HRF 136 | fußballerische Spurensuche in Oberschlesien

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Politik – Kultur – Gesellschaft
Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinsportpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    HRF 136 | fußballerische Spurensuche in Oberschlesien

    3 Jan 2022
    01:43:42

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    Thema der Episode







    In der 136. Folge ist Thomas Urban zu Gast. Er war viele Jahre Auslandskorrespondent für die “Süddeutsche” in Osteuropa. Zum Thema “Oberschlesien” hat er mehrere Bücher veröffentlicht. Die zeitgenössische Monographie “Schwarze Adler, weiße Adler” war in Polen auf der Sachbuch-Bestseller Liste. Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt betrauten Urban für die von ihnen ab 2008 herausgegebene Buchreihe Die Deutschen und ihre Nachbarn mit dem Band über Polen. 2012 anlässlich der EM in Polen und der Ukraine wurde Thomas Urban zur Nationalmannschaft eingeladen, um beide Länder genauer vorzustellen. Dazu hat er im Rahmen seiner Recherche, auch die Geschichte um Ernst Willimowski recherchiert. Viel Spaß mit Ausgabe 136.


    Das erwähnte Buch “Schwarze Adler, weiße Adler” – Deutsche und polnische Fußballer im Räderwerk der Politik gibt es als günstiges Paperback oder auch E-book im Werkstatt Verlag.


    Der Podcast lebt durch Spenden. Wenn ihr den Podcast unterstützen möchtet, dann bitte hier entlang. Im Gegenzug bekommt ihr die Folgen etwas eher zu hören und ihr werdet in der Sendung namentlich erwähnt. Ihr helft mir im Gegenzug meine Kosten im Griff zu behalten und den Podcast weiter zu betreiben. Warum es ohne eure Unterstützung in diesem Rahmen absehbar nicht mehr weitergehen kann, lest ihr hier. Dankeschön!


    Ihr möchtet auf dem laufenden bleiben? Dann könnt ihr gerne auf Twitter folgen, Facebook gibt es auch noch und gerade für Bilder und Stories könnt ihr natürlich auch auf Instagram folgen.


    Shownotes: 


    Lew Sinowjewitsch Kopelew, Thomas Urban – Wikipedia, Schwarze Adler, weiße Adler, Eine Literaturkritik über das Buch, Der Osten ist eine Kugel, 1.FC Kattowitz – Wikipedia, AKS Chorzow, TuS Lipine,


    weitere oberschlesische Vereine mit preußischen Hintergrund:


    SC Diana Kattowitz, SC Germania Kattowitz, Lechia 06 Myslowice (ursprünglich ein deutscher Verein, wurde er im Laufe der Jahrzehnte zu einem polnischen), SpVgg Ratibor 03, Vorwärts-Rasensport Gleiwitz, Beuthen 09, SC Preußen Hindenburg – ihr werdet bei der Google-Recherche noch auf viele weitere stoßen.


    Oberschlesische Mundart – Wikipedia,


    Volksabstimmung vor 100 Jahren Oberschlesiens folgenreiches Votum – Text des Deutschlandfunk, 


    Georg Wostal – Wikipedia, Georg Joschke – Wikipedia, Buchausschnitt zu Georg Joschke, Friedrich Scherfke – Wikipedia, Ernst Willimowski – Wikipedia, Artikel von Diethelm Blecking – Von Willimowski zu Lewandowski,


    Brasilien – Polen WM 1938 – Youtube


    Der Beitrag HRF 136 | fußballerische Spurensuche in Oberschlesien erschien zuerst auf Hörfehler - Podcast zu Fussball-Zeitgeschichte.




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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    FF 196 | Nationaltorhüter und erster Berufsfußballer Polens

    20 May 2024
    01:11:54

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    Thema der Episode







    Die Geschichte des oberschlesischen Fußballs ist eine besondere. Vereine von Deutschen spielen im polnischen Spielsystem, deutschstämmige Spieler in der polnischen Nationalmannschaft. Der erste der das schaffte, war Emil Görlitz. Der Torhüter gilt über Polen hinaus, als einer der stärksten der 20iger Jahre, des letzten Jahrhunderts. Wahrscheinlich sagt es viel über die deutsche Sicht auf Oberschlesien aus, dass sein Name in Vergessenheit zu geraten drohte. Thomas Urban hat sich auf Spurensuche begeben.


    Thomas Urban ist Journalist und Sachbuch-Autor. Von 1988 bis 2012 war er Osteuropa-Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung. Bis 1992 berichtete er aus Warschau, wo er den Untergang der Parteiherrschaft und den Umbau des Wirtschaftssystems verfolgte. Von 1992 bis 1997 war er Bürochef in Moskau; er analysierte die großen Umbrüche unter Boris Jelzin und verfasste auch Reportagen von den Schauplätzen des Abchasienkrieges sowie des Ersten Tschetschenienkrieges. Von 1997 bis 2012 berichtete er aus Kiew, unter anderem über die Orange Revolution, und wieder aus Warschau, wo er den Aufstieg der Kaczyński-Zwillinge journalistisch begleitete. Von 2012 bis 2020 war Urban SZ-Korrespondent in Madrid. Aktuell ist er mit seinem neuen Buch “Lexikon für Putin-Versteher. Legenden Lügen” auf Lesereise.


