindung für den Nachwuchsbereich wirklich niemand Gedanken gemacht hat, wie die Gemütslage bei vielen Kindern momentan aussieht. Seit Wochen beschulen sie sich selbst, Freunde sehen fällt aus, Training fällt aus etc.. Und jetzt kommt die nächste “Bestrafung” für etwas, was sie nicht verschuldet haben. Erzählen Sie bitte mal den Eltern, wie sie den Kindern das alles nach den ganzen Verboten in der letzten Zeit noch erklären sollen, wenn selbst ihr geliebter Fußball jetzt alles auf den Kopf stellt? Und ganz ehrlich, den meisten Kindern ist es jetzt wirklich egal, wer Erster ist oder nicht. Sie wollen einfach nur wieder Fußball spielen und das mit Freude.

      Wie geht es weiter?

      Beschwerde SC 1903 Weimar

      Der SC 1903 Weimar stimmte gegen eine Fortsetzung der Saison und wird nun entsprechend „Rechtsmittel der Beschwerde gegen den TFV-Vorstandsbeschluss vom 05.05.2020 und Antrag auf Durchführung eines außerordentlichen Verbandstag beim TFV stellen.“ Ziel der Beschwerde ist es die Frage eines möglichen Saisonabbruchs neu zu diskutieren. „Als Verein betrachten wir die aktuelle Entscheidung als nicht hinnehmbar und als Affront gegenüber der jahrelangen sehr guten Arbeit in den Altersklassen des SC 1903 Weimar, inkl. der beiden Männermannschaften“, heißt es in der offiziellen Begründung der Lindenberger.

      https://www.fupa.net/berichte/sc-1903-weimar-sc-1903-weimar-legt-beschwerde-beim-tfv-ein-2653791.html

      Vereinsbündnis in Jena-Saale-Orla

      „Wir haben uns entschlossen Beschwerde einzulegen, was laut Satzung möglich ist und der einzige Weg aktuell scheint. Wir haben ein Satzungsvergehen festgestellt und lassen dies aktuell juristisch prüfen“, sagt André Lorbeer – Stellvertretender Abteilungsleiter und Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit beim SV Jena Zwätzen gegenüber FuPa Thüringen. Mit der Beschwerde steht der mitgliederstarke Jenaer Verein, der drei Männermannschaften und zahlreiche Jugendteams unterhält, nicht alleine da. Aktuell unterstützen 15 Vereine diesen Zusammenschluss, wobei schon acht Vereine auch von Vorstandsebene offiziell als Bündnispartner genannt werden können.

      Petition

      Wir fordern einen Saison-Abbruch 2019/2020 und eine komplette neue Saison 2020/2021 für den Thüringer Nachwuchs im Fußball.

      https://www.openpetition.de/petition/online/thueringer-fussballer-und-vereine-fuer-saisonabbruch-im-nachwuchs

      Musik

      Wir danken eddy für den Song „Though the Tunnels“ (https://www.freemusicarchive.org/music/eddy/srs_1647), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

      Ebenfalls danken wir Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

      Podcastempfehlungen

      #77 | Drei Trainer – drei Meinungen
      https://podcast.brennpunkt-orange.de/77-drei-trainer-drei-meinungen/

      #78 | Die Stimmen zur Verbandsentscheidung
      https://podcast.brennpunkt-orange.de/78-die-stimmen-zur-verbandsentscheidung/

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #78 | Die Stimmen zur Verbandsentscheidung

      11. Mai 2020
      01:05:29

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      Thema der Episode

      Einen historischen Beschluss fasste der Vorstand des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) am 5. Mai in einer Videokonferenz. Die Saison 2019/20 wird bis zum 31. August 2020 ausgesetzt. Unter Berücksichtigung der behördlichen Verordnungen soll die Spielzeit ab dem 1. September 2020 fortgesetzt. werden. Damit folgte der Vorstand letztendlich dem Ergebnis der Abstimmung der Vereine, von denen sich 58% für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen hatten.