    Man verzeihe uns daher dieses mal die etwas eingeschränkte Tonqualität, aber Thomas saß nicht wie sonst vor dem heimischen Rechner, sondern in einem Hotelzimmer. Aber nicht alleine, sondern mit Alfred Görlitz. Er ist der Sohn von Emil Görlitz. Dafür nochmal ein ganz herzlichen Dank an Thomas Urban fürs möglich machen und an Herrn Görlitz der extra für das Gespräch nach Leipzig reiste. Das macht die Folge nicht nur aufgrund der erzählten Geschichte zu etwas ganz besonderen. Wir wünschen euch ganz viel Spaß und freuen uns über Feedback. Gerne an [email protected] oder wenn ihr es als Sprachnachricht machen möchtet 0157/33733875.


    Shownotes:


    Alle weiteren Folgen die bisher mit Thomas Urban erschienen sind:


    HRF 136 | fußballerische Spurensuche in Oberschlesien



    HRF 153 | Das Todesspiel von Kiew



    HRF 162 | Kobierski und ein Ausflug zu den deutsch-polnischen Länderspielen der 30er Jahre sowie zum Besatzerfussball in Polen



    HRF 168 | Kurt Otto – ein vergessener Held



    Emil Görlitz | Wikipedia


    Henryk Reyman | Wikipedia


    1. FC Kattowitz | Wikipedia


    Józef Lustgarten | Born in Kraków, he was Jewish. He represented Cracovia. He also represented Poland in international matches. He was the first manager of the Poland national football team in 1922.


    Lwiw | Wikipedia


    Lwowski Klub Sportowy Pogoń Lwów | Wikipedia


    SV Motor Altenburg | Wikipedia


    Manfred Manglitz | Wikipedia


    Der Beitrag FF 196 | Nationaltorhüter und erster Berufsfußballer Polens erschien zuerst auf Hörfehler - Podcast zu Fussball-Zeitgeschichte.




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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    FF 195 | "Wir werden nicht gegen Menschen die uns vertrauen aussagen"

    18 Apr 2024
    01:33:16

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    Thema der Episode







    Ich habe mich auf den Weg zum Fanprojekt Karlsruhe gemacht. Denn ich durfte mich Volker Körenzig und Sebastian Staneker über die Ermittlungen gegen sie, Hashtags Beugehaft und Geldstrafen unterhalten. Das große Thema um das sich alles dreht ist am Ende das Zeugnisverweigerungsrecht. Es wird deutlich das ohne dies alles in Frage steht, was Fanprojekte in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben. Ganz, ganz herzlichen Dank für das Vertrauen, auch an den Geschäftsführer des Stadtjugendausschusses Karlsruhe, Daniel Melchien. Den hört ihr zu Beginn und dann Volker und Sebastian. Ich entschuldige mich für den schlechten Ton meinerseits bei der Aufnahme, aber der Tag war eigentlich einer um im Bett liegen zu bleiben. Es ging so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte. Ein besonderer Dank geht an Ole nach Hamburg. Sollte es von Seiten der Staatsanwaltschaft oder den Ultras Interesse an einer Aufnahme geben. Ich komme gerne nochmal nach Karlsruhe.


    Shownotes:


    fanprojekt-karlsruhe.de


    180. Ausgabe von welle1953 u.a. mit Ronald Beć vom Fanprojekt Dresden


    Podcast zum Zeugnisverweigerungsrecht


    Zeugnisverweigerungsrecht in der Sozialen Arbeit – „Die Solidarität tut gut“ | gew.de


    Zeugnisverweigerungsrecht (ZVR) in der Sozialen Arbeit – Mit einem Bein im Gefängnis | gew.de


    Vertrauen statt Strafverfolgung | Kontext:Wochenzeitung


    Beugehaft für Sozialarbeiter?! – Repressionen gegen Fans des Karlsruher SC | perspektive-online.net


    Nationales Konzept Sport und Sicherheit 


    SGB VIII Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfe 


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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    FF 194 | Walery Lobanowski - Pionier, Visionär, Revolutionär

    15 Apr 2024
    02:02:34

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    Thema der Episode







    Die osteuropäische Fußballgeschichte fristet in hiesigen Breitengraden ein Schattendasein. Beispiel gefällig: Walerij Lobanowski hat ganze 5350 Aufrufe in der deutschen Google Suche, der aktuellste davon stammt aus dem Jahr 2018. Kann natürlich daran liegen wie man den Namen schreibt. Aber so oder so ist das erstaunlich wenig für einen Menschen der den Fußball revolutioniert hat. Von seinen Erfolgen mit Dynamo Kyjiw oder der Sbornaja ganz abgesehen. Zeit also mal das Flutlicht richtig aufzudrehen und den Scheinwerfer auf einen Mann zu richten über den man erstaunlich wenig weiß.


    Dazu eingeladen habe ich Kateryna Chernii. Sie ist geboren in Kyjiw – hat Geschichte an der Nationalen Taras Schewtschenko-Universität Kyjiw und ihr Masterstudium – der Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller- Universität Jena gemacht/ studiert. Aktuell ist sie Assoziierte Doktorandin am Leibnitz Zentrum für historische Forschung in Potsdam, im Projekt  ‘Legacies of Communism? Nebenbei finden sich in ihrer Biografie so spannende Punkte wie Freiwillige Helferin bei der UEFA UERO 2012 in Kiew oder Freiwillige bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Darüber haben wir aber schon gesprochen zu hören in Ausgabe “HRF 152 | Transformation des ukrainischen Fußballs nach dem Zerfall der Sowjetunion.”


    Und als weiteren Gast und Ideengeber der Ausgabe Dirk Suckow. Geboren in Nordhausen. Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an den Universitäten Halle-Wittenberg, Pisa und Leipzig. Seit 2003 wissenschaftlich tätig an Kultur-, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, so u.a. den Franckeschen Stiftungen zu Halle, der Universität Pécs (Robert Bosch Lektor), der Universität Trier und am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) an der Universität Leipzig.


    HRF 173 | Der Mitropapokal und seine Legenden


    HRF 152 | Transformation des ukrainischen Fußballs nach dem Zerfall der Sowjetunion


    Shownotes:


    Tschornomorez Odessa | Wikipedia


    Schachtar Donezk | Wikipedia


    Dnepr Dnepropetrowsk | Wikipedia


    Lobanovsky und die Theorie der “kollektiven Geschwindigkeit” | Artikel aus der italienischen Publikation Il Nobile Calcio


    Dynamo Kiew trauert um Oleg Basilewitsch


    Legende von Dynamo Kiew: „Ich schäme mich, Ungar zu sein!“ | Daily News Hungary


    Jurij Jewhenowytsch Rybtschynskyj ist ein ukrainischer Dichter, Dramatiker, Liedermacher und Drehbuchautor. Rybtschynskyj gilt als einer der Gründer des modernen ukrainischen Liedes


    Zum Tod des ungarischen Schriftstellers: Peter Esterhazy: “Fußball war alles für mich, Weisheit und Spiel” | Tagesspiegel


    “Ein Intellektueller kann sich beim Fußball sehr falsch benehmen” | zeit.de


    Gründung der sowjetrussischen Geheimpolizei Tscheka | Deutschlandfunk


    Tscheka: Die sowjetische Geheimpolizei | mdr.de


    Eduardo Galeano: “Der Ball ist rund und Tore lauern überall” – Verdichtete Märchen | Rezension spiegel.de



    DER BALL IST RUND UND TORE LAUERN ÜBERALL | Über Eduardo Galleanos Fussballbuch – matices-magazin.de


    Sowjetische Atomraketenbasis | Ganz nah am Drücker


    Rinat Faisrachmanowitsch Dassajew ist ein ehemaliger sowjetischer Fußballspieler tatarischer Herkunft und späterer russischer Trainer.


    Andrij Mykolajowytsch Schewtschenko ist ein ehemaliger ukrainischer Fußballspieler und jetziger Fußballtrainer. Der Stürmer war bei Dynamo Kiew, der AC Mailand und dem FC Chelsea aktiv.


    Wolodymyr Wassyljowytsch Schtscherbyzkyj war ein sowjetischer und ukrainischer Politiker und von 1961 bis 1963 sowie von 1965 bis 1972 Vorsitzender des Ministerrates der Ukrainischen SSR


    Yoshef Sabo made his name as a player at Dynamo Kyiv, appearing at the club from June 1959 to 1969. A four-time Soviet Top League champion, Sabo appeared in 317 games in the competition, scoring 51 goals.



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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    FF 193 | Fußball ist auch immer eine regionale Geschichte

    8 Apr 2024
    01:39:07

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    Thema der Episode







    In der 193. Folge geht es um den vierten Band der Buchreihe “ZEITSPIEL Legenden“. Legendäre in Vergessenheit geratene Vereine mit dem zeithistorischen Blick auf die jeweilige Historie, dass macht die Reihe aus. Auf dem verrufenen Social-Media Kanal durften die Follower*Innen abstimmen, welche Clubs Thema sein sollen und es gab durchaus überraschende Ergebnisse und so hört ihr diesmal Geschichte(n) zu Wacker Berlin, Wacker München, Victoria Hamburg, Rot Weiss Lüdenscheid und noch eins, zwei mehr. Die Auseinandersetzung mit dem fast vergessenen Clubs zeigt wie sehr der Fußball einst auf der regionalen Ebene funktionierte. Hardy Grüne hat dazu viel zu erzählen. Viel Spaß und wenn euch die Folge gefallen hat, dann würde ich mich über weitersagen sehr freuen.


    Noch viel mehr solcher spannenden Einblicke findet ihr im Band 4 der Buchreihe Zeitspiel-Legenden. Außerdem wieder der Hinweis auf das Zeitspiel-Magazin. Und das angesprochene Buch zum Fußball in Luxemburg könnt ihr hier vorbestellen.