      Trotz des mehrheitlichen Votums sorgt die Entscheidung des TFV weiterhin für viel Unruhe. Insbesondere in den Nachwuchsabteilungen der Vereine ist die öffentlich wahrnehmbare Ablehnung sehr groß. FuPa Thüringen und BRENNPUNKT-ORANGE.DE haben daher die Verantwortlichen im Thüringer Fußball nach ihren Argumenten befragt. Die folgenden Sportfreunde haben Position bezogen und sind im Format “FuPa Funk” zu hören: Stefan Jung (SV Blau Weiß Auma), Stefan Staskewitsch (SG Traktor Teichel), Thomas Schorcht (SV Empor Buttstädt), Thomas Offerle (FSV Floh-Seligenthal), Marco Nagy (SV Jena-Zwätzen), Christoph Rodenstock (1. SC Heiligenstadt), Benno Harbauer (FSV 1996 Preußen Bad Langensalza), Daniel Bottner (BSG Chemie Kahla), Lars Fabig (SV 09 Arnstadt), Anja Hauptmann (SV Glückauf Bleicherode), Christian Rott (FC Thüringen Weida), Norman Wohlfeld (SOCCER City eV), Olaf Wenzel (JFC Gera), Michael Pfaff (FSV Rot-Weiß Breitungen), Adi Volbert (SV BW Neustadt/Orla) , André Thüne (SV Germania Wüstheuterode), Jan Genseke (BSG Wismut Gera), Julian Gasanov (SV Osterland Lumpzig), Ronny Röhr (1. FC Sonneberg 2004), Melanie Lewin (SG Gera), Günter Both (KFA Südthüringen) und Arne Wiegand (BSV Eintracht Sondershausen).

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #77 | Drei Trainer – drei Meinungen

      5. Mai 2020
      01:07:50

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      Thema der Episode

      Unabhängig von der Entscheidung des Thüringer Fußballverbandes (TFV) zur Fortsetzung der Saison 2019/20 wird die Diskussion über die Entscheidung und deren Folgen in den kommenden Wochen weitergehen. Um das differenzierte Stimmungsbild unter den Fußballexperten in Thüringen abzubilden, haben in der 77. Ausgabe des PODCAST ORANGE mit Sven Harnisch, Gino Heinze und Marcus Dörfer drei Fußballtrainer aus Thüringen ihre Meinung zu den möglichen Alternativen dargestellt. 

      Der Thüringer Fußballverband (TFV) hoffte lange Zeit auf eine einheitliche Lösung für den Fußballspielbetrieb. Vor dem Hintergrund der großen Unterschiede zwischen Profi- und Amateurfußball darf diese Erwartung wohl als naiv bezeichnet werden. Verständlich ist diese Haltung aber in Bezug auf den Fußball unterhalb der ersten drei Ligen. Doch auch dort präsentiert sich Amateurfußball-Deutschland als ein Flickenteppich, so dass der TFV nunmehr gezwungen ist eine individuelle Lösung zu finden. Diese soll in allen Ligen des Freistaates – von der Thüringenliga bis zur untersten Kreisklasse – und bei Männern, Frauen und im Nachwuchs zur Anwendung kommen.

      In einem Webinar vor 456 Teilnehmern schlug der Verband vor, die Saison 2019/20 möglichst ab 1. September 2020 fortzuführen. Damit wäre die sportliche Entscheidung auf dem Rasen sichergestellt und gleichzeitig eine flexible Lösung bei einer möglichen 2. Corona-Welle und erneuten Saisonunterbrechung geschaffen.

      Die Entscheidung über den weiteren Saisonverlauf lag allein in den Händen der Vereine. Diese konnten online über eine Saisonfortsetzung oder einen Abbruch entscheiden. Zahlreiche Vereine positionierten sich öffentlich gegen den TFV-Vorschlag. So bezeichnete der SOCCER City e.V. eine Saisonfortsetzung als „weder praktikabel noch akzeptabel“ und befürchtet gleichzeitig großen Schaden für den Nachwuchsfußball in Thüringen. Auch die BSG Wismut Gera stimmte gegen das TFV-Konzept. „Zu viele offene Fragen, speziell im Nachwuchsbereich, ließen aus unserer Sicht keine andere Entscheidung zu“, heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins. Ähnliche Stellungnahmen gab es auch vom SC Leinefelde 1912, den Preußen aus Langensalza und der Eintracht aus Sondershausen. Etwas differenzierte ist die Position des FC Erfurt-Nord. „Nach reiflicher Überlegung innerhalb des gesamten Vereines sind wir zu dem Entschluss gekommen, uns der Stimme zu enthalten. Warum? Die beiden vorgestellten Lösungen würden in unserem speziellen Fall entweder den Nachwuchs oder den Männerspielbetrieb benachteiligen“, so die Verantwortlichen.