    Der Podcast lebt durch Unterstützer*innen. Wenn ihr meine Arbeit unterstützen möchtet, dann bitte hier entlang. Im Gegenzug bekommt ihr die Folgen etwas eher zu hören und ihr entgeht im Zweifel der Werbung. Die demnächst mindestens zwei mal auftauchen wird. 


    Ihr möchtet auf dem laufenden bleiben? Dann könnt ihr gerne auf Twitter folgen, Facebook gibt es auch noch und gerade für Bilder und Stories könnt ihr natürlich auch auf Instagram folgen. Neuerdings findet ihr den Podcast auch auf Blue Sky und Mastodon, einfach nach Fussballfrequenz suchen. Aber am besten abonniert ihr den Feed in eurem Podcatcher oder auf Spotify. 


    Shownotes:


    Die Folgen zu den anderen Bändern der Buchreihe


    HRF 104 | Zeitspiel – Legenden Fussballvereine | Band 1


    HRF 138 | ZEITSPIEL | Fußball meets Zeitgeschichte | Band 2


    HRF 166 | Denn Fußball war stets mehr als ein Spiel | Band 3


    Wacker 04 Berlin war ein Sportverein aus dem Berliner Ortsteil Reinickendorf. Die erste Fußballmannschaft spielte in den 1970er Jahren vier Jahre lang in der 2. Bundesliga. Der Verein wurde 1994 konkursbedingt aufgelöst.


    Der FC Wacker München ist ein im Stadtviertel Sendling beheimateter Fußballverein, der lange Zeit – wenn auch meist mit Abstand – die Nummer drei im Münchner Fußball war.


    Der Sport-Club Victoria Hamburg von 1895 e. V., kurz SC Victoria Hamburg, Victoria Hamburg, SC Victoria oder einfach nur Vicky, ist ein Sportverein in Hamburg. Beheimatet ist der Verein in den Stadtteilen Hoheluft, Eppendorf und Lokstedt. Die angrenzenden Stadtteile zählen zum näheren Einzugsgebiet des Vereins.


    Rot-Weiß Lüdenscheid ist der größte Fußballverein in Lüdenscheid im Märkischen Kreis. Spielstätte ist seit 1972 das Stadion Nattenberg im Südwesten der Stadt. Von 1977 bis 1981 spielten die Lüdenscheider in der 2. Bundesliga Nord.


     


     


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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    FF 192 | "Ich möchte über dieses Spiel die Zeit einfangen..."

    13 Mar 2024
    01:11:27

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    Thema der Episode







    Würde man eine Strassenumfrage machen, welches Ereignis fällt Ihnen als allerstes ein, wenn Sie an die DDR-Nationalmannschaft denken? Dann wäre Hamburg 74 sicherlich die Top-Antwort. Wahlweise könnte man das auch mit dem Namen Sparwasser machen. Das deutsch-deutsche Duell ist einfach in die allgemeine Geschichte eingegangen. In der bundesdeutschen Geschichtsschreibung könnte man nach dem “Geist, oder die Nacht von Malente” fragen. Google hat dazu über 59.000 Treffer. Denn die Geschichte vom Kaiser der danach alle rund machte (Überschrift eines NDR-Textes) ist zu einem urbanen Mythos geworden. Nur wie das mit Mythen so ist, sie halten selten einer Überprüfung stand. Ronald Reng hat sich in seinem aktuellen Buch “1974 – Eine deutsche Begegnung” nochmal mit der Geschichte des Spiels beschäftigt. Auf seine Art und Weise. Er webt in die Vor und Nachgeschichte des Spiels auch Menschen ein, die mit dem Fußballspiel an sich wenig zu tun hatten. Und erzählt damit Geschichten, die indirekt alle eine ganz eigene Geschichte mit diesem Spiel haben und irgendwie auch mit den politischen Dimensionen des Jahres 1974.


    Ronald Reng geboren 1970 in Frankfurt am Main ist Sportjournalist und Buchautor. Er schrieb unter anderem das Buch Der Traumhüter, das 2004 in Großbritannien als erstes ausländisches Buch mit dem Sports Book of the Year Award in der Kategorie „Biografie“ ausgezeichnet wurde. Der Traumhüter erzählt die wahre Geschichte des Fußballtorwarts Lars Leese. Zwischen 2001 und 2010 wurde er in neun Jahren siebenmal mit dem Großen Preis des Verbandes Deutscher Sportjournalisten für die beste Sportreportage des Jahres geehrt. Im November 2011 erhielt er in London für seine Biographie über Robert Enke die Auszeichnung William Hill Sports Book of the Year, die als „ältester und bedeutendster Sportbuchpreis der Welt“ gilt. Reng war in 23 Jahren der erste Autor, der für ein nicht englischsprachiges Buch diesen Preis bekam. Zudem wurde seine Enke-Biographie in Großbritannien auch zum Football Book of the Year 2012 gekürt.