      Unabhängig von der Entscheidung des Thüringer Fußballverbandes (TFV) zur Fortsetzung der Saison 2019/20 wird die Diskussion über die Entscheidung und deren Folgen in den kommenden Wochen weitergehen. Zum einen ist der NOFV mit unterschiedlichen Länderreglungen konfrontiert und muss trotzdem den Fortgang des Oberliga-Spielbetriebes organisieren. Zum anderen ist auch die Fortführung bzw. Wertung des aus finanzieller Sicht attraktiven Pokalwettbewerbes auf Bundesebene ungeklärt.

      Um das Stimmungsbild unter den Fußballexperten abzubilden, haben in der 77. Ausgabe des PODCAST ORANGE mit Sven Harnisch, Gino Heinze und Marcus Dörfer drei Fußballtrainer aus Thüringen ihre Meinung zu den möglichen Alternativen dargestellt. 

      Sven Harnisch arbeitete als Trainer bereits an zwei Nachwuchsleistungszentren und leitet den sportlichen Bereich. Der Absolvent des Studiengangs „Management nachhaltiger Energien“, entschied sich gegen einen klassischen Bürojob und macht bei Soccer City seine Leidenschaft zum Beruf. Er ist dort verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Spiel- und Trainingsbetriebs.

      Gino Heinze kehrte im Sommer 2017 – nach zwölf Monaten als Nachwuchstrainer beim FF USV Jena – ins Erfurter Sportforum zurück. Dort betreut der junge Trainer die erste Frauenmannschaft des 1. FFV Erfurt und führte die Fußballerinnen aus der Blumenstadt zurück in die Regionalliga.

      Marcus Dörfer wechselte im Sommer 2019 zur BSG Wismut Gera und unterschrieb einen 2-Jahres-Vertrag. Zuvor hatte der B-Lizenz-Inhaber nach den Stationen SV Thalbürgel/SV Blau-Weiß Bürgel und SV Elstertal Silbitz/Crossen die SG TSV Westvororte in die Verbandsliga geführt. Der Wechsel innerhalb der Stadt verlief nicht ohne Emotionen. Doch in der Zwischenzeit ist dieses Kapitel abgeschlossen und Marcus Dörfer hat sich das Vertrauen der Gremien und Anhänger der BSG Wismut Gera erarbeitet.

      Links zur Podcastfolge

      TFV-Vorstand schlägt Fortsetzung der Saison 2019/20 vor

      https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/tfv-vorstand-schlaegt-fortsetzung-der-saison-201920-ueber-den-300620-hinaus-vor/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6dd901e8b2ba69986762b3f4aae3ae72

      Webinar des TFV vom 2. Mai

      https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/webinar-des-tfv-vom-02-mai-in-aller-ruhe-noch-einmal-anschauen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9821897518e851cecad2b3eeac650fd7

      insuedthueringen.de: In einem offenen Brief bezeichnet Dittmar Börner, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses (KFA) Südthüringen, die Veranstaltung als „Tiefpunkt“ in 30 Jahren TFV. Zudem ist von Unstimmigkeiten die Rede. Börner zufolge war die Veranstaltung nichts anderes als der Versuch, die Vereine in ihrer Meinung zu beeinflussen, um dem Vorschlag des Präsidiums und des Spielausschussvorsitzenden zuzustimmen. Es habe zuvor keinen Beschluss des Vorstandes gegeben. Zudem habe kein Vertreter, der für einen Abbruch votierte, Stellung beziehen können.