    Shownotes: 


    weitere Bücher von Ronald Reng


    Der Traumhüter – Die unglaubliche Geschichte eines Torwarts


    Mein Leben als Engländer


    Gebrauchsanweisung für London


    Fremdgänger


    DIE WELTMEISTER


    The Funny German


    Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben


    Spieltage – Die andere Geschichte der Bundesliga


    Barça – Die Entdeckung des schönen Fußballs


    Mroskos Talente – Das erstaunliche Leben eines Bundesligascouts


    Warum wir laufen 


    Miro


    Der große Traum – Drei Jungs wollen in die Bundesliga


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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    FF 191 | Stahl-Feuer & die Geschichte der BSG Stahl Brandenburg

    1 Mar 2024
    03:05:47

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    Thema der Episode







    Die Liste ehemaliger DDR Erstligisten die anschließend einen Sturzflug erlebten ist lang. Vorwärts Frankfurt/Oder, Chemie Böhlen, Motor Suhl, Stahl Eisenhüttenstadt oder Stahl Riesa sind nur einige der prominentesten Beispiele. Andere wie der Hallesche Fußballclub Chemie, der 1.FC Magdeburg oder die Leipziger Traditionsclubs Lok und Chemie haben sich wieder berappelt und spielen zumindest wieder über die eigenen Landesgrenzen hinaus oder wie im Falle der Sachsen-Anhaltinischen Clubs auch bundesweit mit. Ganz anders erging es dem Shootigstar der letzten DDR-Dekade Stahl Brandenburg.


    Die Geschichte dieses Clubs ist ganz besonders. Denn eigentlich sah das System des DDR-Fußballs nicht vor das eine BSG im Konzert der Großen mitspielen konnte. Aber 1984 erstmals erstklassig, spielte die BSG Stahl schon 1986 erstmals Europacup und konnte auf Spieler setzen die aus diversen angeblichen Verfehlungen und wenn es nur Westfamilie war, eigentlich für erstklassigen Fußball in der DDR gesperrt waren. Mein Gast Jörg Pochert erzählt von Plänen die BSG Stahl Brandenburg zu einem Fußballclub zu wandeln, von Leipziger Nationalspielern die ins brandenburgische wechseln sollten und vielem mehr.


    Jörg Pochert wurde 1976 in Berlin-Friedrichshain geboren. Aufgewachsen in Brandenburg an der Havel, lebte er dort bis zum Abitur, ehe es ihn zum Studium nach Stuttgart zog. Nach fünf Jahren im „Ländle“ und einem Kurzintermezzo in Hannover führte es ihn 2002 wieder in seine Geburtsstadt, wo er bis heute lebt.


    Bereits nach seinem ersten Stadionbesuch, 1984 beim DDR-Oberliga-Spiel Stahl Brandenburg gegen Dynamo Dresden, war er dem runden Leder verfallen. Für seinen Heimatverein von der Havel war Pochert später als Fanbeauftragter, Vorstandsmitglied, Herausgeber der Stadionzeitschrift, Macher der Vereinshomepage und Geschäftsstellenleiter tätig. Seit 1995 geht er auch hoppen und ist da unter dem Synonym  “Captain Klobasa” bekannt. Mit Ayia Napa Fußballreisen nach Südeuropa und Englische Woche in Armenien hat er schon zwei Bücher zu seinen Fußballreisen veröffentlicht. Zuletzt erschien von ihm “Wie aus Stahl Feuer wurde”.


    Shownotes:


    “Wie aus STAHL FEUER wurde” | Stahl Brandenburg Fanshop


    AYIA NAPA Fußballreisen nach Südeuropa | NOFB Shop


    Interview mit Jörg Pochert zu Englische Woche in Armenien 


    Englische Woche in Armenien – Fünf Jahre Groundhopping mit Captain Klobasa | NOFB Shop


    Teheran-Derby ist die Bezeichnung für das Derby zwischen den Fußballvereinen Esteghlal und Persepolis in der iranischen Hauptstadt Teheran. Es handelt sich um eine der traditionsreichsten Rivalitäten im asiatischen Fußball.


    BSG Stahl Brandenburg | Wikipedia


    Stadion am Quenz | Wikipedia


    Karl Schäffner  war ein deutscher Fußballspieler und -trainer.


    Hans-Joachim Lauck ist ein deutscher Politiker. Er war Minister für Schwermaschinen- und Anlagenbau der DDR.


    Hans-Ulrich Grapenthin  ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Grapenthin, der wegen seiner norddeutschen Herkunft „Sprotte“ genannt wurde, war zwischen 1966 und 1985 in 308 Spielen der DDR-Oberliga Torwart beim FC Carl Zeiss Jena.


    Markus Wuckel ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer. Er ist vierfacher Nationalspieler der DDR-Auswahl.


    HRF 082 | über die BSG Aktivist Schwarze Pumpe


    HRF 112 | BSG Stahl, Fankultur, Leben in der DDR


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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    FF 190 | Ein Blick auf die deutsche Fußball-Basis

    19 Feb 2024
    01:10:12

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    Thema der Episode







    Im Amateurfußball – Deutschlands beliebtestem Mannschaftssport – kommen auf und neben dem Platz die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Damit ist der Amateurfußball mehr als andere Sportarten ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft. Das birgt Chancen, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Tim Frohwein hat sich dieses spannende gesellschaftliche Feld als teilnehmender Beobachter genauer ansehen: Auf seiner Reise an die deutsche Fußball-Basis ist er auf den Spuren eines der ersten Freundschaftsspiele nach dem Mauerfall gewandelt, war Trainingsgast beim einzigen offen schwulen Fußballverein im DFB-Spielbetrieb und hat mit den “E-Footballern” eines erfolgreichen hessichen Provinzclubs auf dem Platz gestanden – zumindest virtuell. (Dem Klappentext des Buches von Tim “Probetraining – Eine Reise an die deutsche Fußball-Basis” entnommen)


    Tim Frohwein beschäftigt sich seit über zehn Jahren in wissenschaftlichen Studien, journalistischen Artikeln und Kolumnen mit dem Amateurfußball. Er hat einen Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians- Universität München und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur.


    Shownotes


    Tims Buch Probetraining – Eine Reise an die deutsche Fußball-Basis


    Mikrokosmos Amateurfussball


    Interview des BFV mit Tim Frohwein


    Vereinsleben an der Basis: „Amateurfußball ist sensibler geworden“ | Merkur


    Wie steht es um den deutschen Fußball, Herr Frohwein? | Frankenpost


    “Geld gefährdet das Vereinsleben” | Zeit Online


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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    FF 189 | Fankultur im Unterbau

    29 Jan 2024
    01:22:41

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    Thema der Episode








    In dieser Ausgabe sind wieder die Zeitspieler zu Gast. Wir sprechen über die aktuelle Ausgabe “Fankultur im Unterbau”. Mit dabei sind Frank Willig und Johannes Brattke. Wir fangen beim Cover an und hören auf der letzten Seite mit der Vorschau auf. Dazwischen geht es um Fans die zu Fuß ihren Verein begleiten, auf Kreisliga-Sportplätzen zündeln oder sich eben aktiv in ihrem Verein einbringen. Ausführlicher schauen wir nach Cottbus und zu Arminia Hannover. Dazu gibt es Hörerfragen und natürlich das “Neuste von den Rovers”.





    Im Archiv der Fussballfrequenz findet ihr noch viele weitere Folgen mit dem Zeitspiel-Magazin.





    Alle Ausgaben und die Möglichkeit eines Abos vom Zeitspiel-Magazin findet ihr hier.





    Die aktuelle Ausgabe #33 mit dem Titelthema “Fankultur im Unterbau” findet ihr hier.





    Alle Bücher des Zeitspiel Verlags findet ihr hier





    Wenn euch die Folge gefallen hat, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr sie weiter empfehlt. Ganz herzlichen Dank! Ihr könnt natürlich auch gerne auf Apple und Spotify Bewertungen abgeben.





    Die Fussballfrequenz gibt es dank der Unterstützung seiner Hörer:innen. Der Podcast ist ganz bewusst Sponsoren und Paywallfrei, deshalb ist der Hörfehler auf eure Unterstützung angewiesen.





    Shownotes:





    Johannes bloggt regelmäßig unter Reisegruppe Fußballsport. Ihr findet die Seite auch auf Facebook und Instagram.





    Michael Stoffl war beim Afrika-Cup zu Gast und hat dazu ausführlich gebloggt. Seine Einträge findet ihr hier.


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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    Fußball in Böhmen und Mähren

    30 Dec 2023
    02:31:03

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    Thema der Episode







    Herzlich Willkommen auf der Fußballfrequenz.


    Fußball in Tschechien steht heute eher für Mittelmaß. Hin und wieder kommt mal ein namhafter Fußballer aus der Kante, aber das Scheinwerferlicht leuchtet anderswo. Für Groundhopper ist das Land des Pivo, der Klobasa und charaktervollen, aber teils abgerockten Stadien ein Traum. Bezahlbar, Kartenfrage in der Regel kaum der Rede wert und oft ist ein Dreier locker möglich. Dabei werden selbst Stadionsammler kaum die vielschichtige und komplizierte Geschichte des tschechischen Fußballs kennen. Angefangen in der Habsburger Monarchie, entwickelt sich die 1.Republik zu einem kleinen Vielvölkerstaat. Der vor allem in den Zwanziger Jahren zu den führenden Fußballnationen gehört. Der Fußball fand in der Region von Anfang an in national definierten Vereinen statt. Vielschichtig und kompliziert waren auch die Verhältnisse zwischen deutschen und tschechischen Vereinen, vor allem in Prag.


    Oft wird die Geschichte mit dem Donaufußball verbunden, dabei erlebte der tschechische Fußball damals, wie auch nach 1945 noch Sternstunden. Wo der österreichische und ungarische Fußball in die Bedeutungslosigkeit fiel, erlebte die Tschecheslowakei das WM-Finale 1962, den Europacup Triumph von Slovan Bratislava 1969, den EM Sieg 1976, das EM Finale 1996.


    In den kommenden gut 2 1/2 Stunden werden wir von den Anfängen des böhmisch/mährischen Fußballs in der Habsburger Monarchie bis zum Vielvölkerstaat der 1.Republik schauen. Uns damit beschäftigen welche Rolle deutsche Vereine in der Region spielten. Wir erinnern an vergessene Fußballheros und den Fußball im Ghetto Theresienstadt. Zum Abschluss gibt es noch einen kleinen Einblick in besondere Fußballlektüre. All meine Fragen zu der Konfliktgemeinschaft Böhmen/Mähren, dem Sudetenland oder den NTSG´s beantwortet und ordnet Stefan Zwicker ein.