      https://www.insuedthueringen.de/sport/regional/th_sport/sportfwstz/Boerner-uebt-Kritik-am-Thueringer-Fussballverband;art83540,7233965

      KFA Südthüringen: Wie soll es mit dem Spielbetrieb weitergehen? Vor dieser Frage steht momentan ganz Fußball-Deutschland. Der Thüringer Fußball-Verband informierte am 2. Mai mit einem sogenannten “Webinar” die Vereine des Landesverbandes. Die Verfahrensweise dieser Veranstaltung nahm der Vorsitzende des KFA Südthüringen – Dittmar Börner – zum Anlass, einen offenen Brief zu verfassen.

      https://www.kfa-suedthueringen.de/bilder/1456319222/1456319222-1588613942-Offener_Brief_des_KFA-Vorsitzenden.pdf

      Stellungnahme des FC Erfurt-Nord: Nach reiflicher Überlegung innerhalb des gesamten Vereines sind wir zu dem Entschluss gekommen, uns der Stimme zu enthalten. Warum? Die beiden vorgestellten Lösungen würden in unserem speziellen Fall entweder den Nachwuchs oder den Männerspielbetrieb benachteiligen.

      https://www.fc-erfurt-nord.de/verein/nachrichten/details/abbruch-oder-fortfuehrung-der-aktuellen-saison/

      Stellungnahme des FSV 1996 Preußen e.V. Bad Langensalza: Wir haben sowohl die Videokonferenz, als auch die Präsentation des TFV allen Trainern im Nachwuchs- und Männerbereich sowie allen Vorstandsmitgliedern zur Verfügung gestellt. Jeder konnte selbst seine Stimme einbringen, der Vorstand selbst hat keine Vorgaben zur Favorisierung eines der beiden Szenarien weitergegeben. Insgesamt 25 Personen haben ihr Votum abgegeben. 21 davon stimmten für einen Saisonabbruch, 3 stimmten für eine Fortsetzung der Saison 19/20, einem waren beide Optionen genehm. Somit ist das Votum von 84% pro Saisonabbruch sehr deutlich und dies werden wir heute in der Online-Abstimmung auch so weitergeben.

      http://www.fsv-preussen.de/cms/news-reader/fsvp-votiert-fuer-einen-saisonabbruch.html

      Stellungnahme des BSV Eintracht Sondershausen: Nach Abwägung aller Gesichtspunkte, welche ein Abbruch bzw. eine Fortführung der Saison 19/20 mit sich bringen würden, votiert der Vorstand unserer Eintracht für eine Annullierung der aktuellen Spielzeit.

      https://www.eintracht-sondershausen.de/news.php?newsid=1588601568

      Stellungnahme Soccer City e.V. zum Vorschlag des TFV zur Fortführung der Saison 2019/2020: Aus unserer Sicht ist ein Thüringer Alleingang innerhalb des Nordostdeutschen Fußballverbandes weder praktikabel noch akzeptabel und wird dem Nachwuchsfußball in Thüringen nachhaltig Schaden!

      +++ Stellungnahme zum Vorschlag des TFV zur Fortführung der Saison 2019/2020 +++Der Thüringer Fußball-Verband e.V. -…

      Gepostet von Soccer City e.V. am Sonntag, 3. Mai 2020

      SC Leinefelde 1912 und JFV Eichsfeld Mitte sehen große Probleme bei Saisonfortführung

      SC Leinefelde 1912 und JFV Eichsfeld Mitte sehen große Probleme bei Saisonfortführung

      Zusammenfassung der Sportschau: Der Amateurfußball ruht in Deutschland wegen der Coronakrise noch mindestens bis zum 30. Juni 2020. Wie es danach weitergeht? Bis auf wenige Ausnahmen ist noch nichts entschieden. Die Vereine wurden von ihren Verbänden befragt – viele wünschen sich einen Saisonabbruch. Ein Überblick über die Sachstände in den 21 deutschen Fußballverbänden.

      https://www.sportschau.de/fussball/amateurfussball/fussball-verbaende-coronakrise-saison-100.html

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #76 | Jetzt wird es psychologisch, meine Herren!