    Stefan Zwicker ist Historiker, Übersetzer und Publizist. Er beschäftigt sich mit Mittlerer und Neuerer Geschichte mit dem Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte, Deutsche Philologie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Als Fußballfan gehört er zu den ganz wenigen die die Geschichte des Fußballs in Böhmen/Mähren und der Tschecheslowakei in seiner Tiefe kennen.


    weiterführende Literatur:


    Fußball unterm gelben Stern – Die Liga im Ghetto Theresienstadt 1943–44


    Der Osten ist eine Kugel – Fußball in Kultur und Geschichte des östlichen Europa

    Eduard Bass – Klapperzahns Wunderelf

    Shownotes:


    Albert Leo Schlageter war Soldat im Ersten Weltkrieg und Angehöriger verschiedener Freikorps. Schlageter war Mitglied der NSDAP-Tarnorganisation Großdeutsche Arbeiterpartei. Während der französisch-belgischen Ruhrbesetzung war er militanter Aktivist und wurde wegen Spionage und mehrerer Sprengstoffanschläge von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet.


    Julius Fučík war ein tschechischer Schriftsteller, Literaturkritiker und Chefredakteur. Als Mitglied des Zentralkomitees der KPTsch wurde er von der Gestapo gefoltert und erhängt.


    Der Deutsche Fußball-Club Prag war ein 1896 gegründeter und 1939 aufgelöster jüdisch-deutscher Fußballverein aus der böhmischen Hauptstadt Prag. Im Juni 2016 wurde der Verein wiedergegründet. Der Verein zählte Anfang des 20. Jahrhunderts zu den besten Fußballmannschaften Europas.


    Der Teplitzer FK war ein österreichischer und später tschechoslowakischer Fußballverein der deutschsprachigen Bevölkerung der nordböhmischen Kurstadt Teplitz-Schönau. Der TFK spielte von 1929 bis 1936 in der tschechoslowakischen Staatsliga, 1934 nahm er am Mitropacup teil.


    Der Mitropapokal, auch Mitropacup (offizieller Name: La Coupe de l’Europe Centrale), war im Fußball der erste große internationale Wettbewerb der Welt für Vereinsmannschaften und in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg die wichtigste Trophäe im kontinentaleuropäischen Vereinsfußball.


    Karel Koželuh war ein tschechoslowakischer Weltmeister im Profi Tennis, Europameister im Eishockey und Fußballspieler für die österreichische und tschechoslowakische Nationalmannschaft auf der Position eines Mittelstürmers in den 1920er und 1930er Jahren.


    Dank Frantisek Planickas tollkühnen Paraden wurde die Tschechoslowakei 1934 Vize-Weltmeister. Die „Katze von Prag“ zählt neben Zamora und Combi zu den größten Torhütern seiner Zeit, wird bis heute als „König der Robinsonaden“ verehrt.


    Josef „Pepi“ Bican war ein österreichischer und tschechoslowakischer Fußballspieler. Er repräsentierte sowohl den österreichischen als auch den tschechischen Fußball der Zwischen- und Nachkriegszeit. Er gilt international als einer der besten Stürmer seiner Zeit und in der Tschechischen Republik heute noch als Fußballlegende.


    Kasimir Felix Graf von Badeni war ein polnisch-österreichischer Verwaltungsjurist und Politiker. Er war von 1888 bis 1895 k.k. Statthalter im Königreich Galizien und Lodomerien sowie von 1895 bis 1897 Ministerpräsident des österreichischen Teils der k.u.k. Monarchie. Bekannt ist er für die Badenische Wahlrechtsreform und die Badenische Sprachenverordnung vom 5. April 1897 im Spannungsfeld des Nationalitätenkampfes des Vielvölkerstaates.


    Der Böhmische Sprachenkonflikt war die im 19. und 20. Jahrhundert geführte politische Auseinandersetzung um die Geltung der tschechischen Sprache und der deutschen Sprache in den Böhmischen Ländern Cisleithaniens, des westlichen Teils der Habsburgermonarchie. Er war eines der Konfliktfelder in den langen Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Tschechen der Habsburgermonarchie um die Durchsetzung tatsächlicher Gleichberechtigung.



     


    Robert Merz war ein österreichischer Fußballspieler. Der Stürmer spielte meist auf der Position des Rechtsverbinders und nahm mit der österreichischen Fußballnationalmannschaft an den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm teil.


    Alfréd Schaffer auch „Spezi“ genannt, war ein ungarischer Fußballspieler und -trainer.


    Quelle: wikipedia

    Konrad Ernst Eduard Henlein war ein sudetendeutscher nationalsozialistischer Politiker und SS-Obergruppenführer.