      26. Apr 2020
      00:59:12

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      Thema der Episode

      Die Eredivisie ist die erste europäische Liga, die formal ihre Saison wegen der Corona-Pandemie beendet. Zuvor hatte Belgien für den Abbruch-Vorschlag heftige Kritik der UEFA geerntet. Aufgrund des Beschlusses ist Ajax Amsterdam zwar Erster, wird aber nicht als Meister gewertet. Heracles Almelo erreichte den 8. Tabellenplatz. Mit Cyriel Dessers stellt der vom ehemaligen DFB-Chefausbilder Frank Wormuth trainierte Verein erstmals den Torschützenkönig der Eredivisie. Über die eindrucksvolle Personalpolitik und die Perspektive von Heracles sprechen wir im Gästeblock des Podcast Orange mit Bob van Driel aus Almelo und SuperG.

      Links und Notizen zum Podcast

      Fußball in den Niederlanden

      Erster offizieller Abbruch: Die Eredivisie ist die erste europäische Liga, die formal ihre Saison wegen der Corona-Pandemie beendet. Zuvor hatte der Abbruch-Vorschlag Belgiens für seine 1. Liga heftige Kritik von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin geerntet, der mit einem Europapokal-Ausschluss für die kommende Saison drohte. Seit Donnerstag ist jedoch klar, dass der europäische Kontinentalverband einen Saisonabbruch unter bestimmten Voraussetzungen genehmigt.

      https://www.derstandard.at/story/2000117112845/werden-die-besten-rechtsanwaelte-des-landes-engagieren-niederlaendischem-verband-droht

      https://www.aachener-zeitung.de/sport/fussball/schwarzer-tag-kritik-in-niederlanden-an-saisonabbruch_aid-50241951

      https://www.knvb.nl/nieuws/betaald-voetbal/competitiezaken/59905/afwikkeling-voetbalseizoen-2019%E2%80%9920-een-feit

      https://www.sportschau.de/fussball/international/eredivisie-plaene-aufstieg-niederlande-100.html

      Heracles Alemlo

      Heracles Almelo überrascht die Fans mit einer Videobotschaft

      “Die Fans sind in schwierigen Zeiten immer für uns da, jetzt wollen wir für sie da sein.” Mit diesem Ansatz unterstützte Heracles Almelo heute seine Fans von Anfang an, die derzeit in Pflegeheimen unter Quarantäne gestellt werden. Auf einer großen LED-Wand wurden unter anderem Videobotschaften von Spielern des Teams abgespielt. Die Fans waren überglücklich und emotional.

      Für Marc Bor von Snappshot hat die Arbeit aufgehört. Normalerweise stellt er eine Anwendung und Fernsehbildschirme für Veranstaltungen und Partys bereit, auf denen Personen Fotos miteinander teilen können. Offensichtlich ist dies aufgrund der aktuellen Koronabedingungen nicht mehr möglich. Er sitzt nicht gern still und wandte sich von Almelo an den Fußballverein, um einsamen älteren Menschen ein Herz mit Videobotschaften zu geben. Reporter Pim ist heute Morgen mit ihnen gegangen

      https://www.rtvoost.nl/nieuws/329629/Heracles-Almelo-verrast-fans-met-videoboodschap

      BeSoccer | 22. April 2020 | Dessers träumt davon, nach Chelsea zu ziehen. 

      Der Stürmer von Heracles Almelo, Cyriel Dessers, hat den starken Wunsch geäußert, seinen Weg aus der niederländischen und belgischen Grenze in den englischen Premier League-Fußball zu finden.

      Dessers hat eine lange Bewunderung für Chelsea zum Ausdruck gebracht , die bis in die Kindheit zurückreicht, und glaubt, dass er den Punkt seiner Karriere erreicht hat, an dem er sich für das Spielfeld auf der Stamford Bridge qualifiziert.