    Der DSV Saaz (tschechisch: DSV Žatec) war ein 1885 gegründeter deutscher Sportverein aus Saaz, (tschech. Žatec) in der Tschechoslowakischen Republik. In den 1930er Jahren gehörte die Fußballmannschaft des DSV zu den besten deutschen Mannschaften in der Tschechoslowakei. 1934 und 1935 wurde sie Meister des Deutschen Fußball-Verbandes der ČSAF.


    Varnsdorf (deutsch Warnsdorf, obersorbisch Warnoćicy) ist eine Stadt im Norden Tschechiens im Bezirk Děčín, Ústecký kraj.


    Ehrenfried Patzel (tschechisch: Čestmír Patzel) war ein deutscher Fußball-Torwart, der für die Tschechoslowakische Nationalmannschaft vier Länderspiele bestritt. Er wurde 1934 Vizeweltmeister.


    Auszug aus František Steiner, Fußball unterm gelben Stern. Die Liga im Ghetto Theresienstadt 1943–44, hg. von Stefan Zwicker, Paderborn 2017, Ferdinand Schöningh, 195 S., 26.90 €, ISBN: 978-3-506-78626-5


    Paul Mahrer war ein tschechoslowakisch-US-amerikanischer Fußballspieler.


    Fritz Balogh (* 16. Dezember 1920 in Bratislava, Tschechoslowakei; † 14. Januar 1951 nahe Nersingen bei Ulm) war ein deutscher Fußballspieler.


    Poláček, Karel: Männer im Abseits


    Der VfL Neckarau war ein Sportverein aus dem Mannheimer Stadtteil Neckarau. Der aus einer Fusion mehrerer Stadtteilvereine im Jahr 1921 hervorgegangene Verein war vor allem für seine Fußballabteilung bekannt, die sich bis in die späten 1980er Jahre in höheren Spielklassen behaupten konnte. 2011 fusionierte der VfL mit dem VfB Kurpfalz zum VfL Kurpfalz Mannheim-Neckarau.


    Der Beitrag Fußball in Böhmen und Mähren erschien zuerst auf Hörfehler - Podcast zu Fussball-Zeitgeschichte.




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  • Fussballfrequenz | Fußball |

    FF 187 | Auch die Fans besingen das Schöne

    17 Nov 2023
    02:09:16

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    Thema der Episode







    Der Servette FC entstand als Rugbyclub und firmierte im Laufe der Jahre zu einem Fußballverein. Einem, der nicht nur sehr erfolgreich war, sondern dem man das schöne Spiel nachsagt. Es gehört sozusagen zur DNA des Clubs. Zu Beginn des Jahrtausends ging es dann schlagzeilenträchtig durch Konkurse. Jetzt scheint der Club wieder zu alter Stärke zu finden. Die ganze Geschichte erzählt Daniel Reichmuth.


    Daniels Webseite mit all seinen Statistiken, Mannschaftsbildern, Trikots, Wimpeln und vielem mehr zu Servette FC.


    Wenn euch die Folge gefallen hat, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr sie weiter empfehlt. Ganz herzlichen Dank! Ihr könnt natürlich auch gerne auf Apple und Spotify Bewertungen abgeben.


    Die Fussballfrequenz gibt es dank der Unterstützung seiner Hörer:innen. Der Podcast ist ganz bewusst Sponsoren und Paywallfrei, deshalb ist die Fussballfrequenz auf eure Unterstützung angewiesen.


    Shownotes: 


    Servette Football Club Genève 1890 | Wikipedia


    Teddy „Ducky“ Duckworth, eigentlich Thomas Crook Duckworth war ein englischer Fußballspieler und Fußballtrainer. Als Trainer gewann er mehrere Schweizer Meistertitel und führte die Schweizer Fußballnationalmannschaft mit der Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1924 zu ihrem bis heute größten Erfolg.


    Karl Rappan war ein österreichischer Fußballspieler und -trainer. Als Vereinstrainer hat er in der Schweiz mit Servette FC, Grasshopper Club Zürich und Lausanne-Sports neun Mal den Meistertitel und acht Mal den Cupg errungen. Dreimal coachte er die „Nati“ bei Weltmeisterschaftsendrunden (1938, 1954, 1962) und entwickelte das Spielsystem des Schweizer Riegels, welcher später in Italien zum Catenaccio verfeinert wurde. Später war er auch zusammen mit Ernst B. Thommen Initiator des UEFA Intertoto Cup, der auch vorübergehend Rappan-Pokal genannt wurde.


    Der frühere Präsident des Konkurs gegangenen Servette FC, Marc Roger schuldig gesprochen | Roger, ist vom Geschworenengericht in Genf wegen ungetreuer Geschäftsführung und Urkundenfälschung schuldig gesprochen worden. Freigesprochen wurde Roger vom Vorwurf des Betrugs und des betrügerischen Konkurses.Marc Roger, der Totengräber des FC ServetteMarc Roger, der Totengräber des FC Servette


    Marc Roger, der Totengräber des FC Servette |bazonline



    MAJID PISHYAR: Der Routine-Pleitier von Servette Genf | Erst den österreichischen Verein Admira Wacker, dann Servette, als nächstes Beira Mar in Portugal: Servettes Ex-Präsident Pishyar hat viel Konkurserfahrung. Sein Vorgehen ist immer gleich.



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