      Dessers ‘Auftritt in dieser Saison brachte ihm fünfzehn Tore und fünf Vorlagen für Heracles Almelo ein, was die Aufmerksamkeit größerer Vereine wie Feyenoord auf sich gezogen hat. Dessers wurde mit den Worten zitiert: „Feyenoord ist ein sehr netter Verein, das weiß jeder, aber ich habe auch den Ehrgeiz und den Traum, außerhalb der Niederlande oder Belgiens zu leben. Ich denke, jetzt ist die Zeit gekommen, diesen Schritt zu tun. “

      https://www.besoccer.com/new/eredivisie-top-scorer-cyriel-dessers-dreams-of-chelsea-transfer-825093

      voetbalprimeur.nl | 22.April 2020: Wechsel plötzlich unsicher: “Diese großen Clubs haben nicht mehr das Budget”

      Cyriel Dessers weiß nicht, was das kommende Transferfenster für ihn bereithält. Der Torschützenkönig der Eredivisie schien in der Lage zu sein, von einer starken Saison zu profitieren, aber die Koronakrise hat alles verändert. „Ich denke, der nächste Sommer ist die schlechteste Zeit für einen Transfer seit ungefähr hundert Jahren“, sagte er. “Die großen Vereine, die interessiert waren, haben nicht mehr das Budget, um viel für neue Spieler auszugeben. Ich erwarte kein Angebot oder keinen Verein wie im letzten Januar.”

      Dessers bereut es nicht. “Es gab eine Gelegenheit, die ich nicht verpassen konnte, aber rückblickend gab es in den letzten Monaten fantastische Momente. Ich hätte Ajax zu Hause nicht verpasst. Und ich bin ein Torschützenkönig, das gefällt mir wirklich gut.“

      https://www.voetbalprimeur.nl/nieuws/925631/vertrek-bij-heracles-plots-onzeker-die-grote-clubs-hebben-het-budget-niet-meer-.html

      Spiegel | Ole-Jonathan Gömmel | 14. April 2020: Junger Mann, geh nach Holland!

      In der aktuellen Spielzeit sind es 31 deutsche Profis in der Eredivisie – so viele wie noch nie zuvor. Ihr Durchschnittsalter von 22,7 Jahren zeigt, dass es vor allem junge Spieler in die Niederlande zieht.

      “Hier lernt man, Fußball zu spielen. In Deutschland heißt es eher Fußball kämpfen”, sagt Frank Wormuth.

      “Lieber 5:4 als 1:0 gewinnen. Alles denkt offensiv. Der Ballführer kann den Ball vor allem im Mittelfeld relativ unbedrängt und mit wenig Gegenhärte führen. Da können sich junge Spieler technisch richtig gut entwickeln”, sagt Wormuth dem SPIEGEL.

      https://www.spiegel.de/sport/fussball/deutsche-fussball-talente-in-der-eredivisie-junger-mann-geh-nach-holland-a-6941f996-823b-4d00-b2dd-dc57c8e132cd

      BILD | Phillip Arens | 06.04.2020: Wie Wormuth aus der Ferne seinen Holland-Klub trainiert

      Finanzielle Situation: „Das letzte Gehalt wurde komplett überwiesen. Der Verein sagt: ‚Wir sind gesund.‘ Aber natürlich werden auch wir mit diesem Thema irgendwann konfrontiert, weil auch uns Einnahmen wegbrechen werden.“ (Frank Wormuth)

      Planung der Saison 2020/21: „Im Grunde ist es gerade wie in einer Sommerpause, denn auch die Kaderplanung der kommenden Saison läuft gerade schon auf Hochtouren. Es stehen in den nächsten Tagen Gespräche mit einigen Kandidaten an. Das werden dann Kennenlerngespräche über Video. Normalerweise zeigen wir Spielern, an denen wir Interesse haben, unsere Anlage. Zurzeit schneiden wir einen Film mit einem virtuellen Rundgang zusammen – es geht nun mal nicht anders.“ (Frank Wormuth)

      https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/fussball-deutscher-coach-in-holland-wie-wormuth-jetzt-almelo-steuert-69884252.bild.html

      vi.nl | Stef de Bont | 31. März 2020: Heracles Almelo befördert Gilissen zum technischen Direktor

      Tim Gilissen (37) kann sich ab dem 1. April als technischer Direktor von Heracles Almelo bezeichnen. Der ehemalige Mittelfeldspieler begann vor einem Jahr als technischer Manager bei den Almeloërs und wird nun zusammen mit General Manager Rob Toussaint das Management von Heracles bilden.

      https://www.vi.nl/nieuws/heracles-almelo-promoveert-gilissen-tot-technisch-directeur

      goal.com | 20. Januar 2020: Heracles Almelo: Deutscher U20-Nationalspieler Lennart Czyborra offenbar vor Wechsel zu Atalanta

      Der deutsche U20-Nationalspieler Lennart Czyborra steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum Champions-League-Achtelfinalisten Atalanta Bergamo in die Serie A. Das berichten der italienische Transferexperte Gianluca Di Marzio sowie transfermarkt.de übereinstimmend.

      Demnach hat Atalanta Heracles ein konkretes Angebot unterbreitet, die Ablöse für den Linksverteidiger soll zwischen 3,5 und 4 Millionen Euro liegen. Heracles-Sportchef Tim Gillissen bestätigte gegenüber der niederländischen Regionalzeitung Tubantia finale Verhandlungen, wollte Atalanta aber noch nicht konkret nennen. “Wir haben Lennart erlaubt, mit einem anderen Klub eine Einigung zu erzielen“, wird Gillissen zitiert.

      https://www.goal.com/de/meldungen/lennart-czyborra-atalanta-wechsel-schalke-gosens-transfers/kuzap0v1xnxp15v7sm391bxxu

      SPORTBILD | Aline Häger | 16. Oktober 2019: Merkel: „Ich hatte und habe keine Zeit zum Heulen

      Nach kometenhaftem Aufstieg 2010 beim AC Mailand war Alexander Merkel jahrelang in der Versenkung verschwunden. Jetzt ist er beim Holland-Klub Heracles Almelo ein Chef … „Nach vielen Stationen, bei denen es nicht gut lief, ist Heracles Almelo ein echter Glücksgriff. Es ist das perfekte Umfeld für mich. Hier kann ich mich nochmal ganz neu formen und neu finden.“

      Tagesspiegel.de | 3. Dezember 2019 | Falscher Scherz zum falschen Augenblick

      … van Basten hatte mit dem Ausspruch „Sieg Heil“ Kritik und Wirbel ausgelöst, auch außerhalb der Niederlande. Der 55-Jährige saß am Samstagabend beim Erstliga-Spiel Ajax Amsterdam gegen Heracles Almelo als TV-Experte im Studio des Senders. Vor dem Spiel wurde Almelos deutscher Trainer Frank Wormuth interviewt. Kurz nach dem Ende des Gesprächs hört man den ehemaligen Weltklassestürmer im Studio die Worte „Sieg Heil“ sagen.

      Wenig später entschuldigte sich Van Basten für das Nazi-Vokabular. Es habe sich um einen „falschen Scherz zum falschen Augenblick“ gehandelt. Zugleich wurde mitgeteilt, dass das Honorar, das er üblicherweise für seinen TV-Einsatz erhält, an das Niederländische Institut für Kriegsdokumentation (NIOD) gespendet werden soll. Damit solle das Bewusstsein und Wissen über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs gefördert werden, teilte der Sender mit.

      https://www.sport1.de/internationaler-fussball/2019/11/marco-van-basten-leistet-sich-mit-nazigruss-fehltritt-im-tv

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #75 | Keine Frage der Schwanzlänge

      21. Apr 2020
      00:44:43

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      Thema der Episode

      Im Sommer 2019 wechselte Mittelstürmer Jegor Jagupov von Oberligist BSG Wismut Gera zum West-Regionalligist Sportfreunde Lotte. In seiner letzten Saison für die BSG kam “JJ” auf 25 Einsätze, in denen ihm 21 Tore gelangen. Mit einer Körpergröße von 1,88 Metern bringt der Stürmer ideale körperliche Voraussetzungen mit. Hinzu kommt eine hervorragende fußballerische Ausbildung beim JFC Gera. Über seine weitere Station beim FC Thüringen Weida und die aktuelle Situation in Lotte sprechen wir mit Jegor in der 75. Ausgabe des Podcast Orange.

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